Bauoberleitung und Bauüberwachung für den Neubau der Ortsumgehung B112

Was wird ausgeschrieben
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg schreibt Ingenieurleistungen für die Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung und Sicherheitskoordination für das Projekt B112, Ortsumgehung Frankfurt (Oder), 3. Bauabschnitt aus. Der Auftrag umfasst zudem die sachliche Prüfung von Nachträgen sowie die Prüfung von Schlussrechnungen über einen Zeitraum von ca. 1.200 Tagen. Die Vergabe erfolgt als Dienstleistungsauftrag im offenen Verfahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
B112, OU FF, 3.VA; BOL, örtl. BÜ, SiGeKo und sachliche Prüfung der Nachträge
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg sucht einen Ingenieurdienstleister für die bautechnische Begleitung des Neubaus der Ortsumgehung der B112 bei Frankfurt (Oder). Die Aufgaben umfassen die Bauoberleitung, die örtliche Bauüberwachung, die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) sowie die Prüfung von Nachträgen und Schlussrechnungen. Das Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 1.200 Tagen. Bieter müssen umfangreiche Erfahrungen im Straßen- und Ingenieurbau nachweisen, insbesondere durch Referenzprojekte mit einem Volumen von mindestens 6 Millionen Euro.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Berufshaftpflichtversicherung (3 Mio. EUR Personenschäden, 5 Mio. EUR Sach-/Vermögensschäden)
- Nachweis von 3 Referenzprojekten (Verkehrsanlagen/Ingenieurbau) der letzten 5 Jahre mit je mind. 6 Mio. EUR Volumen
- Nachweis von 2 Referenzen zur Bauüberwachung pro eingesetztem Mitarbeiter
- Eigenerklärung zur Eignung gemäß VgV und GWB
- Eigenerklärung EU-Sanktionsblatt
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Ausschlussgründe nach den §§ 123 und 124 GWB sowie nach den §§ 42 und 57 VgV. Die Anlage Eigenerklärung_EU-Sanktiosblatt ist mit dem Angebot einzureichen. Wird dieser Aufforderung, auch nach einmaliger Nachforderung, nicht Folge geleistet, werden die Angebote ausgeschlossen nach § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV ausgeschlossen. Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR brutto, für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung seiner Eigenerklärung, eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (§6 WRegG) anfordern. Im Falle einer negativen Eignungsprognose, kann der Zuschlag auf das Angebot des Bieters nicht erteilt werden. Eignung zur Berufsausübung: a) Angaben und Nachweise über Ausschlussgründe gemäß § 42 bis 44 VgV in Verbindung mit § 123 und § 124 GWB. b) Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung. c) Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit a) Nachweis Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5,0 Mio € gegeben ist. b) Bietergemeinschaften müssen alle o. g. Nachweise und Erklärungen für jedes Mitlied der Bietergemeinschaft vorlegen. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Erklärungen gemäß § 123 Abs. 1 Nr. 1 bis 10 und § 123 Abs. 4 Nr. 1 sowie § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB sind im Vordruck "Eigenerklärung zur Eignung" mit dem Angebot abzugeben. Maßgebende Mindeststandards (Mindestanforderungen), die vom Bieter zu erfüllen sind: § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5.0 Mio. € gegeben ist. § 46 (3) Nr. 2 VgV: Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung. Der Bieter muss mindestens folgende Befähigung aufweisen: Der angegebene Mann/ Monateplan ist als Grundlage zu berücksichtigen. Daraus erstellt der AN einen Personaleinsatzplan mit namentlicher Benennung der Mitarbeiter. Pro Mitarbeiter sind mindestens zwei Referenzen zur Bauüberwachung der letzten 5 Jahre nachzuweisen. Als Referenzen werden ausschließlich straßenbauliche Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke gewertet. § 46 (3) Nr. 1 VgV: Ausführung von Leistungen in den letzten drei Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Der Bieter muss mindestens folgende Leistungen erbracht haben: 3 Referenzprojekte Verkehrsanlagen einschließlich Ingenieurbau mit einem Leistungsumfang von je mindestens 6,0 Mio. EURO in den letzten 5 Jahren.
Aufteilung in Lose
1 LotBauoberleitung, Örtliche Bauüberwachung, SiGeKo, Sachliche Prüfung der Nachträge, Prüfung Schlussrechnung/Bestandsunterlagen, Bauzeitenverlängerung OBL,BÜ,SiGeKo pro Monat
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Zeitplan
- 15. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 14. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung