Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) - integrativ
Was wird ausgeschrieben
Der Kreis Minden-Lübbecke schreibt die Durchführung von Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen für benachteiligte Jugendliche aus. Ziel ist die Unterstützung bei der Berufsausbildung gemäß SGB II und SGB III. Der Auftrag umfasst die pädagogische und fachliche Begleitung der Auszubildenden.
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Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen 2026 - integrativ - Eingliederungsmaßnahme nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 76 SGB III
Der Kreis Minden-Lübbecke sucht einen Bildungsträger für die Durchführung von außerbetrieblichen Berufsausbildungen. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche, die aufgrund von Lernbeeinträchtigungen oder sozialen Benachteiligungen besondere Unterstützung benötigen, um einen Berufsabschluss zu erlangen. Der Auftraggeber möchte damit die berufliche Eingliederung fördern und die Ausbildung in verschiedenen Berufsfeldern sicherstellen. Die Vergabe erfolgt zu 70 Prozent nach qualitativen Kriterien wie dem pädagogischen Konzept und der regionalen Vernetzung, während der Preis mit 30 Prozent gewichtet wird.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß SGB II und SGB III
- Vorlage aller geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Vergabeunterlagen
- Konzept zur pädagogischen Begleitung und Ausstattung
- Nachweis der regionalen Vernetzung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Aufteilung in Lose
1 LotLeistungsgegenstand ist die Durchführung von Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) nach § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 76 SGB III und §§ 4, 5 Abs. 2ff. Berufsbildungsgesetz (BBiG)/ §§ 25, 26 Abs. 2ff. Handwerksordnung (HwO) - allgemeine Berufsausbildung Zielsetzung der außerbetrieblichen Berufsausbildung (BaE) nach §§ 76 ff SGB III ist es, Auszubildenden, die aufgrund einer Lernbeeinträchtigung oder sozialen Benachteiligung besonderer Hilfen bedürfen, durch Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung zu ermöglichen. Es sind alle Möglichkeiten wahrzunehmen, um den Übergang der Auszubildenden auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu fördern. Bei der BaE im integrativen Modell erfolgt die fachpraktische alsauch die fachtheoretische Unterweisung beim Auftragnehmer. Die fachpraktische Unterweisung wird durch betriebliche Ausbildungsphasen ergänzt. Bieter müssen Erfahrung in der Durchführung derartiger Leistungen in den letzten 3 Jahren nachweisen können. Eine gültige Trägerzertifizierung für den ausgeschreibenen Bildungsbereich nach AZAV gem. § 178 SGB III ist notwendig.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
Konzept / Ausstattung / regionale Vernetzung
- price30%
Preis
Zeitplan
- 22. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung