Bau eines gesteuerten Hochwasserrückhaltebeckens
Was wird ausgeschrieben
Der Hochwasserschutzverband Innerste (Hildesheim) vergibt den Bau eines gesteuerten Hochwasserrückhaltebeckens östlich von Bornhausen. Das Projekt umfasst die Errichtung eines Dammkörpers (8m Höhe, 380m Länge, 180.000 m³ Volumen) mit Stahlbetondurchlassbauwerk, drei steuerbaren Schützanlagen und Hochwasserentlastungsschwelle. Das Stauvolumen beträgt 810.000 m³ auf ca. 25 ha. Zusätzlich sind ein Betriebsgebäude, Wirtschaftswege, Ausweichbuchten und temporäre Baustraßen zu erstellen. Die Bauzeit beträgt 730 Tage.
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Errichtung eines Dammkörpers mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 8,0m und einer Länge von rund 380m Dammvolumen: 180.000 m³ ----- Überfahrbares Stahlbetondurchlassbauwerk mit drei steuerbaren Schützanlagen und Hochwasserentlastungsschwelle ---- temporäre Umverlegung des Gewässers ---- Errichtung eines Betriebsgebäudes ---- Erhöhung des Wirtschaftsweges ---- Errichtung begleitender Wirtschaftswege ---- Anlage von zwei Ausweichbuchten ---- Einbringen eines Grobrechens ---- Herstellung temporärer Baustraßen
Der Hochwasserschutzverband Innerste lässt ein gesteuertes Hochwasserrückhaltebecken östlich von Bornhausen (Landkreis Hildesheim, Niedersachsen) errichten. Das Projekt dient dem Hochwasserschutz für die Orte Rhüden und Bornhausen, die zunehmend unter Starkregenereignissen leiden. Gebaut wird ein Damm mit 8 Metern Höhe und 380 Metern Länge, der 810.000 Kubikmeter Wasser zurückhalten kann. Zur Ausstattung gehören ein Stahlbetondurchlass mit drei steuerbaren Schützanlagen, eine Hochwasserentlastungsschwelle, ein Betriebsgebäude sowie begleitende Wirtschaftswege. Die Bauzeit ist auf 730 Tage (etwa 2 Jahre) veranschlagt. Es handelt sich um ein klassisches Wasserbau-Infrastrukturprojekt im öffentlichen Hochwasserschutz.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erfahrung im Wasserbau und Tiefbau
- Referenzen für vergleichbare Hochwasserschutzprojekte
- Eignung nach VOB/A nachweisbar
- Fähigkeit zur Errichtung von Dämmen und Deichen
- Kompetenz im Bau von Stahlbetonbauwerken
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDas zunehmende Auftreten von Starkregenereignissen stellt wachsende Herausforderungen an den Hochwasserschutz. Es kommt derzeit zu Überflutungen in den Ortslagen Rhüden und Bornhausen. Um den Abfluss der Schildau vor der Einmündung in die Nette zu drosseln, soll ein gesteuertes Hochwasserrückhaltebecken errichtet werden. Mit einem Stauvolumen von 810.000 m³ auf etwa 25ha soll der Hochwasserschutz verbessert werden. Dazu ist ein Dammkörper mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 8,0 m und einer Länge von rund 380 m zu errichten, sodass ein Rückhaltebecken im Hauptschluss entsteht. Die Dammböschung ist mit einer Neigung von 1:5 geplant; das Dammvolumen beträgt ca. 180.000 m³ inklusive Dichtungskern und Dammfußdrän. Die Arbeiten umfassen u. a. die Erhöhung des Wirtschaftsweges nördlich des Beckens, die Errichtung begleitender Wirtschaftswege zum Dammbauwerk, die Anlage von zwei Ausweichbuchten, das Einbringen eines Grobrechens sowie die Herstellung temporärer Baustraßen. Ein wesentlicher Bestandteil des zu errichtenden Hochwasserrückhaltebeckens ist ein überfahrbares Stahlbetondurchlassbauwerk mit drei steuerbaren Schützanlagen und einer Hochwasserentlastungsschwelle. Das Bauwerk weist eine lichte Weite von 11,3 m zwischen den Seitenwänden auf; die Stahlbetonsohle zwischen den Seitenwänden wird auf einer Länge von etwa 30 bis 50 m ausgebaut. Die Errichtung des Durchlassbauwerks erfordert eine temporäre Umverlegung des Gewässers. Ferner ist ein Betriebsgebäude zu errichten. Die Bauausführung ist über eine Bauzeit von etwa zwei Jahren vorgesehen; dabei sind wasserwirtschaftliche, naturschutzfachliche und bautechnische Vorgaben zu berücksichtigen.
Zeitplan
- 16. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert