Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: unbekannt

Auftragswert

€14M

Zuschlag am

2. Sept. 2024

TED·469759-2026

Bau von Hochwasserschutz-Verschlusseinrichtungen an Stadtbahntunnelportalen in Köln

Nordrhein-Westfalen
Köln, Germany·Veröffentlicht 8. Juli 2026
BauleistungenInfrastrukturprojekteÖffentliche VerwaltungVerkehrswesenHochwasserschutzStadtbahnBetonbauInfrastrukturOeffentliche VerwaltungTiefbau
Auftragswert
~€2.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau Köln schreibt Bauleistungen für die Errichtung von vier stationären Hochwasserverschlüssen an bestehenden Stadtbahntunnelportalen aus. Ziel ist der Schutz der Tunnelinfrastruktur und Betriebstechnik vor Hochwasserereignissen. Die Arbeiten umfassen insbesondere Massivbau- und Betonarbeiten an den Standorten Perlengraben, Mindener Straße, Deutz-Kalker-Straße und Amsterdamer Straße.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Bauleistungen für die Errichtung von stationären Verschlusseinrichtungen an bestehenden Tunnelportalen der Kölner Stadtbahn, Vergabeeinheit 01, Rampe 1 - Perlengraben, Rampe 5 - Mindener Str., Rampe 6 - Deutz-Kalker-Str., Rampe 3 - Amsterdamer Str.

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Köln lässt an vier Standorten des Stadtbahnnetzes spezielle Hochwasser-Schutzvorrichtungen an den Tunnelportalen installieren. Diese Verschlusseinrichtungen sollen verhindern, dass bei Hochwasser Wasser in die unterirdischen Tunnelanlagen und die dort verbaute Betriebstechnik eindringt, um den Bahnbetrieb der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) schneller wieder aufnehmen zu können. Die Arbeiten erfordern vor allem Fachkenntnisse im Massiv- und Betonbau. Es handelt sich um eine sicherheitskritische Infrastrukturmaßnahme im Kölner Stadtgebiet.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Vergabeeinheit 01 zu den Bauleistungen für die vier stationären Verschlusseinrichtungen an bestehenden Stadtbahntunnelportalen

Um den Fahrbetrieb der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) bei Hochwasser möglichst lange aufrecht zu erhalten, sind an vier Tunnelportalen im Kölner Stadtgebiet schnell schließende sichere stationäre Hochwasserverschlüsse einzubauen, die im Falle eines Hochwassers ein Volllaufen des unterirdischen Tunnels und der Betriebstechnik verhindern und eine zeitnahe Wiederaufnahme des Stadtbahnbetriebs ermöglichen. Erforderlich sind hierfür insbesondere Leistungen in den Bereichen Massivbau (insbesondere Betonsanierung), Stahlwasserbau und Elektro- und Maschinentechnik. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Tunnelportale am Perlengraben, an der Mindener Straße, an der Deutz-Kalker-Straße und an der Amsterdamer Straße; die Bezeichnung und die exakte Lage der Rampen kann den Vergabeunterlagen entnommen werden. Die Umsetzung der Hochwasserschutzsysteme erfolgt mittels zwei Tortypen, die je nach Rampe unterschiedlich auszuführen sind. So ist aufgrund der örtlichen Rahmenbedingungen an der Amsterdamer Straße ein Doppelflügelschlagtor einzubauen, während die anderen drei Rampen mit Klapptoren mit Elektrohubzylinder (EHZ) ausgerüstet werden. An drei Tunnelportalen (Klapptore und EHZ) ist zudem eine architektonische Gestaltung der oberirdischen Konstruktion mit auszuführen, um diese harmonisch in das Stadtbild zu integrieren. Aufgrund der geringsten Störungen des Betriebes der Bahn ist die Errichtung und Montage eines Verschlusssystems nach Abstimmung mit dem Betreiber pro Jahr erforderlich, sodass das Verschlusssystem am Perlengraben im Jahr 2025, das Verschlusssystem an der Mindener Straße im Jahr 2026, das Verschlusssystem an der Deutz-Kalker-Straße im Jahr 2027 und das Verschlusssystem an der Amsterdamer Straße im Jahr 2028 zu errichten sind. Aufgrund der Notwendigkeit von Arbeiten im Gleisbereich, ist eine Beachtung der Vorgaben und Sperrzeiten der KVB bei der Ausführung unerlässlich. Während der Sperrzeiten sind die Tätigkeiten in Gänze auszuführen. Da es sich bei den betroffenen KVB-Linien um zentral wichtige Verkehrsachsen in Köln handelt, sind die diversen Sperrzeiten auf das Notwendigste minimiert. Nicht betriebsbeeinflussende Arbeiten können unter Betrieb (Typ 1) ausgeführt werden. Es können nach Genehmigung kurzzeitige Arbeiten (circa 2 Stunden) unter Einhaltung der dafür geltenden Vorschriften in den nächtlichen Betriebspausen der KVB (Typ 2) erfolgen. Arbeiten, die eine vollständige Sperrung des Stadtbahnbetrieb auf der/den jeweiligen Linien erfordern (Typ 3), dürfen ausschließlich in den Schulferien des jeweiligen Jahres, das heißt, während der 2 Wochen Osterferien, 6 Wochen Sommerferien und 2 Wochen Herbstferien durchgeführt werden. Je nach der Konzeption des Bieters können die Arbeiten in dieser Zeit im 2-Schicht und nach Genehmigung auch im 3-Schicht Betrieb erfolgen. Alle Leistungen sind auf die jeweiligen Betriebssituationen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) abzustimmen. Einzelheiten zum Zeitplan und den technischen Spezifikationen der Tore können den Vergabeunterlagen entnommen werden; unter anderem wird den Bietern als Grundlage für ihre Angebote, eine bautechnisch geprüfte Ausführungsplanung für den Stahlwasserbau, den Maschinenbau, den Massivbau sowie die Elektro- und Nachrichtentechnik und der Gestaltung an den jeweiligen Rampen zur Verfügung gestellt.

CPV 45262310
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 8. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 2. Sept. 2024
    Zuschlag erteilt
    €14M

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