Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs HLF20

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Erkrath schreibt die Lieferung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF20) zur Auslieferung in den Jahren 2027 oder 2028 aus. Der Auftrag ist in zwei Lose unterteilt, die das Fahrzeug (Fahrgestell, Aufbau und Kommunikation) sowie die feuerwehrtechnische Beladung umfassen. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren.
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Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs HLF20 mit Auslieferung im Jahr 2027/2028
Die Stadt Erkrath sucht einen Anbieter für ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug vom Typ HLF20, das voraussichtlich 2027 oder 2028 ausgeliefert werden soll. Der Auftrag ist in zwei Bereiche unterteilt: Los 1 umfasst das Fahrzeug selbst, inklusive Fahrgestell, Aufbau und Funktechnik, während Los 2 die spezifische feuerwehrtechnische Beladung beinhaltet. Dabei wird besonderer Wert auf eine logische und platzsparende Anordnung der Ausrüstung in stabilen Behältern gelegt. Da das Fahrzeug im Einsatzdienst steht, ist ein flächendeckendes Netz an Vertragswerkstätten für das Fahrgestell zwingend erforderlich, um lange Ausfallzeiten zu vermeiden.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Nachweis über ein flächendeckendes Netz an anerkannten Vertragswerkstätten für das Fahrgestell in Deutschland
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.
Aufteilung in Lose
2 LoteFür das Fahrgestell muss es in Deutschland ausreichend viele (im Durchschnitt ca. einmal je kreisfreier Stadt bzw. Landkreis) geeignete und vom Fahrzeuglieferant anerkannte Vertrags werkstätten geben, weil eine lange Abwesenheit des Fahrzeuges vermieden werden muss. Aufgrund der Komplexität der Planung und der Abhängigkeiten zwischen Fahrgestell und Auf bau sowie dem Ziel einer einheitlichen Gewährleistung und der Vermeidung von Beweis schwierigkeiten sind die Lose 1A (Fahrgestell) und 1B (Aufbau, Ausbau, Funk- bzw. Kommuni kation) zusammen anzubieten. Der Anbieter tritt als Generalunternehmer für beide Lose auf und verantwortet damit insbesondere die Verträglichkeit zwischen Fahrgestell und Aufbau.
Es ist besonderen Wert darauf zu legen, dass zusammengehörige Ausrüstung (z. B. Kettensäge und Zubehör, Tauchpumpe und Zubehör, die verschiedenen Werkzeugkästen) logisch zusam- mengehörig gelagert werden. Beim Ausbau ist darauf zu achten, dass Beladungsgruppen gebildet werden und mögliche Frei räume nicht unnötig durch Einbauten zugebaut werden. Für die Zusammenfassung der Bau gruppen sind möglichst baugleiche - zumindest aber maßabgestimmte - ausreichend stabile Kunststoffbehälter (Eurobehälter) zu verwenden. Der Behälterinhalt ist jeweils auf Stirn- und Rückseite am Behälter deutlich lesbar zu beschriften! Alle Fächer sind eindeutig zu beschriften. Auf ausreichenden Freiraum zur einfachen Lagerung und Verstauung (auch im nicht mehr neu verpackten Zustand) ist zu achten. Dies gilt insbesondere für die Lagerung der diversen Schutz anzüge, des Auffangbehälters und Verkabelungen, die Auszüge inkl. Inhalt. Alle Ausrüstungsgegenstände sind komplett fertig montiert, funktionsbereit, geprüft und mit allen notwendigen Betriebsstoffen gefüllt bzw. geladen zu liefern. Mit dem Auftragnehmer Los 1 sind die Anlieferungstermine der Artikel abzustimmen. Spätes tens bei der Fahrzeugabnahme muss die komplette Anlieferung erfolgt sein. Die für die prüfpflichtigen Ausrüstungsgegenstände erforderlichen Prüfdokumente sind als Nachweis beizubringen.
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung