Beschaffung von zwei Färbe-Eindeckautomaten für das Institut für Pathologie

Was wird ausgeschrieben
Das Klinikum Nürnberg schreibt die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von zwei automatisierten Färbe-Eindeckautomaten für sein Institut für Pathologie aus. Der Auftrag umfasst neben der Hardware auch die Einweisung des Personals. Die Vertragslaufzeit ist auf 1440 Tage ausgelegt.
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Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Einweisung von zwei automatisierten Färbe-Eindeckautomaten für das Institut für Pathologie am Klinikum Nürnberg
Das Klinikum Nürnberg sucht für sein Institut für Pathologie am Campus Nord zwei neue automatisierte Färbe-Eindeckautomaten. Diese Geräte werden in der medizinischen Diagnostik eingesetzt, um Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung vorzubereiten, indem sie diese automatisch färben und mit einem Deckglas versehen. Der Auftrag beinhaltet die komplette Lieferung, Montage, Inbetriebnahme sowie die Schulung der Mitarbeiter vor Ort. Da es sich um ein Klinikum der Maximalversorgung handelt, sind hohe Anforderungen an die technische Präzision und Zuverlässigkeit der Geräte zu erwarten.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Klinikum Nürnberg beabsichtigt eine Beschaffung von insgesamt zwei neuen automatisierten Färbe-Eindeckautomaten für das Institut für Pathologie am Campus Nord. Gegenstand der Ausschreibung ist die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Prüfung und Schulung für die betriebsbereite Einführung der beiden Färbe-Eindeckautomaten für das Institut für Pathologie am Klinikum Nürnberg, einem Haus der Maximalversorgung mit universitärem Auftrag (Paracelsus Medizinische Privatuniversität). Die Geräte werden für die täglich anfallenden diagnostischen Routineaufgaben in der Histologie genutzt und müssen das derzeit anfallende Arbeitspensum von ca. 280.000 Objektträger im Jahr (H&E-, PAS- und Spezialfärbung) am Campus Nord abdecken können. Nach Zuschlagserteilung soll gemeinsam zwischen dem Bieter und den Anwendern ein Workflowkonzept entwickelt werden, das den kontinuierlichen Arbeitsprozess bzgl. der Neugeräte im histopathologischen Labor sicherstellt. Dieses Konzept soll den praktischen Ablauf zur Beladung, Färbung, Eindeckung, Trocknung, Entladung sowie Qualitätssicherung be-schreiben. Es handelt sich hierbei um Laborgeräte, die der Diagnostik von Patientenproben dienen. Hierfür sind die Anforderungen der aktuellen Verordnung (EU) 2017/746 über In-vitro-Diagnostika und zur Aufhebung der Richtlinie 98/79/EG zwingend und in vollem Umfang zu erfüllen. Das Institut für Pathologie ist von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditiert und arbeitet derzeit nach den Vorgaben der DIN EN ISO 15189:2024-08 sowie nach der DIN EN ISO 17020:2012-07 . Die Voraussetzungen zur Einhaltung der Qualitätsstandards des institutsinternen Qualitätsmanagements, einschließlich des Risikomanagements und der Leistungsüberwachung müssen zwingend gegeben sein. Die in der Gesamtleistung ausgeschriebenen Färbe-Eindeckautomaten werden in den beiden vorgesehenen Labor-Räumlichkeiten des Instituts betrieben und müssen die LV-Kriterien zu den örtlichen Gegebenheiten erfüllen. Es sind leistungsstarke Gerätesysteme mit hohem Durchsatz für H&E-Routinefärbungen und Spezialfärbungen erforderlich, die einen automatisiertem Prozessablauf mit integrierter Trocknung und zuverlässiger Weiterverarbeitung der Objektträger unterstützen. Die zu verwendeten Objektträger müssen für die mikroskopische Diagnostik und der zukünftig eingesetzten digitalen Pathologie zum Scannen geeignet sein
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality40%
Qualität
- price60%
Preis
Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung