Bauhauptarbeiten für Sanierung und Erweiterung der Grundschule Bernau am Chiemsee

Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Bernau am Chiemsee schreibt Bauhauptarbeiten für die Sanierung und Erweiterung einer Grundschule aus. Der Leistungsumfang umfasst Erdarbeiten, Abdichtungen, Perimeterdämmung sowie umfangreiche Stahlbetonarbeiten inklusive Bodenplatte, Wänden, Decken und Fertigteiltreppen. Das Projekt erfordert zudem die Verarbeitung von insgesamt 112 Tonnen Betonstahl.
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Bodenmaterial zur Verfüllung Arbeitsräume, lagenweise einbauen und verdichten: 1.555m³ Flächenabdichtung KMB Außenwände / Bodenfeuchte: 335m² Perimeterdämmung BoPl u. Außenwände XPS, d = 160 mm: 775m² StB-Bodenplatte: 580m² StB-Außenwände: 650m² StB-Innenwände: 250m² StB-Decke über UG, H = 30 cm: 575m² StB-Fertigteiltreppe vom UG-DG: 72 Stg. 16,3/30 Höhe/Auftritt Betonstahl BSt 500S (Stabstahl): 70t Betonstahl BSt 500M (Mattenstahl und Unterstützungskörbe): 42t
Die Gemeinde Bernau am Chiemsee plant die Sanierung und Erweiterung ihrer Grundschule und sucht hierfür ein Bauunternehmen für die Rohbauarbeiten. Der Auftrag umfasst unter anderem das Verfüllen von Arbeitsräumen, die Abdichtung von Außenwänden, die Dämmung sowie die Erstellung von Stahlbetonbauteilen wie Bodenplatten, Wänden und Decken. Zudem müssen Fertigteiltreppen montiert und insgesamt 112 Tonnen Betonstahl verarbeitet werden. Es handelt sich um ein klassisches Hochbauprojekt im öffentlichen Bildungssektor, bei dem die Vergabe ausschließlich über den Preis erfolgt.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A
- Nachweis der Eintragung in die Handwerksrolle oder das Handelsregister
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes
- Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
- Referenznachweise für vergleichbare Bauprojekte
- Eigenerklärung zur Zahl der beschäftigten Arbeitskräfte
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten rein innerstaatliche Ausschlussgründe. Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen. Der öffentliche Auftraggeber schließt ein Unternehmen aus, wenn Gründe gemäß § 6e VOB/A-EU ( https://dejure.org/gesetze/VOB-A/6e_EU.html ) vorliegen. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (https://www.gesetze-im-internet.de/schwarzarbg_2004/__21.html) oder gem.§ 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) (https://www.gesetze-im-internet.de/aentg_2009/__21.html) oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz ( https://www.gesetze-im-internet.de/milog/__19.html) oder gem. § 98c AufenthG (https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__98c.html) oder gem. § 22 LkSG (https://www.gesetze-im-internet.de/lksg/__22.html) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Zur Prüfung haben nicht präqualifizierte Unternehmen bzw. präqualifizierte Unternehmen folgende Erklärungen und Nachweise zu erbringen: ******* Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen über das mit dem Angebot abzugebende Formblatt 124 zusätzlich Eigenerklärungen zu - Eintragungen in die Handwerksrolle/Industrie und Handwerkskammer (wenn Verpflichtung besteht) - Ausschlussgründen nach § 6 e EU VOB/A und zu ggfs. ergriffenen Selbstreinigungsmaßnahmen iSv § 6 f EU Abs. 1 VOB/A https://dejure.org/gesetze/VOB-A/6f_EU.html - Insolvenzverfahren und Liquidation - zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung - zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft abgeben. Für nicht präqualifizierte Unternehmen gilt ferner: Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern der engeren Wahl zu den Eigenerklärungen entsprechende Nachweise und Belege anzufordern. Dies betrifft insbesondere folgende Nachweise: - Referenznachweise (Seite 3 des Formblatts 444) - Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungs-personal - Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer - Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde) - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt - Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz - Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen, - Vorname, Name, Geburtsdatum und Geburtsort aller Geschäftsführer und Prokuristen - Nachweise hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung ***********Auf gesondertes Verlangen sind für Nachunternehmer/andere Unternehmen Nachweise zur Eignung (PQ-Nummer oder Eigenerklärung nach 124 sowie die vorgenannten Nachweise) sowie eine Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) abzugeben. **********Präqualifizierte führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen PQ-VOB und geben hierzu die PQ-Nummer an (gilt für Bieter, Mitglieder einer Bietergemeinschaft).******Hinsichtlich der Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Sozialversicherungsbeiträge kann auch von präqualifizierten Unternehmen eine zusätzliche Bescheinigung verlangt werden. Der AG behält sich ferner vor, die vorstehenden Erklärungen und Nachweise auch von präqualifizierten Unternehmen anzufordern, soweit diese im Präqualifikationsverzeichnis nicht hinterlegt sind oder älter als ein Jahr sind.*** Unterlagen werden nachgefordert. Fehlende / unvollständige leistungsbezogene Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, werden nicht nachgefordert. *** Fehlende Preisangaben dürfen nicht nachgefordert werden. Angebote, die den Bestimmungen des § 13 EU Abs. 1 Nr. 3 VOB/A nicht entsprechen, sind auszuschließen. Dies gilt nicht für Angebote, bei denen lediglich in unwesentlichen Positionen die Angabe des Preises fehlt und sowohl durch die Außerachtlassung dieser Positionen der Wettbewerb und die Wertungsreihenfolge nicht beeinträchtigt werden als auch bei Wertung dieser Positionen mit dem jeweils höchsten Wettbewerbspreis. Hierbei wird nur auf den Preis ohne Berücksichtigung etwaiger Nebenangebote abgestellt.
Aufteilung in Lose
1 LotBodenmaterial zur Verfüllung Arbeitsräume, lagenweise einbauen und verdichten: 1.555m³ Flächenabdichtung KMB Außenwände / Bodenfeuchte: 335m² Perimeterdämmung BoPl u. Außenwände XPS, d = 160 mm: 775m² StB-Bodenplatte: 580m² StB-Außenwände: 650m² StB-Innenwände: 250m² StB-Decke über UG, H = 30 cm: 575m² StB-Fertigteiltreppe vom UG-DG: 72 Stg. 16,3/30 Höhe/Auftritt Betonstahl BSt 500S (Stabstahl): 70t Betonstahl BSt 500M (Mattenstahl und Unterstützungskörbe): 42t
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Zeitplan
- 23. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 21. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung