Bauvorbereitende Verkehrserschließung und Brückenneubau Staustufe Hollerich

Was wird ausgeschrieben
Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg schreibt die bauliche Erschließung der Staustufe Hollerich an der Lahn aus. Der Auftrag umfasst den grundhaften Ausbau von rund 5 km Wirtschaftswegen für Schwerlastverkehr, den Neubau einer Schleusenbrücke sowie die Errichtung von Mobilkranstellplätzen. Die Maßnahmen dienen der Vorbereitung der Baustellenlogistik für den geplanten Wehrersatz.
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Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg plant den Wehrersatz und die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Staustufe Hollerich an der Lahn. Aufgrund der topographischen Lage im engen Lahntal ist die Zugänglichkeit derzeit stark eingeschränkt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die bauvorbereitenden Verkehrserschließungsmaßnahmen zur Baustellenversorgung sowie für den späteren Betrieb der Anlagen. Die konzeptionelle und innovative Optimierung der vorhandenen Planungen ist Teil der Leistungsbeschreibung. Weg Salscheid Die Maßnahmen umfassen zunächst den Wegebau am Weg Salscheid und dem Lahnradweg. Hierbei wird ein vorhandener Wirtschaftsweg auf einer Länge von rund 5 km für den Zweirichtungsverkehr des schweren Baustellenverkehrs ertüchtigt. Dies beinhaltet die Herstellung von Ausweichstellen, Warteplätzen und Baustelleneinrichtungsflächen. Während der erste asphaltierte Abschnitt ab dem Kreisel Singhofen auf circa 850 Metern erhalten bleibt, wird der folgende Abschnitt bis zum Lahnradweg auf 3,50 Meter Breite grundhaft ausgebaut. Dies erfordert einen Untergrundaustausch von 40 Zentimetern, Fahrbahnverbreiterungen in Kurven sowie Hangsicherungen bei tiefen Einschnittsböschungen. Zudem wird der betroffene, rund 240 Meter lange Abschnitt des Radfernwegs Lahn analog im Bestand asphaltiert und ebenfalls auf 3,50 Meter verbreitert. Schleusenbrücke Darüber hinaus gehört der Bau der Schleusenbrücke zum Leistungsumfang. Dies umfasst die Entwurfs- und Ausführungsplanung auf Basis der Vorkonzeption sowie den Neubau einer Brücke zur verkehrstechnischen Erschließung der Mittelinsel über den Schleusenkanal. Dazu gehören die erforderlichen Anrampungen, Abböschungen, Böschungssicherungen und der Anschluss an das bestehende Wegenetz. Ebenfalls enthalten sind alle baulichen Details wie Bauwerksfugen, Auflager, Schleppplatten und Abdichtungen sowie die technische Ausrüstung mit Kabelzugschächten, Leerrohren, Geländern und Beleuchtung. Kranstellplätze Zusätzlich beinhaltet der Auftrag die Herstellung von zwei neuen Mobilkranstellplätzen für Fahrzeuge mit bis zu fünf Achsen am Ober- und Unterhaupt der bestehenden Schleuse. Dies erfordert die Schaffung geeigneter Zuwegungen mit Anschluss an den Lahnradweg. Am oberwasserseitigen Kranstellplatz sind zudem geotechnische Ertüchtigungsmaßnahmen zur Sicherung der Uferböschung des Schleusenkanals erforderlich. Zu den weiteren Bestandteilen des Auftrags gehören die Erkundung unbekannter Medienleitungen mittels Suchschlitzen sowie deren Umverlegung und Sicherung.
Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg plant den Ersatz des Wehrs an der Staustufe Hollerich und benötigt hierfür eine verbesserte Zufahrt für schwere Baufahrzeuge. Da das Gelände im Lahntal schwer zugänglich ist, umfasst dieser Auftrag den Ausbau von Wirtschaftswegen auf einer Länge von 5 Kilometern, den Neubau einer Brücke über den Schleusenkanal sowie die Errichtung von Stellplätzen für Mobilkräne. Neben den reinen Bauarbeiten ist auch die konzeptionelle Optimierung der bestehenden Planungen gefordert. Der Auftrag ist als Gesamtpaket ausgeschrieben und beinhaltet sowohl Planungsleistungen als auch die bauliche Umsetzung inklusive notwendiger Hangsicherungen und Leitungsverlegungen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eintragung im Handelsregister, der Handwerksrolle oder bei der IHK
- Nachweis der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A
- Nachweis über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
- Erklärung zu Selbstreinigungsmaßnahmen bei Vorliegen von Ausschlussgründen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
- Angabe zu Registereintragungen (Handelsregister, Handwerksrolle, Industrie- und Handelskammer) - Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation Erklärung dass: für mein/unser Unternehmen keine Ausschlussgründe im Sinne von § 6e EU VOB/A vorliegen. - Erklärung dass: ich/wir in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister oder Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind. - Erklärung dass: ich/wir in den letzten drei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einer Eintragung im Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Geldbuße von mehr als 175.000 Euro belegt worden bin/sind. - Erklärung dass: für mein/unser Unternehmen ein fakultativer Ausschlussgrund im Sinne von § 6e EU Absatz 6 VOB/A vorliegt. - Erklärung dass: zwar für mein/unser Unternehmen ein Ausschlussgrund im Sinne von § 6e EU Absatz 1 bis 4 VOB/A vorliegt, ich/wir jedoch für mein/unser Unternehmen Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen habe(n), durch die für mein/unser Unternehmen die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde. Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung Siehe Formblatt 312-B
Aufteilung in Lose
1 LotDas Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg plant den Wehrersatz und die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Staustufe Hollerich an der Lahn. Aufgrund der topographischen Lage im engen Lahntal ist die Zugänglichkeit derzeit stark eingeschränkt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die bauvorbereitenden Verkehrserschließungsmaßnahmen zur Baustellenversorgung sowie für den späteren Betrieb der Anlagen. Die konzeptionelle und innovative Optimierung der vorhandenen Planungen ist Teil der Leistungsbeschreibung. Weg Salscheid Die Maßnahmen umfassen zunächst den Wegebau am Weg Salscheid und dem Lahnradweg. Hierbei wird ein vorhandener Wirtschaftsweg auf einer Länge von rund 5 km für den Zweirichtungsverkehr des schweren Baustellenverkehrs ertüchtigt. Dies beinhaltet die Herstellung von Ausweichstellen, Warteplätzen und Baustelleneinrichtungsflächen. Während der erste asphaltierte Abschnitt ab dem Kreisel Singhofen auf circa 850 Metern erhalten bleibt, wird der folgende Abschnitt bis zum Lahnradweg auf 3,50 Meter Breite grundhaft ausgebaut. Dies erfordert einen Untergrundaustausch von 40 Zentimetern, Fahrbahnverbreiterungen in Kurven sowie Hangsicherungen bei tiefen Einschnittsböschungen. Zudem wird der betroffene, rund 240 Meter lange Abschnitt des Radfernwegs Lahn analog im Bestand asphaltiert und ebenfalls auf 3,50 Meter verbreitert. Schleusenbrücke Darüber hinaus gehört der Bau der Schleusenbrücke zum Leistungsumfang. Dies umfasst die Entwurfs- und Ausführungsplanung auf Basis der Vorkonzeption sowie den Neubau einer Brücke zur verkehrstechnischen Erschließung der Mittelinsel über den Schleusenkanal. Dazu gehören die erforderlichen Anrampungen, Abböschungen, Böschungssicherungen und der Anschluss an das bestehende Wegenetz. Ebenfalls enthalten sind alle baulichen Details wie Bauwerksfugen, Auflager, Schleppplatten und Abdichtungen sowie die technische Ausrüstung mit Kabelzugschächten, Leerrohren, Geländern und Beleuchtung. Kranstellplätze Zusätzlich beinhaltet der Auftrag die Herstellung von zwei neuen Mobilkranstellplätzen für Fahrzeuge mit bis zu fünf Achsen am Ober- und Unterhaupt der bestehenden Schleuse. Dies erfordert die Schaffung geeigneter Zuwegungen mit Anschluss an den Lahnradweg. Am oberwasserseitigen Kranstellplatz sind zudem geotechnische Ertüchtigungsmaßnahmen zur Sicherung der Uferböschung des Schleusenkanals erforderlich. Zu den weiteren Bestandteilen des Auftrags gehören die Erkundung unbekannter Medienleitungen mittels Suchschlitzen sowie deren Umverlegung und Sicherung.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
60
- quality
40
Zeitplan
- 15. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 12. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung