Baugrunderkundungen für Straßen- und Kanalbau in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Was wird ausgeschrieben
Der Abwasserzweckverband Untere Ahr schreibt Baugrunderkundungen für die Wiederherstellung der Walporzheimer Straße und Franz-Wenzel-Straße aus. Ziel ist die Ermittlung der Bodenverhältnisse für den geplanten Kanalneubau in geschlossener Bauweise sowie die Erneuerung des Straßenkörpers nach der Flutkatastrophe. Die Leistungen umfassen unter anderem die Einholung von Genehmigungen und die Durchführung der geotechnischen Untersuchungen innerhalb von 90 Tagen.
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Wiederherstellung des Straßenkörpers und der Kanäle in der Walporzheimer Straße und Franz-Wenzel-Straße in Bad Neuenahr-Ahrweiler -- Der Straßenkörper und die Kanäle in der "Walporzheimer Straße" in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurden bei der Flutkatastrophe am 14/15.07.2021 stark beschädigt und müssen wiederhergestellt werden. In der "Walporzheimer Straße" ist ebenfalls ein Kanalneubau geplant. Bauherr des Sammelkanals ist der Abwasserzweckverband Untere Ahr (AZV), der eine Kläranlage in Sinzig und eine in Remagen betreibt, sein Einleitgebiet erweitert und in Zukunft ebenfalls Abwasser aus der Verbandsgemeinde Altenahr in seinen Prozess einleiten wird. Die Verlegung des Sammelkanals ist in mehreren Metern Tiefe in geschlossener Bauweise vorgesehen. Aus diesem Grund werden entlang der Walporzheimer Straße sowie der Franz-Wenzel-Straße ausreichend tiefe Erkundungen zur Ermittlung der Baugrundverhältnisse im Bereich der Vortriebsachse sowie für den Baugrubenverbau benötigt. Ferner werden Angaben zur Erneuerung des Straßenkörpers benötigt.
Der Abwasserzweckverband Untere Ahr benötigt geotechnische Baugrunduntersuchungen für ein Wiederaufbauprojekt in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach der Flutkatastrophe von 2021 müssen dort Straßen und Kanäle erneuert werden, wobei der neue Sammelkanal in tiefer Lage mittels geschlossener Bauweise verlegt werden soll. Die beauftragten Experten müssen den Boden analysieren, um die Planung für den Kanalbau und den Straßenaufbau abzusichern. Der Auftrag umfasst auch administrative Aufgaben wie das Einholen von Genehmigungen und Leitungsauskünften. Die gesamte Leistung ist auf einen Zeitraum von 90 Tagen ausgelegt.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123-124 GWB
- Eigenerklärung zur Einhaltung des MiLoG
- Nachweis der steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Zuverlässigkeit
- Erklärung zu Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 73 Abs. 3 VgV
- Eigenerklärung zur Nichtzugehörigkeit zu sanktionierten russischen Unternehmen gemäß EU-Verordnung 833/2014
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Ausschlussgründe nach §§ 123-124 GWB, §§ 19, 21 MiLoG -- Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen: -- 1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB begründet sind. --- 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. --- 3.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. --- 4.) Eigenerklärung des Bieters, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bieter einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Angebot zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. --- 5.) Eigenerklärung des Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. --- Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende Eignungsnachweise vorzulegen, wie Bescheinigung des Finanzamtes, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkassen/der Berufsgenossenschaft. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen der Objektplanung ist für die Ermittlung der Untergrundverhältnisse eine Baugrunderkundung zur Erneuerung des Straßenkörpers sowie der Schmutz- und Regenwasserkanäle im Projektbereich nötig. Für die Objektplanung zur Erneuerung der Kanäle und des Straßenkörpers sollen die Baugrunduntersuchungen gemäß der im Preisblatt (Leistungsverzeichnis) näher definierten Leistungen erbracht werden. Hierzu zählen: - Einholung von Genehmigungen (Sondernutzung, VRAO, Bohranzeigen) und Leitungsauskünften, - Erkundungsarbeiten (Kampfmittelerkundungen, Bohrungen/Sondierungen, Versickerungsversuch), - Umweltanalytische Untersuchungen (Ersatzbaustoffverordnung, Wasseranalytik), - Bodenmechanische Untersuchungen, - Erstellung eines Gutachtens inkl. Vorabangaben. Die Ausführung der Leistung beginnt nach Auftragserteilung. Die Gesamtbearbeitungszeit von Beauftragung bis Übergabe des geotechnischen Berichts ist mit drei Monaten zu berücksichtigen. Die Feldarbeiten sind zwei Monate nach Auftragsvergabe abzuschließen. Der geotechnische Bericht soll spätestens einen Monat nach Abschluss der Feldarbeiten vorliegen.
Zeitplan
- 10. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung