Erschließung Baugebiet Amerkamp: Kanal- und Straßenbauarbeiten

Was wird ausgeschrieben
Die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft (BBVG) schreibt die Erschließung des Baugebietes Amerkamp aus. Das Projekt umfasst Kanalbauarbeiten inklusive Regenrückhaltebecken sowie Straßenbauarbeiten in zwei Losen. Die Ausführungsfristen betragen 180 Tage für das Los 1 und 360 Tage für das Los 2.
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Die BBVG, die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH, plant die Erschließung des Baugebietes "Amerkamp" in Bielefeld. Für die Erschließung dieses Gebietes werden Kanal- und Straßenbauleistungen benötigt. Diese Leistungen werden in zwei Losen ausgeschrieben und sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft (BBVG) plant die Erschließung des neuen Baugebietes Amerkamp in Bielefeld. Für dieses Vorhaben werden Tiefbauleistungen in zwei getrennten Losen vergeben: Los 1 umfasst den Kanalbau inklusive der Installation von Pumpentechnik und eines Regenrückhaltebeckens, während Los 2 die notwendigen Straßenbauarbeiten beinhaltet. Interessierte Unternehmen können sich für eines oder beide Lose bewerben. Die Vergabe erfolgt ausschließlich auf Basis des günstigsten Preises.
Aufteilung in Lose
2 LoteFür die Erschließung des Baugebietes "Amerkamp" in Bielefeld werden Bauleistungen in Form von Kanalbauleistungen benötigt. Die Kanalbauleistungen umfassen die Herstellung einer RW-und SW-Kanalisation im Freispiegelgefälle, die Herstellung einer Schmutzwasserdruckentwässerung einschl. der erforderlichen Pumpentechnik. Die Entwässerungsarbeiten umfassen die Herstellung eines offenen Regenrückhaltbe-ckens mit einem Rückhaltevolumen von ca. 1350 m³, einer Regenkanalisation im Frei-spiegelgefälle mit Stahlbetonrohren in den Dimensionen DN 300 bis DN 1200, einer Schmutzwasserkanalisation im Freispiegelgefälle mit Steinzeugrohren der Hochlastreihe in der Dimension DN 250, sowie einer Schmutzwasser-Druckrohrleitung aus verschweißten PE Rohren DA 180 einschl. einer Doppel-Pumpstation. Die neu verlegten SW-Leitungen werden über die Pumpstation und die Druckrohrleitung an das bestehende Entwässerungsnetz südwestlich des neuen Baugebietes im Bereich des Knotenpunktes Hillegosser Straße/Krähenwinkel angeschlossen. Die neu verlegten RW-Leitungen münden zunächst in ein herzustellendes offenes, mit eiern Tondichtungs-bahn gegen drückendes Grundwasser abgedichtetes Regenrückhaltebecken welches, über ein Drossel- und Ablaufbauwerk und eine neu herzustellende Ablaufmulde nördlich des Baugebietes in den Oldentruper Bach abfließt. Im Leistungsumfang enthalten ist auch die Verlegung von Hausanschlussleitungen aus Kunststoffrohren DN 150, getrennt in eine SW- und eine RW-Entwässerung.
Die BBVG plant die Erschließung des Baugebietes "Amerkamp" in Bielefeld. Für dieses Vorhaben werden u.a. Straßenbauleistungen benötigt. Gegenstand der Straßenbauleistungen sind die für das Erschließungsvorhaben erforderlichen Straßenbauarbeiten in der Hillegosser Straße. Zunächst sind hierbei die Straßenabläufe zu setzen und anzuschließen. Die Regelquerschnitte der Erschließungsstraßen setzen sich zusammen zum einen aus ni-veaugleichen Mischverkehrsflächen unterteilt in eine asphaltierte Fahrgasse und gepflas-terte Seitenstreifen mit einer Regelbreite von 6,00 m und zum anderen aus 11,00 m bis 20,00 m breiten Zufahrtstraßen aufgeteilt in eine ca. 6,00 breite asphaltierte Fahrbahn und einem ca. 2,50 m breiten Gehweg auf Hochbord, unterbrochen von ca. 2,00 m breiten Grünstreifen sowie 5,00 m breiten – teils öffentlichen, teils privaten – Stellplatzanlagen. Zur Herstellung der Baustraßen in den Mischverkehrsflächen wird Schotter in einer Stärke von ca. 36 cm auf voller Breite der Straßenparzelle sowie eine 10 cm starke Asphalttragschicht eingebaut. Die Breite der asphaltierten Baustraßen beträgt in Abhängigkeit von der Breite der Straßenparzellen im öffentlichen Bereich ca. 5,50 m bis 5,85 m. Die Asphaltierung erfolgt unter Berücksichtigung des Quergefälles gemäß den Regelquerschnitten. Im Bereich der Zufahrtstraßen wird im Bereich der Fahrbahn Schotter in einer Stärke von ca. 46 cm und im Bereich des Gehweges Schotter in einer Stärke von ca. 20 cm eingebaut. Der spätere Gehweg wird, wie in den Mischverkehrsflächen, mit einer 10 cm starken Asphalttragschicht geschützt. Auch im Fahrbahnbereich wird auf der Schottertrag-schicht eine ca. 10 cm starke Asphalttragschicht aufgebracht. Die Asphalttragschichten der Gehwege und der Mischverkehrsflächen werden im Zuge des Straßenendausbaus aufgefräst und der Schottertragschicht zugeschlagen. Die Asphalttragschicht im Bereich der Fahrbahn der Zufahrtstraßen dient im Straßenendausbau dagegen als Unterlage für den Einbau der abschließenden Asphaltdeckschicht. Vor diesem Hintergrund ist unbe-dingt auf die höhenegerechten Lage der Asphalttragschicht in diesem Bereich zu achten. Aufwendungen für Korrekturen wegen fehlerhafter Höhenlage gehen zu Lasten des AN. Vor dem Einbau des Schotters ist eine intensive Nachverdichtung des Erdplanums durch-zuführen. Soweit erforderlich, ist eine Untergrundverbesserung durch Bodenaustausch, vorzugsweise eine Bodenverbesserung durch Einfräsen eines Bindemittels vorzunehmen.
Zuschlagskriterien
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Zeitplan
- 16. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 21. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung