Bau einer Chemikalien-Dosieranlage mit Lagertanks (Erd- und Betonarbeiten)
Was wird ausgeschrieben
Das Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen vergibt die Planung und Ausführung von Erd- und Betonarbeiten für den Bau einer Chemikalien-Dosieranlage mit Lagertanks. Die Anlage umfasst drei neue Dosieranlagen bestehend aus LKW-Entladefläche, Befüllschränken, Chemikalienlagertanks und Dosierstationen. Zusätzlich sind eine Betonfläche für die Lagertanks, die elektrotechnische Einbindung in das bestehende Wärmetauschergebäude sowie der Rückbau der Altanlage und ein Übergangsbetriebskonzept erforderlich.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das 1994 in Betrieb genommene Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen zählt zu den modernsten und größten Kläranlagen in Mitteldeutschland. Hier werden neben der in Bezug auf die Reinigungsleistung dominierenden Behandlung industrieller und gewerblicher Abwässer der Chemieregion in und um Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde gereinigt. Darüber hinaus ist die Anlage im Bereich der Grundwasseraufbereitung am Standort eingebunden. Für den Betrieb der am Standort vorhandenen anaeroben Abwasserbehandlung, sowie der Biogasbehandlung sind drei neue Dosieranlagen zu errichten. Für das Vorhaben wurde nach erfolgter Genehmigungsplanung, die zum Bau und Betrieb erforderliche Genehmigung erteilt. Die neu zu errichtenden Dosieranlagen bestehen aus einer LKW-Entladefläche, Befüllschränke zur Entladung der Chemikalien, Chemikalienlagertanks, sowie den Dosierstationen. Die Dosieranlagen haben die bedarfsgerechte Dosierung der zur Abwasserbehandlung erforderlichen Chemikalienmengen zur Aufgabe. Für die Errichtung der Lagertanks ist eine Betonfläche vorgesehen. Diese wird nach Vorgabe des Auftragnehmers zu Belastungsangaben und Raumbemessung bauseits geplant und errichtet. Die Chemikaliendosierungen werden in das bestehende Wärmetauschergebäude installiert. Die neuen Dosierstationen müssen mit den vorhandenen Dosierleitungen fachgerecht verbunden werden. Zukünftig werden noch 2 neue Anaerobreaktoren an einem etwas entfernt liegenden Standort errichtet. Die Chemikaliendosierung soll, mittels Transferpumpen, auch die Chemikalien für diese neuen Reaktoren zur Verfügung stellen. Vom Auftragnehmer ist zudem ein Konzept für einen Übergangsbetrieb zu erarbeiten, das einen unterbrechungsfreien Dosierbetrieb für den Zeitraum die Demontage der Bestandsanlage und der Montage der neuen Dosieranlagen beschreibt. Der Rückbau der Altanlage ist Bestandteil der vorliegenden Anfrage. Die elektrotechnische Einbindung der zu liefernden Komponenten hat der Auftragnehmer in dem vorhandenen Schaltraum des Wärmetauschergebäudes vorzunehmen. Die neue Anlagentechnik wird in die vorhandene Steuerung des GKW integriert. Hierzu ist vom Auftragnehmer eine vollständige Messstellen- und Verbraucherliste und eine Steuerungsbeschreibung zu erstellen und frühzeitig bereitzustellen. Die Anpassung des Steuerungsprogramms erfolgt durch den Auftraggeber.
Die GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH vergibt den Bau einer Chemikalien-Dosieranlage für ihre 1994 eröffnete Kläranlage in Bitterfeld-Wolfen. Das Projekt umfasst drei neue Dosieranlagen mit Lagertanks, eine LKW-Entladefläche, Befüllschränke und Dosierstationen – also die Infrastruktur zur präzisen Dosierung von Chemikalien für die Abwasserbehandlung. Der Auftragnehmer muss sowohl die Erd- und Betonarbeiten für die Betonfläche der Lagertanks ausführen als auch die elektrotechnische Einbindung in den vorhandenen Schaltraum des Wärmetauschergebäudes vornehmen. Besonderheit: Der Auftragnehmer muss ein Konzept für einen unterbrechungsfreien Übergangsbetrieb erstellen, damit die Chemikalienversorgung während des Rückbaus der alten Anlage nicht unterbrochen wird. Die neue Technik wird in die bestehende Steuerung des Klärwerks integriert.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Erfahrung mit Erd- und Betonarbeiten im industriellen Umfeld
- Fähigkeit zur Erstellung eines Übergangsbetriebskonzepts
- Elektrotechnische Einbindung in bestehende Steuerungssysteme
- Rückbau von Bestandsanlagen
- Referenzen für vergleichbare Industrieprojekte
- Planung und Ausführung nach VOB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§§ 123, 124 GWB (siehe Auftragsunterlagen) Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen mit Fristsetzung nachzufordern
Aufteilung in Lose
1 LotDas 1994 in Betrieb genommene Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen zählt zu den modernsten und größten Kläranlagen in Mitteldeutschland. Hier werden neben der in Bezug auf die Reinigungsleistung dominierenden Behandlung industrieller und gewerblicher Abwässer der Chemieregion in und um Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde gereinigt. Darüber hinaus ist die Anlage im Bereich der Grundwasseraufbereitung am Standort eingebunden. Für den Betrieb der am Standort vorhandenen anaeroben Abwasserbehandlung, sowie der Biogasbehandlung sind drei neue Dosieranlagen zu errichten. Für das Vorhaben wurde nach erfolgter Genehmigungsplanung, die zum Bau und Betrieb erforderliche Genehmigung erteilt. Die neu zu errichtenden Dosieranlagen bestehen aus einer LKW-Entladefläche, Befüllschränke zur Entladung der Chemikalien, Chemikalienlagertanks, sowie den Dosierstationen. Die Dosieranlagen haben die bedarfsgerechte Dosierung der zur Abwasserbehandlung erforderlichen Chemikalienmengen zur Aufgabe. Für die Errichtung der Lagertanks ist eine Betonfläche vorgesehen. Diese wird nach Vorgabe des Auftragnehmers zu Belastungsangaben und Raumbemessung bauseits geplant und errichtet. Die Chemikaliendosierungen werden in das bestehende Wärmetauschergebäude installiert. Die neuen Dosierstationen müssen mit den vorhandenen Dosierleitungen fachgerecht verbunden werden. Zukünftig werden noch 2 neue Anaerobreaktoren an einem etwas entfernt liegenden Standort errichtet. Die Chemikaliendosierung soll, mittels Transferpumpen, auch die Chemikalien für diese neuen Reaktoren zur Verfügung stellen. Vom Auftragnehmer ist zudem ein Konzept für einen Übergangsbetrieb zu erarbeiten, das einen unterbrechungsfreien Dosierbetrieb für den Zeitraum die Demontage der Bestandsanlage und der Montage der neuen Dosieranlagen beschreibt. Der Rückbau der Altanlage ist Bestandteil der vorliegenden Anfrage. Die elektrotechnische Einbindung der zu liefernden Komponenten hat der Auftragnehmer in dem vorhandenen Schaltraum des Wärmetauschergebäudes vorzunehmen. Die neue Anlagentechnik wird in die vorhandene Steuerung des GKW integriert. Hierzu ist vom Auftragnehmer eine vollständige Messstellen- und Verbraucherliste und eine Steuerungsbeschreibung zu erstellen und frühzeitig bereitzustellen. Die Anpassung des Steuerungsprogramms erfolgt durch den Auftraggeber.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
siehe Auftragsunterlagen
- quality
siehe Antragsunterlagen
Zeitplan
- 8. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung