TED·332911-2026

Beschaffung von Patientenmonitoring-Systemen für die Frauenklinik

Universitätsklinikum FreiburgFreiburg, GermanyVeröffentlicht 15. Mai 2026
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Universitätsklinikum Freiburg beabsichtigt die Beschaffung eines Patientenmonitoring-Systems der Firma Philips für die Frauenklinik. Aufgrund der bestehenden, hochspezialisierten IT-Infrastruktur und der notwendigen Interoperabilität mit dem vorhandenen Philips PIC iX Enterprise System erfolgt die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb direkt an den Hersteller. Es handelt sich um eine Erweiterung bzw. Modernisierung der bestehenden klinischen Überwachungsinfrastruktur.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Der Auftraggeber (Universitätsklinikum Freiburg) hat sich nach intensiver Beschäftigung mit dem Markt entschieden, das Patientenmonitoring-System der Firma Philips GmbH zu beschaffen. Das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) betreibt eine nahezu vollständig vernetzte Patientenüberwachungsinfrastruktur PIC iX Enterprise der Firma Philips. Diese ist in sämtlichen relevanten Einrichtungen wie den Intensivstationen, IMC-Stationen, der Kinderklinik, dem Notfallzentrum, den Herzkatheterlaboren, dem Universitären Herzzentrum, der Endoskopie, verschiedenen Normalstationen und weiteren klinischen Schlüsselinfrastrukturen etabliert. Über Jahre wurde eine spezifische, auf Philips-Technologie abgestimmte Serverarchitektur (Kommunikations-, Datenbank-, Web- und Gatewayserver sowie Alarmmanagement) aufgebaut, um die Patientendaten zentral und sicher zu erfassen, zu verarbeiten und mit anderen Systemen (KIS, PDMS wie Meona und Copra) zu vernetzen. Diese vorhandene Infrastruktur ist mit erheblichen Investitionen und technischen Aufwand aufgebaut worden. Die gesamte Anlage ist auf die eingesetzten Philips-Systeme optimiert. Die Einführung eines vergleichbaren Systems eines anderen Herstellers würde technische und wirtschaftliche Risiken sowie unverhältnismäßige Mehrkosten verursachen und zusätzliche Infrastruktur-, Integrations- und Schnittstellenaufwände mit sich bringen. Im Rahmen einer umfassenden Marktrecherche konnte festgestellt werden, dass zwar verschiedene Lieferanten Teilanforderungen erfüllen, jedoch einzig und allein das System der Firma Philips in der Gesamtsystembetrachtung (Kompatibilität, Interoperabilität, Betriebssicherheit) alle technischen Anforderungen vollständig erfüllt. Die Modernisierung der Monitoring-Anlage muss zwingend mit den bestehenden Host-Monitoren und zentralen Komponenten interoperabel sein, insbesondere im Hinblick auf Patientensicherheit, Datenschutz, Verfügbarkeit, Integrität und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Einbindung von Systemen anderer Hersteller würde zu einer heterogenen Systemlandschaft (Parallelbetrieb) führen, die nicht nur die IT- und Datensicherheit negativ beeinflusst, sondern auch ein erheblich höheres Risiko für den technischen Betrieb und die Patientensicherheit mit sich bringen würde. Eine homogene Systemlandschaft ist von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit des UKFs. Klinikumsweit geschulte und im Umgang mit dem System vertraute Mitarbeiter (Anwendung, Bediensicherheit, Ausbildungskosten, Springerpool, Downtime, geschulte Techniker) sind elementar um die hohen Verfügbarkeitsanforderungen der Anlagen im Betrieb zu realisieren. Das vorhandene umfassende Instandhaltungs-, Wartungs-, sowie Softwareupdatekonzept basiert auf der homogenen Systemlandschaft. Für die Aufrechterhaltung der Patientenüberwachungsanlagen sind zwingend erforderliche Serviceleistungen wie "1st Level Support" durch die eigenen Mitarbeiter im 24h/7 Betrieb in Eigenleistung sicherzustellen. Nur mit der fortgesetzten Nutzung von Philips-Komponenten kann die kritische Infrastruktur des UKF, einschließlich der durchgehenden Patientenüberwachung im Rahmen des modernen Transportkonzepts, sichergestellt werden.

VergabeHero-Einschätzung

Das Universitätsklinikum Freiburg möchte seine Patientenüberwachung in der Frauenklinik modernisieren und erweitern. Da das Klinikum bereits flächendeckend auf eine spezielle IT-Infrastruktur des Herstellers Philips setzt, ist eine Erweiterung mit anderen Systemen technisch nicht sinnvoll, da dies die Sicherheit und Kompatibilität gefährden würde. Daher wird der Auftrag direkt an Philips vergeben, um eine einheitliche und sichere Systemlandschaft zu gewährleisten. Dies stellt sicher, dass das Personal weiterhin mit den vertrauten Geräten arbeiten kann und die Datenanbindung an bestehende Krankenhausinformationssysteme reibungslos funktioniert.

MedizintechnikIT-DienstleistungenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungMedizintechnikPatientenmonitoringKlinikbedarfIt InfrastrukturGesundheitswesen
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Patientenmonitoring Frauenklinik

Das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) betreibt eine nahezu vollständig vernetzte Patientenüberwachungsinfrastruktur PIC iX Enterprise der Firma Philips. Diese ist in sämtlichen relevanten Einrichtungen wie den Intensivstationen, IMC-Stationen, der Kinderklinik, dem Notfallzentrum, den Herzkatheterlaboren, dem Universitären Herzzentrum, der Endoskopie, verschiedenen Normalstationen und weiteren klinischen Schlüsselinfrastrukturen etabliert. Über Jahre wurde eine spezifische, auf Philips-Technologie abgestimmte Serverarchitektur (Kommunikations-, Datenbank-, Web- und Gatewayserver sowie Alarmmanagement) aufgebaut, um die Patientendaten zentral und sicher zu erfassen, zu verarbeiten und mit anderen Systemen (KIS, PDMS wie Meona und Copra) zu vernetzen. Diese vorhandene Infrastruktur ist mit erheblichen Investitionen und technischen Aufwand aufgebaut worden. Die gesamte Anlage ist auf die eingesetzten Philips-Systeme optimiert. Die Einführung eines vergleichbaren Systems eines anderen Herstellers würde technische und wirtschaftliche Risiken sowie unverhältnismäßige Mehrkosten verursachen und zusätzliche Infrastruktur-, Integrations- und Schnittstellenaufwände mit sich bringen. Im Rahmen einer umfassenden Marktrecherche konnte festgestellt werden, dass zwar verschiedene Lieferanten Teilanforderungen erfüllen, jedoch einzig und allein das System der Firma Philips in der Gesamtsystembetrachtung (Kompatibilität, Interoperabilität, Betriebssicherheit) alle technischen Anforderungen vollständig erfüllt. Die Modernisierung der Monitoring-Anlage muss zwingend mit den bestehenden Host-Monitoren und zentralen Komponenten interoperabel sein, insbesondere im Hinblick auf Patientensicherheit, Datenschutz, Verfügbarkeit, Integrität und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Einbindung von Systemen anderer Hersteller würde zu einer heterogenen Systemlandschaft (Parallelbetrieb) führen, die nicht nur die IT- und Datensicherheit negativ beeinflusst, sondern auch ein erheblich höheres Risiko für den technischen Betrieb und die Patientensicherheit mit sich bringen würde. Eine homogene Systemlandschaft ist von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit des UKFs. Klinikumsweit geschulte und im Umgang mit dem System vertraute Mitarbeiter (Anwendung, Bediensicherheit, Ausbildungskosten, Springerpool, Downtime, geschulte Techniker) sind elementar um die hohen Verfügbarkeitsanforderungen der Anlagen im Betrieb zu realisieren. Das vorhandene umfassende Instandhaltungs-, Wartungs-, sowie Softwareupdatekonzept basiert auf der homogenen Systemlandschaft. Für die Aufrechterhaltung der Patientenüberwachungsanlagen sind zwingend erforderliche Serviceleistungen wie "1st Level Support" durch die eigenen Mitarbeiter im 24h/7 Betrieb in Eigenleistung sicherzustellen. Nur mit der fortgesetzten Nutzung von Philips-Komponenten kann die kritische Infrastruktur des UKF, einschließlich der durchgehenden Patientenüberwachung im Rahmen des modernen Transportkonzepts, sichergestellt werden.

CPV 33195000, 33100000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist, entfällt die Angabe eines Zuschlagskriteriums.

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 15. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert