TED·298164-2026

Fachplanung Technische Ausrüstung Tunnelbetriebstechnik B294 Kirchberg- und Schlossbergtunnel

Auftragswert
~€750k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Regierungspräsidium Freiburg vergibt die Fachplanung Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 5f + 8 + 9) für die Nachrüstung der Tunnelbetriebstechnik an zwei Straßentunneln der B294. Der Kirchbergtunnel ist ca. 1.840 m lang, der Schlossbergtunnel ca. 844 m. Die Leistungen umfassen die Fachplanung, Bauüberwachung und Dokumentation.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Technische Ausrüstung, Lph 5f+8+9

VergabeHero-Einschätzung

Das Land Baden-Württemberg (vertreten durch das Regierungspräsidium Freiburg) vergibt die technische Fachplanung für die Nachrüstung der Tunnelbetriebstechnik an zwei Straßentunneln der Bundesstraße B294. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 5f (Ausschreibung und Vergabe), 8 (Objektüberwachung/Bauüberwachung) und 9 (Objektbetreuung und Dokumentation) — also die komplette Begleitung von der Ausschreibung bis zur Fertigstellung und Dokumentation. Die beiden Tunnel haben eine Gesamtlänge von rund 2,7 Kilometern. Bewerber müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Fachplanungsleistungen im Tunnelbau oder bei technischen Ausrüstungen für Infrastrukturprojekte erbringen können. Die Vergabe erfolgt anhand der Qualifikation (70%) und des Angebotspreises (30%).

Engineering ServicesConstructionInfrastructureGovernmentTransportationConstructionTunnel EngineeringTechnical EquipmentInfrastructure PlanningPublic Sector ItRoad InfrastructureEngineering ServicesBuilding Automation
Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Fachplanung Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 5f+8+9)
  • Erfahrung mit Tunnelbetriebstechnik oder technischer Ausrüstung im Infrastrukturbau
  • Bauüberwachung und Dokumentation vergleichbarer Projekte
  • Nachweis der Eignung als Fachplaner für technische Gebäudeausrüstung
  • Referenzen für vergleichbare öffentliche Infrastrukturprojekte

Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000B294, Kirchberg- und Schlossbergtunnel BÜ Tunnelbetriebstechnik

Das Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 4 - Mobilität, Verkehr und Straßen, Baureferat Nord, Dienststelle Offenburg (Referat 47.1), ist für die Baumaßnahme B 294 Kirchberg- und Schlossberg-tunnel, Nachrüstung Tunnelbetriebstechnik, die verantwortliche Dienststelle. Zur Unterstützung des Projektteams wird die Fachplanung Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 5f + 8 + 9, Bauüberwachung und Dokumentation) vergeben. Der etwa 1.840 m lange Kirchbergtunnel und der etwa 844 m lange Schlossbergtunnel liegen im Zuge der B 294 und sind Teil der Ortsumfahrung Schiltach im mittleren Schwarzwald. Sie wurden 1991 als einröhrige Gegenverkehrstunnel in Betrieb genommen. Beide Tunnel werden über das bestehende, an der Ostseite des Kirchbergtunnels und in südwestlicher Richtung vor dem Südportal des Schlossbergtunnels angeordnete, zentrale Betriebsgebäude versorgt. Der Kirchbergtunnel verläuft in Ost nach West Ausrichtung. In gleichmäßigen Abständen sind sechs gegenüberliegend als Wendebucht ausgebildete Nothaltebuchten sowie zwei in Rettungsstollen mündende Notausgänge vorhanden. Der Kirchbergtunnel weist zwei Fahrstreifen und zwei Notgehwege (RQ 11t) auf. Der Tunnel steigt vom West zum Ostportal nahezu konstant mit 1,3 % an, bevor die Längsneigung in den letzten 70 m zum Ostportal mit 2,5 % abfällt. Im Tunnel sind drei Wendebuchten (3x2 Nothaltebuchten) vorhanden. Der Kirchbergtunnel besitzt im Bestand zwei Notausgänge. In etwa Mitte des Kirchbergtunnels ist die zur Aufstellung der Zentralentechnik erforderliche Betriebszentrale sowie eine Abluftkaverne mit einem Abluftkamin angeordnet. Diese sind ausschließlich vom Tunnel zugänglich. Der Schlossbergtunnel wird ebenfalls mit zwei Fahrstreifen und zwei Notgehwegen betrieben. Circa in Mitte des Tunnels befinden sich gegenüberliegende Pannenbuchten. Der Tunnel steigt von Nord nach Süd nahezu konstant mit 1,0 % an. Der Schlossbergtunnel besitzt keine Notausgänge. Die vorhandenen sicherheits- und betriebstechnischen Einrichtungen des Kirch- und des Schlossbergtunnels entsprechen nicht dem technisch aktuellen Stand und die Ersatzteilbeschaffung der vorhandenen Gerätetechnik ist altersbedingt größtenteils nicht mehr möglich. Daher werden die vorhandenen sicherheits- und betriebstechnischen Einrichtungen vollständig zurückgebaut und erneuert.

CPV 71000000, 71300000
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • quality

    Der Umfang der Ausarbeitung für das Kriterium 2 sollte 4 DIN-A4 Seiten nicht überschreiten. - Darstellung der Projektorganisation: 10% - Darstellung des Büros und des Projektteams sowie Erläuterungen zur inneren Organisation innerhalb des Projektteams (Verantwortlichkeiten, Ansprechpartner, Zusammenarbeit, Entscheidungswege etc.) - Struktur, Vertreterregelung und Aufgaben(ver)teilung des Projektteams bspw. mit Organigramm; ggf. Einbeziehung der besonderen Leistungen - Darstellung der Kapazitäten der Teammitglieder: Nachvollziehbare Darstellung der aktuellen und zukünftigen Auslastung durch andere Projekte und Verfügbarkeit für das ausgeschriebene Projekt - Gesamteindruck des Projektteams: 20% - Persönliche Vorstellung der Projektleitung und der stellv. Projektleitung inkl. des jeweiligen beruflichen Werdegangs und konkreter (vergleichbarer) Projekterfahrungen der Personen für die Leistungen der "Technische Ausrüstung" - Wurde sich im Vorfeld mit dem Projekt auseinandergesetzt? Motivation für das Projekt erkennbar?

    30%
  • quality

    Der Umfang der Ausarbeitung für das Kriterium 3 sollte 4 DIN-A4 Seiten nicht überschreiten. - Organisation/ Koordination/ Information: 10 % Vorschläge bzw. Darstellung der ersten Schritte / Abläufe zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung zur Abwicklung dieses konkreten Projektes - unter Berücksichtigung der öffentlich-rechtlichen Randbedingungen - sowie zur Koordination der am Projekt beteiligten Akteure (z. B. Fachplaner, Bauherr, Behörden), ggf. unter Zuhilfenahme der Ansätze / Arbeitsergebnisse eines vergleichbaren Referenzprojektes und Darstellung der erzielten Erfolge. - Kostenmanagement: 10 % Konzeptionelle Ansätze zur wirtschaftlichen Umsetzung der Maßnahmen; insbesondere zur Kostenermittlung mit Darstellung wirtschaftlicher Varianten und sukzessiver Kostenverfolgung (inkl. Prognosen) im Projektverlauf. Darstellung von konkreten Kostenrisiken zum planenden Projekt oder vergleichbarer Referenzprojekte und Benennung von Lösungsansätzen zur Bewältigung von Kostenrisiken. - Terminmanagement: 10 % Konzeptionelle Herangehensweise zur Aufstellung der Terminpläne und Fortschreibung dieser für verschiedene Phasen des Projektes in Planung nebst Integration der Termine der fachlich Beteiligten. Einschätzung und Bewältigung von konkreten Terminrisiken zum zu planenden Projekt oder vergleichbaren Referenzprojekten. - Konzeptionelle Ansätze und Herausforderungen des Projektes: 10 % Konzeptionelle Ansätze zur Abwicklung dieser konkreten Aufgabe unter Berücksichtigung der derzeit gültigen Regelwerke in Baden-Württemberg. Darstellung möglicher Projektrisiken und möglicherweise auftretenden Schwierigkeiten sowie die Herangehensweise und Umgang mit diesen.

    40%
  • price

    Honorar/Preis Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in €, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme. Für die Angebotswertung wird der Preis (in €, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: -5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. -0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Bei den folgenden Kriterien werden nur volle Punktwerte nach folgender Systematik vergeben: -5 Punkte erhält der Bieter, der alle wesentlichen Gesichtspunkte der Aufgabenstellung in vollem Umfang erkennt und die Bewältigung der Problemstellungen in vollem Umfang erwarten lässt. -4 Punkte erhält der Bieter, der die wesentlichen Gesichtspunkte der Aufgabenstellung in nahezu vollem Umfang erkennt und Bewältigung der Problemstellungen in nahezu vollem Umfang erwarten lässt. -3 Punkte erhält der Bieter, der die wesentlichen Gesichtspunkte der Aufgabenstellung in überwiegendem Umfang erkennt und die Bewältigung der Problemstellungen in überwiegendem Umfang erwarten lässt. -2 Punkte erhält der Bieter, der die wesentlichen Gesichtspunkte der Aufgabenstellung in nicht überwiegendem Umfang erkennt und die Bewältigung der Problemstellungen in geringem Umfang erwarten lässt. -1 Punkt erhält der Bieter, der die wesentlichen Gesichtspunkte der Aufgabenstellung in geringem Umfang erkennt und die Bewältigung der Problemstellungen nur in sehr geringem Umfang erwarten lässt. -0 Punkte erhält der Bieter, der die wesentlichen Gesichtspunkte der Aufgabenstellung nicht erkennt und die Bewältigung der Problemstellungen nicht erwarten lässt.

    30%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 30. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert