Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH

Auftragswert

€235k

Zuschlag am

26. Juni 2026

TED·453034-2026

Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE koop) im Bereich Schwedt/Angermünde

Brandenburg
Prenzlau, Germany·Veröffentlicht 2. Juli 2026
BildungsdienstleistungenSoziale DiensteÖffentliche VerwaltungBildungswesenBerufliche BildungSoziale IntegrationJugendhilfeAusbildungOeffentliche VerwaltungBildungsdienstleistungen
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Landkreis Uckermark schreibt die Durchführung von Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen für das Ausbildungsjahr 2026/2027 aus. Zielgruppe sind junge Menschen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen und besondere Unterstützung beim Wissenserwerb oder der sozialen Integration benötigen. Das kooperative Modell sieht dabei die Einbindung von Kooperationsbetrieben vor.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Ausbildungsuchende, die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes nach dem SGB II erhalten und nicht in einer betrieblichen Berufsausbildung einen anerkannten Beruf erlernen können, erhalten die Möglichkeit, gemäß § 16 Abs. 1 SGB II in Verbindung mit § 76 SGB III ihre Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung unter Einbeziehung von Kooperationsunternehmen (welche die Eignung nach §§ 27 ff. BBiG bzw. §§ 21 ff. HwO besitzen) zu absolvieren.

VergabeHero-Einschätzung

Der Landkreis Uckermark sucht einen Bildungsträger für die Durchführung von Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE koop) für das Ausbildungsjahr 2026/2027. Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die aufgrund persönlicher oder sozialer Hürden keine reguläre betriebliche Ausbildung finden und daher besondere Unterstützung benötigen. Die Ausbildung findet in Kooperation mit Unternehmen statt, wobei der Bildungsträger die fachliche und soziale Begleitung sicherstellt. Ziel ist es, die Jugendlichen erfolgreich zu einem Berufsabschluss zu führen und sie idealerweise in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen - kooperatives Modell (BaE koop)" - Ausbildungsjahr 2026/2027 Geschäftsstellenbereich Schwedt/Angermünde

Die Aufnahme, Fortsetzung bzw. Beendigung einer Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen wird vorrangig jungen Menschen gewährt, die besondere Hilfen beim fachtheoretischen und fachpraktischen Wissenserwerb oder beim sozialen Integrationsprozess benötigen. Dazu zählen bspw. auch junge Menschen mit Migrationshintergrund, die aufgrund von Sprachdefiziten oder bestehender sozialer Eingewöhnungs-schwierigkeiten in einem fremden soziokulturellen Umfeld besondere Unterstützung brauchen. Die Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung führt auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung i. V. m. den einschlägigen Verordnungen zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss. Im Rahmen eines Berufsausbildungsvertrages wird die Ausbildung zwischen dem jungen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und dem Träger der Berufsausbildung durchgeführt. Während der Durchführung der Berufsausbildung sind alle Möglichkeiten wahrzunehmen, um den Übergang des Auszubildenden in eine betriebliche Berufsausbildung, möglichst bei den Kooperationsunternehmen, zu fördern bzw. zu erzielen. Der Auftragnehmer ist neben der Gewinnung von Kooperations-unternehmen für die Koordinierung der Ausbildung mit allen beteiligten Akteuren verantwortlich und unterstützt diese in ihrer Aufgabenwahrnehmung, insbesondere durch die fachtheoretische Wissensvermittlung und sozialpädagogische Begleitung. Die fachpraktische Wissensvermittlung wird durch die Kooperations-unternehmen durchgeführt.

CPV 80530000
Bewertung

Zuschlagskriterien

6 Kriterien
  • quality

    Stellen Sie eine zielgruppenadäquate Strategie zur Aktivierung der Auszubildenden zu Beginn der Ausbildung dar. Schildern Sie Ihre strategische Vorgehensweise zur Vorbereitung der Auszubildenden und zur Steigerung von Engagement und Motivation. Gehen Sie dabei auf die verschiedenen "Handlungsbedarfe" der Zielgruppe ein, die zu mangelnder Motivation führen. Beschreiben Sie anhand eines konkreten Beispiels, wie Sie einen Auszubildenden für eine regelmäßige Teilnahme gewinnen und vorzeitige Abbrüche in den ersten Wochen verhindern wollen. Erläutern Sie daher Ihre pädagogische Vorgehensweise, um von Beginn an motivationsbe- dingten Abbrüchen entgegenzuwirken.

    25%
  • quality

    Stellen Sie beispielhaft anhand eines lernbeeinträchtigten oder sozial benachteiligten jungen Menschen mit multiplen Handlungsbedarfen und schwierigem familiären Hintergrund die individuelle Förderplanung dar. Erläutern Sie, wie Sie die Verzahnung von Theorie und Praxis (Zusammenarbeit mit den Kooperationsbetrieben und Berufsschulen) in einem beliebigen Ausbildungsberuf umsetzen, insbesondere wie Sie die Erkenntnisse während der fachpraktischen Wissensvermittlung und der fachtheoretischen Wissensvermittlung in der Berufsschule berücksichtigen. Beschreiben Sie, wie die Entwicklung der Schlüsselkompetenzen sowie die Unterstützung des anzustrebenden Ziels eines frühzeitigen Übergangs in betriebliche Ausbildung erfolgen soll. - inhaltliche Ausgestaltung der Ausbildungsphasen, - Inhalte der Förderangebote, - Abstimmung der Förderangebote auf die Anforderungen der Ausbildungsberufe, - Methoden, - zielgruppengerechte Didaktik und Vermittlungsmethoden, - Abstimmung von Bildungsabschnitten, Lernzielen und Vermittlungsmethoden in Hinblick auf das Zusammenspiel von Praxis- und Theorieteilen der Ausbildung, - spezielle pädagogische Methoden/Lehrmittel/Lernmittel - Ansätze des ergebnisorientierten Lernens, - sozialpädagogische Angebote in Bezug auf Ziele, Methoden und Schwerpunkte, - Ausgestaltung externer sozialpädagogischer Kooperationsbeziehungen sowie Formen von Krisenintervention.

    30%
  • quality

    Beschreiben Sie an einem Beispielfall mindestens je eine Unterrichtsstunde Stützunterricht (45 Minuten) und eine Unterrichtsstunde Förderunterricht (45 Minuten). Erläutern Sie, welche methodische und didaktische Vorgehensweise Sie wählen. - Elemente des Stützunterrichts zur Absicherung des Erwerbs von Fachtheorie und allgemeinbildenden Kenntnissen, - Darstellung des Förderunterrichts zum Aufbau adäquater Lerntechniken und Lernvoraussetzungen, - Verzahnung von Stütz- und Förderunterricht mit anderen Lebenssituationen, - Zusammenarbeit mit den Berufsschulen und Kooperationsbetrieben, - zielgruppenadäquate Lehrmittel/Lernmittel.

    15%
  • quality

    Stellen Sie Ihre Integrationsstrategie für die frühzeitige Vermittlung der Auszubildenden in betriebliche Ausbildung sowie die Integration in Arbeit zum Ende der Ausbildung dar. Gehen Sie dabei insbe- sondere auf die Bedeutung der fachpraktischen Wissensvermittlung im Kooperationsbetrieb ein. Zeigen Sie auf, wie Sie die Vermittlung in die betriebliche Ausbildung frühzeitig bzw. die Integration in Arbeit (zum Ende der Ausbildung) realisieren wollen. Gehen Sie dabei auch auf Ihre regionalen Partner, Kooperationsbetriebe sowie Netzwerkstrukturen oder ggf. Verbundsysteme ein. Schildern Sie weiterhin, wie Sie die Auszubildenden und Betriebe auf die fachpraktische Wissensvermittlung vorbereiten. Ferner beschreiben Sie, wie Sie den Wechsel der Auszubildenden in betriebliche Ausbildung gestalten wollen. Analog dazu skizzieren Sie den Übergang nach Abschluss der Ausbildung in Arbeit. Beurteilen Sie die Integrationschancen der Auszubildenden auf dem regionalen und überregionalen Arbeits- und Ausbildungsmarkt und geben Sie eine Einschätzung ab, wie viele vorzeitige Übertritte in betriebliche Ausbildungen Sie voraussichtlich erreichen werden. In diesem Zusammenhang ist das Land Brandenburg (inklusive "Berliner Raum") unter besonderer Würdigung des Landkreises Uckermark als "regionaler Arbeitsmarkt" zu verstehen. Erläutern Sie, wie Sie gezielt Kooperationsbetriebe für die fachpraktische Wissensvermittlung, Ausbildungs- und Arbeitsstellen in erforderlichem Umfang gewinnen und die Auszubildenden bei ihren Eigenbemühungen aktiv unterstützen wollen. - Angebote und Hilfen zur Übernahme in eine betriebliche Ausbildung, - Angebote und Hilfen zur Integration in den Arbeitsmarkt zum Ende der Ausbildung, - Darstellung des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes, - Darstellung der regionalen Verbundsysteme, Ausgestaltung der Zusammenarbeit und Verzahnung, - Darstellung der Kooperation mit Partnern der Ausbildung und Förderung.

    10%
  • quality

    Erläutern Sie, wie Sie das Personal optimal im Hinblick auf die von Ihnen verfolgte Strategie bzw. die von Ihnen gewählten Methoden einsetzen. Wie stellen Sie sicher, dass das Personal die Auszubilden-den nach verbindlichen Qualitätskriterien und einheitlichen "Lehrplänen" betreut und qualifiziert? Wie erfolgt die Verzahnung von Sozialpädagogik mit Fachpraxis (Kooperationsbetrieb) und Lernförderung (Lehrkraft sowie Berufsschule)? Gehen Sie auch auf die Sicherstellung der erforderlichen Personalkapazitäten vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Zuweisung während der Ausbildung sowie des individuell unterschiedlichen Unterstützungs- bedarfes der Auszubildenden ein. Erläutern Sie die Qualitätssicherung bei Unterrichtsausfall bzw. Personalausfällen während der Durchführung der Berufsausbildung. Wie können diese Situationen behoben bzw. verhindert werden? Stellen Sie weiterhin dar, welche Strategien Sie entwickelt haben, um die Kontinuität des Personals während der Berufsausbildung zu gewährleisten bzw. in Erwägung ziehen.

    20%
  • price

    Ermittlung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Kennzahl für das Preis-Leistungs-Verhältnis = Monatspreis je Teilnehmerplatz / Gesamtsumme der Leistungspunkte. Es folgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen. Das Angebot mit dem so ermittelten niedrigsten Wert ist das wirtschaftlichste Angebot und erhält den Zuschlag. Bei identischen Ergebnissen erfolgt eine Auslosung.

    1%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 2. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 26. Juni 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH · €235k

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