Beschaffung digitaler Endgeräte zur Erfassung widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge
Was wird ausgeschrieben
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beschaffen digitale Endgeräte zur Erfassung von Fahrzeugen, die widerrechtlich auf ÖPNV-Verkehrswegen abgestellt wurden. Die Geräte benötigen eine direkte Schnittstelle zum SAP-System des Auftraggebers. Es handelt sich um eine Direktvergabe an einen spezifischen Anbieter aus technischen Gründen.
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Ersatzbeschaffung digitaler Endgeräte mit Schnittstelle zum SAP zur Erfassung widerrechtlich abgestellter Fahrzeuge auf Verkehrswege des ÖPNV
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) benötigen neue digitale Endgeräte, um Fahrzeuge zu erfassen, die unberechtigt auf Busspuren oder anderen Wegen des öffentlichen Nahverkehrs parken. Diese Geräte müssen technisch in der Lage sein, Daten direkt an das SAP-System der BVG zu übermitteln, um eine reibungslose Weiterverarbeitung zu gewährleisten. Da bereits eine Kooperation mit dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) besteht, die dieselbe technische Infrastruktur nutzt, erfolgt die Beschaffung als Direktvergabe an den bestehenden Anbieter Schweers. Dies stellt sicher, dass die Schnittstellenanforderungen ohne langwierige Entwicklungszeiten erfüllt werden.
Aufteilung in Lose
1 LotDirektvergabe nach §132 Abs. 2 Nr. 3b SektVO, aus technischen Gründen. Das LABO hat einen aktiven Vertrag mit der Firma Schweers, sodass auch die BVG hier erneut eine Direktvergabe beabsichtigt, um die Voraussetzungen bestmöglich zu erfüllen, denn der Anbieter kennt bereits die Abläufe und kann somit die Schnittstelle kurzfristig und hochoptimiert anbieten. Um die technischen Erfordernisse für den angestrebten Datenaustausch und die damit einhergehende Kooperation zwischen der BVG und dem LABO zu erfüllen und zu gewährleisten, ist die Firma Schweers mit Ihrer Lösung und den bestehenden Vertragsverhältnis prädestiniert. Nur die Firma Schweers kann die Erfordernisse an die geforderte Datenstruktur und dem Datenformat zum Datenaustausch erfüllen, ohne umfangreiche und langwierige Prozessanalysen und Anforderungsansprüche der Vertragsparteien durchzuführen. Die Vertragslaufzeit des LABO und der Firma Schweers wurde der BVG mit 48 Monaten angegeben, sodass auch die BVG eine Vertragslaufzeit von 48 Monate in der Grundlaufzeit beabsichtigt. Um darüber hinaus die Zusammenarbeit und den angedachten Datenaustausch beizubehalten, soll der Vertrag nach der Grundlaufzeit optional zu verlängern sein und sich an der Vertragslaufzeit zwischen dem LABO und der Firma Schweers orientieren. Die BVG profitiert darüber hinaus maßgeblich von der bestehenden Kooperation zwischen der Firma Schweers und dem Land Berlin. So ist es nur dem derzeitigen Vertragspartner, hier die Firma Schweers, möglich zeitgleich auf Anpassungsbedarfe, die sich aus der Zusammenarbeit des LABO und der BVG ergeben, zu reagieren und notwendige programmiertechnische Änderungen beidseitig herbeizuführen. Weiter können bestehende Prozesse bei Gesetzesänderungen in der BVG analog den Ordnungsämtern und des LABO abgestimmt und angepasst werden. Die BVG kann mit der Firma Schweers auf ein bestehendes und bewährtes System aufsetzen, welches in Bezug auf den Datenschutz, IT-Recht sowie dem Personalrecht alle Anforderungen, die heute bestehen, erfüllt.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Ausschließlich der Preis, Direktvergabe
Zeitplan
- 8. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert