Bauwerksmonitoring John-F.-Kennedy-Brücke München
Was wird ausgeschrieben
Die Landeshauptstadt München beauftragt ein Monitoring-System zur Überwachung der John-F.-Kennedy-Brücke. Das System umfasst drei Maßnahmen: Schallemissionsanalyse (SEA) zur Detektion von Spannstahlbrüchen, ein faseroptisches Dehnungsmesssystem (FOS) zur Erkennung struktureller Reaktionen sowie die kontinuierliche Messung von Dehnungen und Temperatur (D+T). Ziel ist die frühzeitige Erkennung einer Zustandsverschlechterung aufgrund von Spannungsrisskorrosion.
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Ziel der in Anlehnung an das DBV-Merkblatt Brückenmonitoring Planung, Ausschreibung und Umsetzung geplanten Monitoringmaßnahmen ist es, den Zustand der John-F.-Kennedy-Brücke zu überwachen, um im Falle einer Zustandsverschlechterung (wie z.B. sukzessiver Spanndrahtverlust des als spannungsrisskorrosionsgefährdet eingestuften Spannstahls) rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Das zur Umsetzung vorgesehene Monitoringsystem umfasst: · die Installation und den kontinuierlichen Betrieb eines Schallemissionsanalyse-Systems (Maßnahme SEA) zur Detektion von Spannstahlbrüchen · Installation und regelmäßiges Auslesen eines verteilten, faseroptischen Dehnungsmesssystems (Maßnahme FOS) zur Erkennung von resultierenden strukturellen Reaktionen des Bauwerks (Rissbildungen, Dehnungen) · die kontinuierliche Messung verschmierter Dehnungen in Feldmitte und der über den Querschnitt veränderlichen Bauwerkstemperatur (Maßnahme D+T).
Die Landeshauptstadt München lässt ein Bauwerksmonitoring für die John-F.-Kennedy-Brücke durchführen. Dabei handelt es sich um ein spezielles Überwachungssystem, das den Zustand der Brücke dauerhaft kontrolliert und bei Problemen rechtzeitig Alarm schlägt. Das Monitoringsystem besteht aus drei Teilen: Ein System hört auf Geräusche im Inneren des Spannstahls, um Brüche zu erkennen (Schallemissionsanalyse), ein zweites System misst mit Glasfaserkabeln, ob sich die Brücke verformt oder Risse entstehen, und ein drittes System misst kontinuierlich die Temperatur und Dehnung des Bauwerks. Hintergrund ist, dass der Spannstahl der Brücke als anfällig für Spannungsrisskorrosion gilt. Das Monitoring soll helfen, rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten, bevor größere Schäden entstehen. Der Auftrag wird an den günstigsten Bieter vergeben.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Erfahrung mit Bauwerksmonitoring von Brücken
- Kenntnisse im Bereich Schallemissionsanalyse (SEA)
- Kompetenz in faseroptischen Dehnungsmesssystemen (FOS)
- Referenzen vergleichbarer Infrastrukturprojekte
- Fachkunde für Spannstahl-Überwachung
- Umsetzung gemäß DBV-Merkblatt Brückenmonitoring
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotZiel der in Anlehnung an das DBV-Merkblatt Brückenmonitoring Planung, Ausschreibung und Umsetzung geplanten Monitoringmaßnahmen ist es, den Zustand der John-F.-Kennedy-Brücke zu überwachen, um im Falle einer Zustandsverschlechterung (wie z.B. sukzessiver Spanndrahtverlust des als spannungsrisskorrosionsgefährdet eingestuften Spannstahls) rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Das zur Umsetzung vorgesehene Monitoringsystem umfasst: · die Installation und den kontinuierlichen Betrieb eines Schallemissionsanalyse-Systems (Maßnahme SEA) zur Detektion von Spannstahlbrüchen · Installation und regelmäßiges Auslesen eines verteilten, faseroptischen Dehnungsmesssystems (Maßnahme FOS) zur Erkennung von resultierenden strukturellen Reaktionen des Bauwerks (Rissbildungen, Dehnungen) · die kontinuierliche Messung verschmierter Dehnungen in Feldmitte und der über den Querschnitt veränderlichen Bauwerkstemperatur (Maßnahme D+T).
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis.
Zeitplan
- 24. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert