Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Drees & Sommer SE
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
20. Juli 2026
Beratungsleistungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Lehrte-Arpke

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Lehrte sucht einen externen Berater für die Begleitung des Neubaus eines Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Arpke. Der Auftrag umfasst die Erstellung funktionaler Leistungsbeschreibungen, die Durchführung des Vergabeverfahrens sowie das baubegleitende Controlling. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Neben der Koordination und Begleitung des Vergabeverfahrens sind insbesondere Gegenstand des Auftrags die Erarbeitung outputorientierten/funktionalen Bauleistungsbeschreibungen, ggf. die Erstellung der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die Erstellung der Formblätter für die Angebotsabgabe, die Begleitung der Verhandlungen sowie die wirtschaftliche und bautechnische Angebotsauswertung sowie nach Abschluss des Vergabeverfahrens das planungs- und baubegleitende Controlling der vertragsgerechten Leistungserfüllung. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung vor, ohne dass dadurch ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen.
Die Stadt Lehrte plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Ortsfeuerwehr Arpke, da das bestehende Gebäude nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Für dieses Projekt wird ein externer Berater gesucht, der die Stadt bei der gesamten Abwicklung unterstützt: von der Erstellung der Leistungsbeschreibungen über die Durchführung des Vergabeverfahrens bis hin zur baubegleitenden Kontrolle der Umsetzung. Das Projekt ist stufenweise angelegt, was bedeutet, dass der Auftraggeber die Leistungen je nach Fortschritt des Bauvorhabens abrufen kann. Der Fokus liegt dabei auf einer funktionalen Ausschreibung, um eine wirtschaftliche und bautechnisch einwandfreie Realisierung sicherzustellen.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadt Lehrte plant im Ortsteil Arpke den Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Die Feuerwehr Arpke wird als Stützpunktfeuerwehr mit etwa 80 aktiven Mitgliedern geführt. Es sind eine Jugendfeuerwehr und eine Kinderfeuerwehr vorhanden. Die derzeitigen Gebäude entsprechen nicht mehr den Anforderungen und weisen unter anderem Platzmangel und fehlende Umkleidemöglichkeiten auf. Eine Machbarkeitsstudie bestätigte, dass der Neubau an einem neuen Standort südlich der Schwüblingser Straße aufgrund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten am bisherigen Standort notwendig ist. Die Fläche grenzt im Westen an vorhandene Wohnbebauung und befindet sich im Ortseingangsbereich von Arpke. Die Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt und befindet sich im Außenbereich. Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau der Feuerwehr zu schaffen, wurde der Bebauungsplan Nr. 03/22 "Feuerwehr Arpke" sowie die 16. Änderung des Flächennutzungsplanes aufgestellt. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Arpke soll in Modul- bzw. serieller Systembau-weise und eingeschossiger Bauweise errichtet werden. Die Erschließung erfolgt über die Schwüblingser Straße. Die geschätzten Gesamtkosten (KG 200 - 700) liegen bei rd. 6.320.295,00 EUR Mio. Euro brutto. Es ist beabsichtigt, die Vergabe im Rahmen einer Totalunternehmervergabe durchzuführen. Im Rahmen der Totalunternehmervergabe sollen die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen von einem Unternehmen erbracht werden. Die Vergabe von weiteren Bewirtschaftungsleistungen ist nicht beabsichtigt. Für die Vorbereitung und Durchführung des erforderlichen Vergabeverfahrens werden technische und wirtschaftliche Beratungsleistungen gesucht. Dieses schließt die Fortschreibung des Raum- und Funktionsprogramms sowie ggf. Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung mit ein. Der Berater soll die Vergabe steuern und die erforderlichen technischen und wirtschaftlichen Leistungen erbringen. Die Erbringung von Rechtsberatungsleistungen ist nicht Gegenstand der Leistungen. Die-se werden gesondert vergeben. Der Rechtsberater wird auch die Vergabeplattform betreiben. Für die Vorbereitung des Vergabeverfahrens ist ein Zeitrahmen von 2 - 4 Monaten vorgesehen. Für die Vergabe der Totalunternehmerleistungen ist ein Zeitrahmen von 5 - 6 Monaten vorgesehen. Für die Umsetzung des Bauvorhabens (Planungs- und Bauzeit) ist ein Zeitrahmen von 14 Monaten vorgesehen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
Personalkonzept - 20 % Beratungskonzept für die Erstellung der FLB - 20 % Beratungskonzept für die Begleitung des Vergabeverfahrens - 15 % Terminplanung - 15 %
- price30%
Honorar
Zeitplan
- 5. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Drees & Sommer SE