Bauherrenhaftpflichtversicherung für die Schadstoffsanierung des Gasteig (Grunddeckung)

Was wird ausgeschrieben
Die Münchner Raumentwicklungsgesellschaft mbH sucht Beteiligungsversicherer für die Grunddeckung der Bauherrenhaftpflichtversicherung im Rahmen der Schadstoffsanierung des Gasteig-Kulturzentrums. Das Projekt umfasst den Zeitraum 2027-2028 und ist Teil einer vierteiligen Versicherungsstrategie. Der Vertrag für die Grunddeckung wurde bereits in einem vorangegangenen Verfahren verhandelt und ist für die Bieter bindend.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Gasteig ist das große, zentral gelegene Kultur- und Bildungszentrum Münchens. Mit ca. 1,8 Millionen Besuchern und mehr als 1.800 Veranstaltungen pro Jahr ist er das größte Kulturzentrum Deutschlands. Nach einer über 30-jährigen, intensiven Nutzungsphase steht die Generalsanierung des Gebäudes an. Vorgelagert wird in den Jahren 2027-2028 die Schadstoffsanierung des Gebäudes erfolgen.Die Münchner Raumordnungsgesellschaft mbH (MRG) als Auftraggeberin (AG) beabsichtigt die bedarfsgerechte Versicherung während der vorgezogenen Schadstoffsanierung / des Rückbaus des Gasteigs im Rahmen einer Bauherrenhaftpflichtversicherung. Die Beschaffung der Bauherrenhaftpflichtversicherung erfolgt in vier Teilen.In einem bereits früher gestarteten ersten Teil wird der Führungsversicherer für die Grunddeckung der Bauherrenhaftpflichtversicherung ermittelt und beauftragt. In diesem Verfahren wird der Vertrag für die Grunddeckung verhandelt.In dem hier ausgeschriebenen zweiten Verfahren folgt für die Grunddeckung jetzt die Ermittlung des/der Beteiligungsversicherer/s für die Grunddeckung. In diesem Verfahren wird der im ersten Beschaffungsteil im Wege der Verhandlung ermittelte Vertrag zu Grunde gelegt; eine Verhandlung über Vertragsinhalte findet nicht statt. Der verhandelte Vertrag und der Führungsversicherer für die Grunddeckung werden Ihnen erst mit Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt, bei dem derzeit in den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vertrag handelt es sich um die noch nicht verhandelte Version.Es wird ein sog. Nicht offenes Verfahren gem. § 16 VgV durchgeführt. Dieses Verfahren wird jetzt gestartet. Der Vertrag für die Höherdeckung (Exzedent) wird in zwei weiteren Verfahren ausgeschrieben. Das Verfahren für den Führungsversicherer für die Höherdeckung wurde ebenfalls bereits gestartet.Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung für die vorgezogene Schadstoffsanierung – hier hinsichtlich des/der Beteiligtenversicherers für die Grunddeckung (Beschaffungsteil 2).Die vorläufige Kontraktsumme beträgt 59 Mio. EUR.Der genaue Leistungsgegenstand ergibt sich aus den gesamten Vergabeunterlagen, insbesondere dem Muster-Vertrag/der Muster-Police (Grunddeckung)– Vergabeunterlage D.01 nebst Anlagen sowie den Unterlagen zum Projekt – Vergabeunterlagen E_01.
Die Münchner Raumentwicklungsgesellschaft mbH (MRG) schreibt die Versicherung für die anstehende Schadstoffsanierung des Gasteig-Kulturzentrums aus. Es geht dabei um die sogenannte Grunddeckung, also den Basisschutz der Bauherrenhaftpflichtversicherung, für die nun Beteiligungsversicherer gesucht werden. Da die Vertragsinhalte bereits in einem vorherigen Schritt mit einem Führungsversicherer ausgehandelt wurden, können die Bieter in diesem Verfahren nicht mehr über den Vertrag verhandeln, sondern müssen die vorgegebenen Bedingungen akzeptieren. Die Sanierung des Gasteigs ist ein Großprojekt, das für die Jahre 2027 bis 2028 geplant ist.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe nach deutschem Vergaberecht
- Vorlage der in Ziffer 5.1.9 geforderten Erklärungen und Unterlagen
- Akzeptanz des vorverhandelten Muster-Vertrags/der Muster-Police
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Bitte beachten Sie: Die durch das eForms-Formular vorgegebenen Begriffe zu den Ausschlussgründen sind nicht maßgeblich. Die Frage eines Ausschlusses von Angeboten richtet sich nach geltendem deutschen Vergaberecht. Bitte beachten Sie zu den vorzulegenden Erklärungen und Unterlagen Ziffer 5.1.9 dieser Bekanntmachung. Bewerber- und Bieterunterunterlagen können nach ermessensgerechter Entscheidung des Auftraggebers nachgefordert werden, soweit dies vergaberechtlich zulässig ist. Auf § 56 VgV wird verwiesen.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Münchner Raumordnungsgesellschaft mbH (MRG) als Auftraggeberin (AG) beabsichtigt die bedarfsgerechte Versicherung während der vorgezogenen Schadstoffsanierung / des Rückbaus des Gasteigs im Rahmen einer Bauherrenhaftpflichtversicherung. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung für die vorgezogene Schadstoffsanierung – hier hinsichtlich der Beteiligtenversicherer für die Grunddeckung (Beschaffungsteil 2).In diesem Verfahren wird der im ersten Beschaffungsteil im Wege der Verhandlung ermittelte Vertrag zu Grunde gelegt; eine Verhandlung über Vertragsinhalte findet nicht statt. Der verhandelte Vertrag und der Führungsversicherer für die Grunddeckung werden Ihnen erst mit Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt, bei dem derzeit in den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vertrag handelt es sich um die noch nicht verhandelte Version.Die vorläufige Kontraktsumme beträgt 59 Mio. EUR.Der genaue Leistungsgegenstand ergibt sich aus den gesamten Vergabeunterlagen, insbesondere dem Muster-Vertrag/der Muster-Police – Vergabeunterlage D.01 nebst Anlagen sowie den Unterlagen zum Projekt – Vergabeunterlagen E_01.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Die Wertung der Prämien erfolgt auf Basis der Angaben des Bieters auf dem Angebotsblatt (Formblatt C.3.). Dabei hat der Bieter alle geforderten Angaben zu machen. Gewertet werden die fiktiv ermittelte Wertungsprämie für die Grundprämie und für die Verlängerungsprämie. Die für die Beteiligungsversicherer insgesamt zu vergebenden Anteile am Konsortium werden, soweit erforderlich, neben der Höhe der Versicherungsprämie im Verhältnis zur angebotenen Beteiligungsquote vergeben (Errechnung der Anteile durch Interpolation). Sollte die benötigte Beteiligungskapazität nicht „passgenau“ durch die gemäß Reihung platzierten Angebote aufgefüllt werden, werden die bereits berücksichtigten Anteile durch Interpolation angepasst. Im Falle einer angebotenen Gesamtkapazität für die Beteiligungen > (Überkapazität) bei Berücksichtigung aller Angebote erklären sich die Bieter bereit, auch niedrigere Beteiligungsquoten als die von ihnen angebotenen, zu akzeptieren. Die jeweilige Quote wird im Wege der Interpolation ermittelt. Grundsätzlich ist vorgesehen, nach Interpolation keine Beteiligungsquoten unter 5 % (+/- Rundungsdifferenzen) zu vergeben. Angebote von Bietern, die danach rechnerisch gerundet einen Beteiligungsanteil von unter 5 % erreichen, werden nicht berücksichtigt. Der nicht berücksichtigte Beteiligungsanteil wird im Rahmen einer weiteren Interpolation auf die verbleibenden Bieter verteilt. Hinsichtlich der genauen Wertungssystematik wird auf die Kalkulationshinweise in Ziffer I. 6.3.3 sowie auf die genaue Wertungssystematik in Ziffer I.8.1 und 8.2 der Verfahrensbedingungen (Vergabeunterlage A) verwiesen.
Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 27. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung