TED·385555-2026·Schließt in 32 Tagen

Beschaffung eines High Performance Computing (HPC)-Clusters

Access e.V.Aachen, GermanyVeröffentlicht 5. Juni 2026
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
6. Juli 2026
32 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Access e.V. in Aachen schreibt die Lieferung eines High Performance Computing (HPC)-Clusters aus. Das System soll für rechenintensive simulationsbasierte digitale Zwillinge, Gießprozesssimulationen und KI-Anwendungen eingesetzt werden. Die Hardware muss sowohl CPU- als auch GPU-basierte Architekturen unterstützen.

Vollständige Beschreibung anzeigen

High Performance Computing (HPC)-Cluster

VergabeHero-Einschätzung

Der Access e.V. aus Aachen sucht einen leistungsstarken Computer-Cluster für komplexe wissenschaftliche Berechnungen. Das System wird benötigt, um digitale Zwillinge von Gießprozessen und Schmiedevorgängen zu simulieren, die sehr viel Rechenleistung über mehrere Tage hinweg erfordern. Zusätzlich soll der Cluster moderne KI-Anwendungen und grafikprozessor-basierte Software unterstützen. Da es sich um spezialisierte Forschungshardware handelt, ist eine hohe Leistungsfähigkeit der Hardware entscheidend. Die Vergabe erfolgt zu gleichen Teilen nach dem Preis und nach qualitativen Kriterien aus dem Leistungsverzeichnis.

IT-DienstleistungenHardwareForschung und EntwicklungÖffentliche VerwaltungHpc ClusterRechenzentrumForschung Und EntwicklungIt HardwareKuenstliche IntelligenzSimulationstechnik
Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Erklaerung gemaess Paragraf 123 GWB
  • Erklaerung gemaess Paragraf 124 GWB
  • Sanktionserklaerung Russland

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

§§ 123, 124 GWB Sanktionserklärung Russland Nachforderung gemäß § 56 VgV

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Access - WH HPC-Cluster

Auf dem neu zu beschaffenden High Performance Computing (HPC)-Cluster sollen simulationsbasierte digitale Zwillinge mit sehr hohem Rechenaufwand betrieben werden. Vollständig gekoppelte Gießprozesssimulationen werden typischerweise über mehrere Tage auf mehr als 100 CPU-Kernen ausgeführt. Vergleichbare Anforderungen bestehen für Simulationen entlang der gesamten Schmiederoute. Darüber hinaus kommen KI-Anwendungen sowie moderne Simulationssoftware zum Einsatz, die auf GPU-basierten Architekturen deutlich effizienter ausgeführt werden können. Die Ergebnisse der Simulationen werden in einem Datenmanagementsystem mit Prozessdaten verknüpft und für nachgelagerte Analysen dauerhaft gespeichert. Das neue Rechensystem muss daher mindestens die Rechenleistung des bestehenden Clusters mit derzeit ca. 900 CPUs (Intel Xeon Gold 6132 @ 2,60 GHz) erreichen, sollte diese möglichst deutlich übertreffen und zusätzlich über mehrere GPUs verfügen. Eine effiziente Parallelisierung der Rechenlast auf den CPUs ist zwingend erforderlich. Für das Datenmanagementsystem wird ein Speicher mit einer Mindestkapazität von 500 TB benötigt. Ein größerer Speicher ist sehr erwünscht. Der HPC-Cluster wird zunächst im bestehenden Rechnerraum von Access in der Intzestraße installiert und soll im Jahr 2028 in das neue PLCA-Gebäude am Forschungsflugplatz Merzbrück umziehen. Am Standort Intzestraße ist das vorhandene wassergekühlte Rack-System zu nutzen. Die verfügbare elektrische Anschlussleistung ist dort auf maximal 28 kVA begrenzt.

CPV 30211000Frist 6. Juli 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • cost

    Preis (ohne Optionen)

    50%
  • quality

    B-Kriterien LV

    50%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 5. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 6. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link