TED·318476-2026

Prüfingenieur für Verbau und Tunnelgründung am Tunnel Hegne (B 33)

Regierungspräsidium Freiburg, Referat 43Freiburg, GermanyVeröffentlicht 8. Mai 2026
Auftragswert
~€350k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Regierungspräsidium Freiburg vergibt eine Ingenieurprüfleistung für den Tunnel Hegne im Zuge des B 33-Neubaus zwischen Allensbach West und dem Landeplatz Konstanz. Der Auftrag umfasst die Beratung während der Entwurfsplanung zu Verbau und Tunnelgründung sowie deren Optimierung hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Bauzeitenminimierung und Massenbilanz. Zusätzlich soll die Gründung zum Abschluss der Entwurfsplanung geprüft werden; eine Option zur Prüfung der Ausführungsplanung ist enthalten. Der Tunnel ist 700 m lang und wird in Deckelbauweise auf Bohrpfählen (im Bereich Beckensediment) bzw. Flachgründung erstellt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Durch die Bundesstraße B 33 neu soll der Anschluss der Stadt Konstanz an das regionale Straßennetz verbessert werden. Die Baumaßnahme umfasst den Neu- und Ausbau der B 33 zwischen den Anschlussstellen Allensbach West und dem Landeplatz Konstanz. In diesem Streckenabschnitt befinden sich 3 Lärmschutzeinhausungen, von denen der Tunnel Hegne im nachfolgenden Vorentwurf beschrieben wird. Zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit sieht die Planung einen 4-streifigen Ausbau bzw. Neubau der B33, neu vor. Von Bau-km 21+400 bis 22+100 ist ein 700 m langer Tunnel planfestgestellt. Aufgrund der hydrologischen Randbedingungen sind dem Tunnel im Westen und Osten Trogstrecken mit Längen von 60 m bzw. 250 m vorgelagert. Innerhalb dieser Trogstrecken sind 50 m lange Pannenbuchten angeordnet. Aufgrund der Verkehrsstärke wird als Regelquerschnitt ein RQ 31t nach Bild 11 der RAA 2008 gewählt. Der Tunnel wird im Richtungsverkehr betrieben. Über eine Länge von etwa 500 m verläuft der Tunnel über weichem Beckensediment. Der Tunnel wird in Deckelbauweise hergestellt. Im Bereich des Beckensediments wird er auf Bohrpfählen gegründet. In den anderen Bereichen wird eine Flachgründung mit etwaiger Bodenverbesserung gewählt. Die zu prüfende Planungsaufgabe umfasst die Beratung des Auftraggebers während der Entwurfsplanung zu den Themen betreffend Verbau und Tunnelgründung, sowie deren Optimierung mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Bauzeitenminimierung und Massenbilanz. Weiterhin soll die Gründung zum Abschluss der Entwurfsplanung geprüft werden. Die Option zur Prüfung der Ausführungsplanung ist im Vertrag enthalten.

VergabeHero-Einschätzung

Das Regierungspräsidium Freiburg sucht einen Prüfingenieur für den Tunnel Hegne, der im Zuge des B 33-Neubaus bei Konstanz entsteht. Der Tunnel ist etwa 700 Meter lang und Teil eines 4-streifigen Ausbaus der Bundesstraße zwischen Allensbach West und dem Landeplatz Konstanz. Die Aufgabe umfasst die technische Prüfung und Beratung zur Tunnelgründung (Bohrpfähle im Bereich weicher Beckensedimente, sonst Flachgründung) sowie zum Verbau während der Entwurfsplanung. Geprüft werden soll auch die Optimierung hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Bauzeiten und Massenbilanz. Eine Option zur späteren Prüfung der Ausführungsplanung ist im Vertrag vorgesehen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Referat 43)

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Eignung

Zentrale Anforderungen

6 Punkte
  • Eignung als Prüfingenieur für Tunnelbau
  • Erfahrung mit Verbau und Gründungsprüfung
  • Kenntnisse in Deckelbauweise
  • Erfahrung mit Bohrpfahlgründungen
  • Kenntnisse in Massenbilanzoptimierung
  • Erfahrung in der Beratung von öffentlichen Auftraggebern während der Entwurfsplanung

Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000B 33 Allensbach West - KN Landeplatz, Abs. D Tunnel Hegne Prüfingenieur

Durch die Bundesstraße B 33 neu soll der Anschluss der Stadt Konstanz an das regionale Straßennetz verbessert werden. Die Baumaßnahme umfasst den Neu- und Ausbau der B 33 zwischen den Anschlussstellen Allensbach West und dem Landeplatz Konstanz. In diesem Streckenabschnitt befinden sich 3 Lärmschutzeinhausungen, von denen der Tunnel Hegne im nachfolgenden Vorentwurf beschrieben wird. Zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit sieht die Planung einen 4-streifigen Ausbau bzw. Neubau der B33, neu vor. Von Bau-km 21+400 bis 22+100 ist ein 700 m langer Tunnel planfestgestellt. Aufgrund der hydrologischen Randbedingungen sind dem Tunnel im Westen und Osten Trogstrecken mit Längen von 60 m bzw. 250 m vorgelagert. Innerhalb dieser Trogstrecken sind 50 m lange Pannenbuchten angeordnet. Aufgrund der Verkehrsstärke wird als Regelquerschnitt ein RQ 31t nach Bild 11 der RAA 2008 gewählt. Der Tunnel wird im Richtungsverkehr betrieben. Über eine Länge von etwa 500 m verläuft der Tunnel über weichem Beckensediment. Der Tunnel wird in Deckelbauweise hergestellt. Im Bereich des Beckensediments wird er auf Bohrpfählen gegründet. In den anderen Bereichen wird eine Flachgründung mit etwaiger Bodenverbesserung gewählt. Die zu prüfende Planungsaufgabe umfasst die Beratung des Auftraggebers während der Entwurfsplanung zu den Themen betreffend Verbau und Tunnelgründung, sowie deren Optimierung mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Bauzeitenminimierung und Massenbilanz. Weiterhin soll die Gründung zum Abschluss der Entwurfsplanung geprüft werden. Die Option zur Prüfung der Ausführungsplanung ist im Vertrag enthalten.

CPV 71000000
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 8. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert