Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: GTU Mobility GmbH & Co.KG

Auftragswert

unbekannt

Zuschlag am

6. Juli 2026

TED·467673-2026

Baugrunduntersuchungen für den Ersatzneubau der Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke

Berlin
Berlin, Germany·Veröffentlicht 7. Juli 2026
IngenieurdienstleistungenBauleistungenÖffentliche VerwaltungVerkehrsinfrastrukturBaugrunduntersuchungGeotechnikBrueckenbauInfrastrukturStrassenbauDeges
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die DEGES schreibt Baugrunduntersuchungen für den Ersatzneubau der Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke (B 288) aus. Der Auftrag umfasst geotechnische Erkundungen zur Vorbereitung des Brückenneubaus über einen Zeitraum von 720 Tagen. Es handelt sich um eine zentrale Dienstleistung für ein bedeutendes Infrastrukturprojekt im Raum Duisburg/Krefeld.

Vollständige Beschreibung anzeigen

B 288, VKE D171, Ersatzneubau Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke - Baugrunduntersuchungen

VergabeHero-Einschätzung

Die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) plant den Ersatzneubau der Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke, die als wichtige Verkehrsader der B 288 täglich von rund 24.000 Fahrzeugen genutzt wird. Um dieses Großprojekt vorzubereiten, werden nun spezialisierte Baugrunduntersuchungen ausgeschrieben. Diese Untersuchungen sind notwendig, um die geologischen Gegebenheiten für die neue Brückenkonstruktion präzise zu bestimmen. Der Auftrag erstreckt sich über einen Zeitraum von 720 Tagen. Da es sich um ein komplexes Infrastrukturvorhaben handelt, ist eine hohe fachliche Expertise im Bereich der Geotechnik erforderlich.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000B 288, VKE D171, Ersatzneubau Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke - Baugrunduntersuchungen

Allgemeines Die Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke ist Teil der B 288. Sie verbindet die kreisfreien Städte Duisburg und Krefeld. Täglich nutzen ca. 24.000 Kfz die Strecke. Daran hat der Schwerverkehr einen Anteil von ca. 15%. Rechtsrheinisch schließt die B 288 östlich der Ortschaft Duisburg-Mündelheim an die A 524 an, die die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Autobahnen A 59 und A 3 miteinander verbindet. Linksrheinisch kreuzt die B288 im Bereich der Anschlussstelle Krefeld-Zentrum die A 57.  Die Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke wurde in den Jahren 1933 bis 1936 als Zügelgurtbrücke errichtet. Nach der Teilzerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie zwischen 1948 und 1950 wiederaufgebaut und in den 1960er Jahren durch zusätzlich eingebaute Konstruktionsteile auf Brückenklasse 60 nach DIN 1072 verstärkt. Bezüglich des Tragsystems handelt es sich um eine sogenannte "unechte" Hängebrücke. Im Jahre 1987 wurde das Bauwerk in die Denkmalliste der Stadt Krefeld eingetragen mit der Begründung "Bedeutend als Dokument deutscher Geschichte, als Zeugnis der verkehrsgeschichtlichen Entwicklung des Rheinlandes und einer baukünstlerischen Auffassung der angestrebten Harmonie zwischen Natur und Technik". Außerdem wurden im Rahmen der Umsetzungsstudie eine Altlastenuntersuchung, eine vergleichende Umweltuntersuchung mit Ausweisung der vorhandenen Schutzgebiete und eine Leitungsrecherche durchgeführt. Die Festlegung der genauen Lage des Ersatzneubaus und des Brückentyps wird unter Abwägung aller Vor- und Nachteile zum Ende der Voruntersuchung (Ende 2026) feststehen. Beschreibung der Planungsaufgabe (1) Gegenstand des Vertrages ist die Baugrundbeurteilung und die Gründungsberatung für die Ingenieurbauwerke und anschließende Strecke mit Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen, die Ausarbeitung der dazugehörigen geotechnischen Berichte einschließlich der Altlasten- und abfallrechtlichen Bewertung sowie die Erstellung von geotechnischen Längs- und Querschnitten (Leistungen gem. HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3) für den Ersatzneubau der Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke. (2) Bestandteil der Beauftragung sind alle erforderlichen wechselseitigen Abstimmungen mit fachlich Beteiligten. Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung Folgende Leistungen sind Gegenstand des Vertrages: • Auswertung der vorhandenen Baugrunderkenntnisse und dazugehörige Recherchen • Erstellung eines Erkundungs- bzw. Aufschlussprogrammes unter Berücksichtigung der Bestandsunterlagen und des Planungsfortschrittes • Vorbereitung der Vergabeunterlagen für die Aufschlussarbeiten nach VOB o Leistungsverzeichnis (LV) o Baubeschreibung (BB) o Kostenschätzung (KS) • geotechnische Untersuchungen der Grundwassersituation (u.a. Anlage von Grundwassermessstellen zur Dokumentation der Grundwassersituation über den Leistungszeitraum) • Baugrundbeurteilung in Hinblick auf: o Strecke o konstruktiver Ingenieurbau o Verlegungen von Leitungen im Vorfeld der Baumaßnahme • Vorbereitung und Durchführung aller geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen • Ausarbeitung der zugehörigen geotechnischen Berichte und Altlastenberichte (Leistungen gem. HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3) einschließlich der Altlasten- und abfallrechtlichen Bewertung • Anwendung des DEGES-Standards (Band 1 + 2) • Vorlage von Zeitplänen zu den Bohrprogrammen • Erstellung einer Handakte für die Landesarchäologie (Umfang: max. 3 Seiten), um im Vorfeld die Baugrunduntersuchungen im Bereich eventueller Fundstellen abzustimmen Für weitere Details siehe Anlage C03, Leistungsbeschreibung und Honorarermittlung.

CPV 71300000720 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    s. Vergabeunterlagen

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 7. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 6. Juli 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an GTU Mobility GmbH & Co.KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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