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Baulogistik und Baustelleneinrichtung für die Grundinstandsetzung des Behördenzentrums Platz der Luftbrücke

Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenBonn, GermanyVeröffentlicht 11. Juni 2026
Auftragswert
~€4.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
29. Juli 2026
49 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben schreibt die operative Baulogistik und Baustelleneinrichtung für die umfassende Grundinstandsetzung des Behördenzentrums Platz der Luftbrücke in Berlin aus. Der Auftrag umfasst über einen Zeitraum von etwa sechs Jahren (2026–2032) das Baufeldmanagement, die Zutrittskontrolle, Sicherheitsdienste sowie die Bereitstellung von Baustelleneinrichtungen wie Containern und Bauheizungen. Die Arbeiten finden bei laufendem Betrieb des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes statt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das Behördenzentrum Platz der Luftbrücke (PdL) Columbiadamm 1-7c, Platz der Luftbrücke 1-3, Mehringdamm 129 und Schwiebusser Straße 129a-d in 12101 Berlin liegt im Stadtbezirk Tempelhof. Das Gesamtgebäude besteht aus elf miteinander verbundenen Bauteilen. Alle Bauteile verfügen über vier oberirdische Geschosse, ein nicht ausgebautes Dachgeschoss sowie ein bis teilw. zwei Untergeschoss(e). Das Behördenzentrum Platz der Luftbrücke wurde als Verwaltungskomplex zusammen mit dem benachbarten Flughafen Tempelhof nach den Plänen von Ernst Sagebiel für das Reichsluftfahrtministerium als sogenannter „Sonderbau“ in vier Bauabschnitten errichtet. Die Gebäude bilden ein Halbrund um den heute als „Platz der Luftbrücke“ bezeichneten Platz, der den Knotenpunkt der Ost-West- und Nord-Süd-Magistralen von Berlin bildet. Die Bauzeit des Behördenzentrums erstreckt sich ursprünglich auf die Jahre 1937 bis 1944. Nach 1945 wurden umfassende Reparaturen von Kriegsschäden, u.a. an Dächer und Fassaden durchgeführt. Die Bauteile VIII, IX und X wurden um 1955 einem umfassenden Neuaufbau unterzogen. Das Behördenzentrum Platz der Luftbrücke (PdL) steht unter Denkmalschutz und ist in die Denkmalliste Berlin, eingetragen (Eintragung am 06.04.1995, OBJ-Dok.-Nr. 09055092, Liste Tempelhof-Schöneberg). Das Behördenzentrum Platz der Luftbrücke (PdL) wird im Rahmen einer umfassenden konstruktiven, anlagenseitigen, energetischen und nutzungsspezifischen Grundinstandsetzung saniert. Bestandteil der im Leistungsverzeichnis beschriebenen Arbeiten ist die übergeordnete Baustelleneinrichtung und Baustellenlogistik für den sicheren und koordinierten Betrieb der Baustelle. Folgende Leistungen sind auszuführen: - Baufeldmanagement und -logistik = Zuteilung der Flächen an die jeweiligen AN = Management der Anlieferung - Herstellung Bauzaun, temporäre Verschlüsse, Bauschließanlage = Überwachung der Verschlüsse = Anpassungen auf die wechselnden Belange der Baustelle - Zutrittsmanagement = Betreiben von Drehkreuzen und Ausstellen von Baustellenausweisen - Überwachung der Baustellensicherheit = Wachschutz in Teilabschnitten des Projektes = Betreiben einer Videoüberwachung - Herstellung und Betrieb von Bauheizungen - Bereitstellung von Bauwasseranschlüssen - Herstellung und Betreiben der Baustraßen, Lagerflächen, Verkehrswege, einschl. Rampenanlagen und Podesten einschl. Reinigung und Winterdienst - Herstellung von temporären Schutzvorrichtungen und Bauverschlüssen - Bereitstellung und Unterhaltung einer Containeranlage für die Objektüberwachung des AG - Containerstellung für die jeweiligen Auftragnehmer der Baustelle als Betreibermodell - Bereitstellung von Sanitäreinrichtungen Umfang / Mengen: - ca. 37.151 m² Grundstücksfläche - ca. 13.006 m² bebaute Fläche - 11 Bauteile; 6 Bauabschnitte - Grundinstandsetzung während Nutzung des Gebäudekomplexes Die Ausführung erfolgt entsprechend der Darstellung in den beiliegenden zeichnerischen Unterlagen der sonstigen Anlagen und detaillierten Angaben aus dem Leistungsverzeichnis. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist während der Baumaßnahme im Nutzungsbetrieb. Voraussichtliche Bauzeit: 2026-2032 Der Auftrag enthält Bau- und Dienstleistungen. Für die Bauleistungen gelten die Bestimmungen der VOB/B. Die Abnahme erfolgt gemäß § 12 VOB/B. Als Erfolg wird die mangelfreie Errichtung und betriebsbereite Übergabe der Einrichtungen geschuldet. Für die Dienstleistungen gelten die Bestimmungen der VOL/B. Da es sich hierbei um ein Dauerschuldverhältnis handelt, findet eine förmliche Abnahme im Sinne der VOB/B nicht statt. Die Leistung gilt als erbracht, wenn sie über den vereinbarten Zeitraum ordnungsgemäß durchgeführt wurde, siehe Anlage "WBV_Vertrag_VE0702" in den Vergabeunterlagen.

VergabeHero-Einschätzung

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben saniert das denkmalgeschützte Behördenzentrum am Platz der Luftbrücke in Berlin. Für dieses komplexe Bauvorhaben wird ein Dienstleister gesucht, der die gesamte Baustellenlogistik übernimmt. Das bedeutet, der Auftragnehmer koordiniert den Baustellenverkehr, regelt den Zutritt für Personal, stellt Bauzäune sowie Container auf und sorgt für die Sicherheit auf dem Gelände. Da die Sanierung bei laufendem Betrieb erfolgt, ist eine präzise Organisation über die gesamte Bauzeit von 2026 bis 2032 erforderlich.

BauleistungenDienstleistungenÖffentliche VerwaltungImmobilienwirtschaftBaulogistikOeffentliche VerwaltungDenkmalschutzBaustelleneinrichtungSicherheitsdienstBerlin
Eignung

Zentrale Anforderungen

7 Punkte
  • Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
  • Eigenerklärung zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland
  • Eigenerklärung zur Einhaltung des Bundestariftreuegesetzes
  • Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Personenschäden mind. 3 Mio. EUR, Sachschäden mind. 1,5 Mio. EUR)
  • Nachweis geschultes Logistikpersonal für Zutrittskontrollsysteme
  • Nachweis Ersthelferausbildung für Logistikpersonal
  • Mindestens 2 vergleichbare Referenzen der letzten 5 Jahre (Baufeld >5000m², Bauzeit >3 Jahre)

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

1. Zwingende Ausschlussgründe nach § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien"). Etwaige Maßnahmen des Bieters zu einer Selbstreinigung nach § 125 GWB sind als gesonderte Erklärung einzureichen. Die Erklärungen in dem Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien" sind vollständig auszufüllen.Der Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann teilweise durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) erbracht werden, ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Als vorläufiger Nachweis der Eignung wird auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) aktzeptiert. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die einschlägigen Nachweise unverzüglich beizubringen, ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen, die Eignung durch den Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien" nachzuweisen oder ggf., dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. 2. Eigenerklärung zum Nichtbestehen eines etwaigen Bezugs des Bieters zu Russland (Ausschlusskriterium) Gemäß Verordnung (EU) 2022/576 dürfen ab dem 9. April 2022 keine öffentlichen Aufträge oder Konzessionen an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne dieser Vorschrift aufweisen. Dies betrifft nicht nur Bieter und Teilnehmer, sondern auch Unterauftragnehmer, Eignungsverleiher und Lieferanten, die mit mehr als 10% am Auftragswert beteiligt sind. Eigenerklärung des Bieters im Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien". 3. Eigenerklärung zur Einhaltung des Bundestariftreuegesetz - BTTG - (Ausschlusskriterium) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die zur Leistungserbringung eingesetzten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (auch Leiharbeitnehmer/innen) für die Dauer, in der sie in Ausführung des öffentlichen Auftrags tätig sind, mindestens die Arbeitsbedingungen zu gewähren, die die jeweils einschlägige Rechtsverordnung nach § 5 Bundestariftreuegesetz festsetzt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich außerdem, von allen zur Ausführung des Auftrags eingesetzten Nachunternehmern und von den vom Auftragnehmer oder Nachunternehmern beauftragten Verleihern zu verlangen und durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass diese Pflichten eingehalten werden. Der Auftragnehmer und - sofern vorgesehen - die anderen Unternehmen, deren Kapazitäten sich der Auftragnehmer bedienen wird (z.B. Nachunternehmer), verpflichten sich mittels geeigneter Unterlagen, die Tariftreue zu dokumentieren und diese Unterlagen auf Anforderung der Prüfstelle Bundestariftreue bzw. des Bundesauftraggebers vorzulegen (§ 3 BTTG). Die Nachweispflicht gilt nicht für Unternehmen, die präqualifiziert sind (z.B. durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.). Eigenerklärung des Bieters im Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien". 4. Mindestanforderungen an berufliche und technische Leistungsfähigkeit, § 6a EU Nr. 3 VOB/A • Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung Geforderte Deckungssummen pro Schadensfall (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert), Eigenerklärung im Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien": Personenschäden: mindestens 3.000.000,00 € (pro Schadensfall; 2-fach maximiert) Sachschäden: mindestens 1.500.000,00 € (pro Schadensfall; 2-fach maximiert) Sofern die Höhe der Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse derzeit nicht ausreicht, erklärt der Bieter, die entsprechende Anpassung der Versicherungsdeckungssummen der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung unmittelbar nach Zuschlagserteilung für die Dauer des Vertrages vorzunehmen. Eigenerklärung des Bieters im Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien". Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 5. Mindestanforderungen an das vorgesehene Einsatzpersonal Logistikkoordinator (auf Baufeld tätige Person): a. das vorgesehene Logistikpersonal ist für das Zutrittskontroll- und Avisierungssystem (Logistik Baustelle) geschult b. das vorgesehene Logistikpersonal verfügt über eine aktuelle Ersthelferausbildung Auf gesondertes Verlangen sind die entsprechenden Nachweise vorzulegen. Eigenerklärung des Bieters im Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien". 6. Mindestanforderungen an die Referenzen: • Benennung von mindestens 2 vergleichbaren Referenzen • von mindestens 2 verschiedenen Referenzgebern • aus dem Zeitraum der letzten fünf Jahre • Baufeldgröße >5000m² • Bauzeit: mindestens 3 Jahre • Leistungen: mindestens Baustellenlogistik, Baustelleneinrichtungen, Zutrittskontrolle, Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen. Eigenerklärung des Bieters im Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien". Für die Angebote, die in die engere Wahl gelangen, sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, Bescheinigungen/Nachweise zuständiger Stellen (auch die der benannten anderen Unternehmen) zur Bestätigung von Eigenerklärungen einzureichen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Es werden alle Unterlagen nachgefordert, außer die Anlage "WBV_Lohngleitklausel_VE0702" sowie das Leistungsverzeichnis mit Preisen (Zuschlagskriterium). Wird die Anlage "WBV_Lohngleitklausel_VE0702" nicht vollständig vom Bieter ausgefüllt mit dem Angebot eingereicht, werden die Leistungen zu einem Festpreis angeboten.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Baulogistik operativ im Rahmen der Grundinstandsetzung des Behördenzentrums Platz der Luftbrücke in Berlin, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin, VOEK 692-25

Das Behördenzentrum Platz der Luftbrücke (PdL) wird im Rahmen einer umfassenden konstruktiven, anlagenseitigen, energetischen und nutzungsspezifischen Grundinstandsetzung saniert. Bestandteil der im Leistungsverzeichnis beschriebenen Arbeiten ist die übergeordnete Baustelleneinrichtung und Baustellenlogistik für den sicheren und koordinierten Betrieb der Baustelle. Folgende Leistungen sind auszuführen: - Baufeldmanagement und -logistik = Zuteilung der Flächen an die jeweiligen AN = Management der Anlieferung - Herstellung Bauzaun, temporäre Verschlüsse, Bauschließanlage = Überwachung der Verschlüsse = Anpassungen auf die wechselnden Belange der Baustelle - Zutrittsmanagement = Betreiben von Drehkreuzen und Ausstellen von Baustellenausweisen - Überwachung der Baustellensicherheit = Wachschutz in Teilabschnitten des Projektes = Betreiben einer Videoüberwachung - Herstellung und Betrieb von Bauheizungen - Bereitstellung von Bauwasseranschlüssen - Herstellung und Betreiben der Baustraßen, Lagerflächen, Verkehrswege, einschl. Rampenanlagen und Podesten einschl. Reinigung und Winterdienst - Herstellung von temporären Schutzvorrichtungen und Bauverschlüssen - Bereitstellung und Unterhaltung einer Containeranlage für die Objektüberwachung des AG - Containerstellung für die jeweiligen Auftragnehmer der Baustelle als Betreibermodell - Bereitstellung von Sanitäreinrichtungen Umfang / Mengen: - ca. 37.151 m² Grundstücksfläche - ca. 13.006 m² bebaute Fläche - 11 Bauteile; 6 Bauabschnitte - Grundinstandsetzung während Nutzung des Gebäudekomplexes Die Ausführung erfolgt entsprechend der Darstellung in den beiliegenden zeichnerischen Unterlagen der sonstigen Anlagen und detaillierten Angaben aus dem Leistungsverzeichnis. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist während der Baumaßnahme im Nutzungsbetrieb. Voraussichtliche Bauzeit: 2026-2032

CPV 45113000, 44211100, 32323500, 71500000Frist 29. Juli 20262070 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Maßgebend für den Zuschlag ist ausschließlich die Angebotsendsumme (Wertungssumme brutto) aus der Leistungsbeschreibung unter Berücksichtigung etwaiger Nachlässe ohne Bedingung.

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 11. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 29. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link