TED·386414-2026

Beschaffung eines robotischen Bronchoskopiesystems

Märkische Kliniken GmbH - Klinikum LüdenscheidLüdenscheid, GermanyVeröffentlicht 5. Juni 2026
Auftragswert
~€2.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Märkischen Kliniken GmbH in Lüdenscheid beschaffen ein robotisches Bronchoskopiesystem zur Modernisierung ihres Geräteparks in der Pneumologie. Das Vorhaben dient der Etablierung eines zertifizierten Lungenkrebszentrums und der Sicherstellung einer medizinischen Versorgung auf dem neuesten Stand der Technik. Der Auftrag wird im Rahmen einer Direktvergabe an die Intuitive Surgical Deutschland GmbH vergeben.

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Aktenzeichen: 2026-40-35 Direktvergabe - Intuitive Surgical Deutschland GmbH - für ein Robotisches Bronchoskopiesystem

VergabeHero-Einschätzung

Die Märkischen Kliniken in Lüdenscheid investieren in ein neues robotisches System für Bronchoskopien, also für Spiegelungen der Atemwege. Dieses Gerät ist notwendig, um die medizinische Ausstattung der Klinik für Lungenheilkunde auf den neuesten Stand zu bringen und die Voraussetzungen für ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum zu schaffen. Da es sich um eine hochspezialisierte Medizintechnik handelt, erfolgt die Beschaffung direkt bei dem Hersteller Intuitive Surgical. Die Laufzeit des Projekts ist auf etwa sieben Jahre angelegt, was den gesamten Lebenszyklus des Systems inklusive Wartung abdeckt.

Medizinische GeräteGesundheitswesenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungMedizintechnikPneumologieKrankenhausbedarfRobotikGesundheitswesen
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Direktvergabe für die Beschaffung eines Bronchoskopie Robototers

Die Märkischen Kliniken Lüdenscheid, eine der im Umkreis bedeutendsten Kliniken für Pneumologie, müssen ihren Gerätepark stets modernisieren, um den hohen Anforderungen ihrer Patientenversorgung weiterhin gerecht zu werden. Als Haus der Maximalversorgung mit regionaler Strahlkraft, streben wir die Etablierung eines Lungenkrebszentrum inklusive Zertifizierung an, dafür ist es unerlässlich, dass der dazugehörige Gerätepark immer auf dem neuesten und technologisch modernsten Stand der Technik ist, um fortschrittliche Diagnose- und Therapieverfahren optimal zu unterstützen und weiterhin eine ihrer Stellung adäquate Medizin betreiben zu können. Ein besonderes Augenmerk liegt neben höchsten Qualitätsstandards in der chirurgischen, onkologischen und strahlentherapeutischen Versorgung und Behandlung der Patienten auf der präzisen Diagnostik und Früherkennung von Lungenkrebs. Die frühzeitige Erkennung von Lungenkrebs spielt eine entscheidende Rolle bei der Senkung der Sterblichkeitsrate dieser schweren Krankheit. Lungenkrebs ist eine der weltweit häufigsten Krebsarten und führende Ursache krebsbedingter Todesfälle. Eine rechtzeitige Diagnose kann die Überlebenschancen der Betroffenen deutlich verbessern. Diese Aufgabe fällt in den Bereich der Pneumologie und wird in der Regel durch interventionelle endoskopische Verfahren erreicht. Für ein maßgebendes und innovationsführendes Haus der Maximalversorgung mit zukünftigem Lungenkrebszentrum ist es daher unerlässlich, nicht nur alle Möglichkeiten der frühzeitigen interventionellen Diagnosesicherung bereitzustellen, sondern auch aktiv an deren Weiterentwicklung neuartiger Diagnose- und Therapieverfahren mitzuwirken. Das Beschaffungsverfahren zielt darauf ab, ein hochmodernes robotisches Bronchoskopiesystem zu erwerben, welches nicht nur präzise Biopsien innerhalb der Lungenflügel ermöglicht, sondern auch dem aktuellen medizinischen sowie technischen Anforderungen entspricht und die Interoperabilität mit dem vor circa zwei Jahren bereits beschafften hochmodernen 3D-C-Bogen (Siemens Cios Spin) ermöglicht. Die Gerätekombination stellt eine einmalige und optimierte Diagnostik der Patienten und Patientinnen sicher. Gegenstand des Vertrags ist die vertragliche Nutzung eines robotischen Bronchoskopiesystems. Aufgrund der Neuregelungen des Lungenkrebsscreenings, des dadurch erwarteten Anstiegs positiver Befunde bei CT-Scans von Risikopatienten sowie der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten Mindestmengen für thoraxchirurgische Eingriffe wird es zukünftig zu einer vermehrten Detektion kleiner Lungenrundherde kommen. Mit der robotergestützten Bronchoskopie lassen sich kleine Lungenrundherde deutlich präziser erreichen, wodurch die Trefferquote von etwa 70% bei konventionellen bronchoskopischen Verfahren auf bis zu 95% mit einer robotergestützten Bronchoskopie gesteigert werden kann. Dadurch sind weniger Punktionsversuche nötig, was dem Patienten eine deutlich schonendere und weniger invasive Abklärung ermöglicht.

CPV 331000002555 Tage Laufzeit
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 5. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert