Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs LF-10 für die Feuerwehr

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Rösrath schreibt die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs vom Typ LF-10 für die Freiwillige Feuerwehr am Standort Rambrücken aus. Das Fahrzeug dient als Ersatzbeschaffung zur Erfüllung des Brandschutzbedarfsplans und ist für die Menschenrettung sowie Brandbekämpfung vorgesehen. Der Auftrag umfasst das Fahrgestell sowie den Aufbau und wird nach DIN 14530 Teil 5 spezifiziert.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Zur Erfüllung des Brandschutzbedarfsplans, beschafft die Stadt Rösrath für die FFW am Standort Rambrücken ein LF-10 nach DIN 14530 Teil 5 als Ersatzbeschaffung. Das Löschgruppenfahrzeug LF10 hat die Aufgabe bei Schadenfeuern in Gebäuden die Menschenrettung durchzuführen und die Brandbekämpfung einzuleiten. Es leistet kleinere technische Hilfe, bringt Mannschaft und Gerät in der Dimension einer Gruppe zur Einsatzstelle. Die Ausrüstungen sollen möglichst in handelsüblich einheitlichen Alu-Systemboxen gelagert werden.
Die Stadt Rösrath modernisiert ihre Feuerwehrtechnik und sucht einen Anbieter für ein neues Löschgruppenfahrzeug des Typs LF-10. Dieses Fahrzeug ist ein Standardmodell für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung, das eine Gruppe von Einsatzkräften sowie die notwendige Ausrüstung zur Einsatzstelle bringt. Der Auftrag beinhaltet sowohl das Fahrgestell als auch den kompletten Aufbau nach geltenden DIN-Normen. Die Vergabe erfolgt über ein offenes Verfahren, bei dem neben dem Preis auch technische Qualitätskriterien wie Kommunikationsmöglichkeiten im Fahrzeug und die Geländegängigkeit bewertet werden.
Aufteilung in Lose
1 LotErsatzbeschaffung eines LF-10 nach DIN 14530 Teil 5
Zuschlagskriterien
6 Kriterien- price50%
Preiskriterium für "Einfache Richtwertmethode"
- quality10%
Während der Alarmfahrt müssen Fahrzeugführer, Maschinist und Mannschaft einsatzbezogene Informationen austauschen können. Eine größere und weniger eingeschränkte Kommunikationsfläche zwischen Fahrerraum und Mannschaftsraum verbessert Sichtbeziehung, akustische Verständlichkeit und Befehlsweitergabe. Dies unterstützt eine sichere Lageeinweisung, die Vorbereitung der Trupps und die taktische Abstimmung vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle. Die Bewertung knüpft daher an einen einsatzbezogenen funktionalen Mehrwert an.
- quality10%
Der Löschwasserbehälter ist mit einem freien Einlauf nach DVGW W 405-B1 und E DIN 14502-2 auszuführen. Die Ausführung muss auch bei einsatztypischen Abstelllagen eine sichere Trennung zwischen Trinkwassernetz und Löschwasserbehälter unterstützen. Aufgrund der örtlichen Topografie und möglicher Aufstellflächen außerhalb ebener Verkehrsflächen wird ein möglichst großer Abstand des freien Einlaufs bewertet. Die Anforderung dient dem vorbeugenden Trinkwasserschutz und der betriebssicheren Tankbefüllung unter realen Einsatzbedingungen. Abstand des freien Einlaufes bei maximaler Tankbefüllung gemessen bei waagerecht abgestelltem Fahrzeug
- quality10%
Bei Fahrten führt eine höhere Wasserdurchfahrtsfähigkeit zu einer höheren Bodenfreiheit und damit auch zu einer besseren Erreichbarkeit auf unbefestigten Wegen in Wald- und Vegetation (Navlog Weg Klasse 1+2).
- quality10%
Die Befestigung des Löschwasserbehälter soll platzsparend und wartungsarm sein. So lässt sich der Unterhaltungsaufwand reduzieren und der vorhandene und kostbare Platz optimal ausnutzen.
- quality10%
In der Chaosphase von Löscheinsätzen ist die Einsatzstelle noch ungeordnet und hochdynamisch. Währenddessen kommt es oft zu schnellen Wechseln zwischen Tank- und Saugbetrieb. Aufgabe der Maschinisten muss es sein, die Löschwasserversorgung für die vorgehenden Trupps kontinuierlich sicherzustellen. Daher ist ein schnelles Füllen des Löschwasserbehälter notwendig.
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung