Sanierung der Geothermie-Brunnenanlage und TGA-Anpassung im Bettenhaus
Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Köln plant die Sanierung der Geothermie-Brunnenanlage sowie notwendige Umbauarbeiten an der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Ziel ist die Optimierung der Volumenströme im Geothermienetz zur effizienteren Versorgung des Bettenhauses. Die Arbeiten finden am Standort Kerpener Straße in Köln statt.
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Geothermie
Das Universitätsklinikum Köln schreibt Arbeiten an seiner Geothermie-Anlage aus, um die Energieversorgung des Bettenhauses zu verbessern. Dabei geht es konkret um die technische Anpassung der Brunnenanlage und der dazugehörigen technischen Gebäudeausrüstung (TGA), also der gesamten Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Ziel ist eine bessere Regelbarkeit der Wassermengen im Geothermienetz, wofür auch Demontage- und Umbauarbeiten erforderlich sind. Da es sich um ein spezialisiertes technisches Projekt in einem Klinikbetrieb handelt, ist Erfahrung mit komplexen Anlagen der Gebäudetechnik notwendig.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 16 EU VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Voraussetzungen des § 16 EU VOB/A.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Universitätsklinik Köln, vertreten durch die Medfacilities GmbH, plant auf dem Areal der Uniklinik Köln Kerpener Straße 62 in 50937 Köln, Arbeiten an der vorhandenen Geothermie- Brunnenanlage. Die Maßnahme dient der Optimierung der Regelbarkeit von Volumenströmen innerhalb des Geothermienetzes, um bei Anschluss des Bettenhauses direkt von dem verbesserten Regelverhalten zu profitieren. Für diese Maßnahme sind, insbesondere zur Anpassung der TGA, Demontage- und Umbaumaßnahmen notwendig. Es ist beabsichtig die vorhandenen Flachschieber in den Rückführleitungen zu den Geothermie-Brunnen (Sommerbrunnen 1+2 sowie Winterbrunnen 1+2) durch Ringkolbenventile zu ersetzen. Dazu wird es notwendig die jeweils doppelt ausgeführten Flachschieber DN150 inkl. der an- und abströmseitig vorhandenen Hosenrohre zu demontieren. Danach müssen Passstücke bzw. Reduzierstücke aus Edelstahl angefertigt werden um die neuen Ringkolbenventile zwischen die bestehenden Flanschverbindungen zum Montieren. Ergänzend dazu, sollen auch noch weitere Rohrleitungsarmaturen im Zuge dieser Maßnahme eingebaut werden. Die anzufertigenden Pas- und Reduzierstücke müssen auf den jeweiligen Einbauort individuell angefertigt werden. Dazu hat der Auftragnehmer eigenverantwortlich die notwendigen Maße vor Ort zu ermitteln und eine Skizze anzufertigen. Der dazu notwendige Aufwand wird in einer eigenen Position abgefragt. Drei der Ringkolbenventile sind in den Vorschächte der jeweiligen Geothermiebrunnen verortet, das vierte Ventil ist in einem der AWT-Gänge unter der Decke einzubauen. Die Schmutzfänger sollen in den Brunnenschächten eingebaut werden.
Zeitplan
- 4. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung