Beschaffung einer vollautomatischen RoboOrganoid-Plattform für die Forschung
Was wird ausgeschrieben
Die Universität Heidelberg schreibt die Beschaffung eines vollautomatischen robotischen Forschungssystems zur Kultivierung und Analyse von 3D-Organoiden aus. Das System umfasst diverse Laborgeräte, eine High-Content-Mikroskopie-Einheit sowie eine zentrale Software-Orchestrierung für Hochdurchsatz-Experimente. Die Lieferung beinhaltet neben der Hardware auch die Installation, Systemintegration und Benutzerschulung.
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Die zu beschaffende RoboOrganoidPlatform ist ein vollautomatisches robotisches Forschungssystem zur standardisierten Kultivierung, Behandlung und Analyse von Organoiden und anderen komplexen 3DIn-vitro-Modellen. Das System integriert diverse Einzelgeräte - darunter Inkubatoren, Liquid-Handling-Systeme, Dispenser, Zentrifugen, Thermoshaker, Plattenleser und automatisierte Lager- und Transfersysteme - in einen zentral gesteuerten Workflow mit durchgängiger Software-Orchestrierung. Ziel ist die Durchführung reproduzierbarer Hochdurchsatz-Experimente ohne manuelle Eingriffe über lange Zeiträume hinweg. Ein besonderer Schwerpunkt der Plattform liegt auf der automatisierten High-Content-Mikroskopie als zentralem wissenschaftlichem Auslesesystem. Die Plattform ermöglicht schnelle, reproduzierbare und quantitative Spinning-disc-Konfokalbildgebung lebender 3D-Kulturen unter kontrollierten physiologischen Bedingungen. Dabei sollen dynamische biologische Prozesse wie Kalziumsignalgebung, Gewebeorganisation, Wirkstoffeffekte und morphologische Veränderungen über längere Zeiträume automatisiert erfasst werden. Die Mikroskopie muss hierfür insbesondere hohe Aufnahmegeschwindigkeiten, geringe Phototoxizität sowie eine reproduzierbare und räumlich homogene Anregungsbeleuchtung gewährleisten, um quantitative Vergleiche zwischen Proben, Messzeitpunkten und Experimenten zu ermöglichen. Die erzeugten Bilddaten werden automatisiert verarbeitet und dienen als Grundlage für KI-gestützte Analyseverfahren und datengetriebene phänotypische Auswertungen. Die Plattform ist dabei nicht auf einzelne Anwendungen beschränkt, sondern als gemeinsame Forschungsinfrastruktur für unterschiedlichste Anwendungen in den Bereichen Organoidforschung, Wirkstoffscreening, Krankheitsmodellierung, Bioengineering und maschinelles Lernen ausgelegt. Die Lieferung umfasst Transport, Installation, Systemintegration, Software-Inbetriebnahme, Benutzerschulung sowie einen Abnahmetest am Aufstellungsort (Site Acceptance Test) zur Bestätigung der vollständigen Systemfunktionalität.
Die Universität Heidelberg sucht ein hochkomplexes, automatisiertes Robotik-System für die biologische Forschung. Diese Plattform soll in der Lage sein, komplexe 3D-Zellmodelle, sogenannte Organoide, eigenständig zu züchten, zu behandeln und mittels spezieller Mikroskopie-Technik zu untersuchen. Ziel ist es, wissenschaftliche Experimente über lange Zeiträume ohne manuelle Eingriffe durchzuführen und dabei große Mengen an Bilddaten für KI-gestützte Analysen zu erzeugen. Der Auftrag umfasst die gesamte Systemintegration, von der Hardware-Installation bis zur Inbetriebnahme der Steuerungssoftware und der Schulung des Personals.
Aufteilung in Lose
1 LotDie zu beschaffende RoboOrganoidPlatform ist ein vollautomatisches robotisches Forschungssystem zur standardisierten Kultivierung, Behandlung und Analyse von Organoiden und anderen komplexen 3DIn-vitro-Modellen. Das System integriert diverse Einzelgeräte - darunter Inkubatoren, Liquid-Handling-Systeme, Dispenser, Zentrifugen, Thermoshaker, Plattenleser und automatisierte Lager- und Transfersysteme - in einen zentral gesteuerten Workflow mit durchgängiger Software-Orchestrierung. Ziel ist die Durchführung reproduzierbarer Hochdurchsatz-Experimente ohne manuelle Eingriffe über lange Zeiträume hinweg. Ein besonderer Schwerpunkt der Plattform liegt auf der automatisierten High-Content-Mikroskopie als zentralem wissenschaftlichem Auslesesystem. Die Plattform ermöglicht schnelle, reproduzierbare und quantitative Spinning-disc-Konfokalbildgebung lebender 3D-Kulturen unter kontrollierten physiologischen Bedingungen. Dabei sollen dynamische biologische Prozesse wie Kalziumsignalgebung, Gewebeorganisation, Wirkstoffeffekte und morphologische Veränderungen über längere Zeiträume automatisiert erfasst werden. Die Mikroskopie muss hierfür insbesondere hohe Aufnahmegeschwindigkeiten, geringe Phototoxizität sowie eine reproduzierbare und räumlich homogene Anregungsbeleuchtung gewährleisten, um quantitative Vergleiche zwischen Proben, Messzeitpunkten und Experimenten zu ermöglichen. Die erzeugten Bilddaten werden automatisiert verarbeitet und dienen als Grundlage für KI-gestützte Analyseverfahren und datengetriebene phänotypische Auswertungen. Die Plattform ist dabei nicht auf einzelne Anwendungen beschränkt, sondern als gemeinsame Forschungsinfrastruktur für unterschiedlichste Anwendungen in den Bereichen Organoidforschung, Wirkstoffscreening, Krankheitsmodellierung, Bioengineering und maschinelles Lernen ausgelegt. Die Lieferung umfasst Transport, Installation, Systemintegration, Software-Inbetriebnahme, Benutzerschulung sowie einen Abnahmetest am Aufstellungsort (Site Acceptance Test) zur Bestätigung der vollständigen Systemfunktionalität.
Zeitplan
- 11. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert