Neubau von drei Werkhallen für das Berufsförderungswerk der Bauindustrie in Kerpen
Was wird ausgeschrieben
Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW plant den Ersatzneubau von drei Werkhallen am Standort Kerpen. Das Projekt umfasst die Planung und den Bau unter laufendem Betrieb, wobei Bestandsgebäude sukzessive durch neue Flächen ersetzt werden. Der geschätzte Auftragswert beläuft sich auf 17 Millionen Euro.
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Planung und Bau im Paket für die Werhallen 1 - 3
Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW plant in Kerpen den Ersatzneubau seines Ausbildungszentrums, um zusätzliche 3.000 Quadratmeter Fläche zu schaffen. Da der Neubau während des laufenden Betriebs erfolgt, werden die alten Gebäude schrittweise abgerissen und durch neue Werkhallen ersetzt. Das Projekt ist als Gesamtpaket für Planung und Bau ausgeschrieben, wobei neben dem Preis auch Konzepte zur Bauablaufplanung und Nachhaltigkeit in die Bewertung einfließen. Es handelt sich um ein größeres Bauvorhaben mit einem geschätzten Volumen von 17 Millionen Euro.
Aufteilung in Lose
1 LotDas BFW plant am bestehenden Standort in Kerpen den Ersatzneubau des Ausbildungszentrums unter Einbindung eines Berufskollegs mit weiteren 3.000 qm Flächenbedarf. Das Projekt wurde in verschiedene Bauabschnitte für die unterschiedlichen durchzuführenden Arbeiten und neu zu erstellenden Gebäudeteile unterteilt, da der Neubau während des laufenden Betriebs erfolgt und sukzessive die Bestandsgebäude ersetzt, die Zug um Zug abgebrochen werden. Die Planungs- und Bauleistungen für die einzelnen Gebäude/Bauabschnitte werden aufgrund der durch die Zuwendungen vorgegebenen Terminschiene für die Neubauten als Pakete vergeben, die Abbruch- und Rückbauarbeiten, vorgezogenen Maßnahmen, Baulogistik sowie die Außenanlagen werden als Einzelgewerke vergeben. Im Rahmen dieser Vergabe werden die Planungs- und Bauleistungen im Paket für die 1. und 2. Werkhalle (Ausführungsplanung 08.12.2025 - 20.03.2026, Ausführung 02.02.2026 - 18.12.2026) sowie die 3. Werkhalle (Ausführungsplanung 23.03.-31.07.2026, Ausführung 28.08.2028 - 27.04.2029) vergeben. Die Dachkonstruktion der Werkhallen besteht aus Stahl-Scheddächern mit Trapezblecheindeckung, die in Hallenlängsrichtung über 13,40 m spannen. In Querrichtung sind zwei Stützenachsen mit einem Abstand von etwa 10 m vorgesehen. Die einzelnen Sheds sind auf Stahlbetonunterzügen und -stützen gelagert. Die Stahlbetonstützen sind als auskragende Fertigteilstützen konzipiert und werden in Becherfundamente gestellt. Aufgrund der Anforderungen an die Erdbebensicherheit wird ein Raster aus Zerrbalken benötigt, das die Stützenfundamente miteinander verbindet.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price70%
Pauschal(fest)preis
- quality30%
Bauablauf-/Auftragsdurchführungskonzept, Nachhaltigkeit
Zeitplan
- 3. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert