Ausbau eines Gigabit-Breitbandnetzes in der Gemeinde Gallmersgarten
Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Gallmersgarten schreibt den Ausbau und Betrieb eines flächendeckenden Gigabit-Breitbandnetzes in unterversorgten Gebieten aus. Das Projekt erfolgt im Rahmen des Wirtschaftlichkeitslückenmodells mit Unterstützung durch Bundes- und Landesfördermittel. Der Vertrag umfasst den Netzaufbau sowie die Bereitstellung von Telekommunikationsdiensten für Endkunden über einen Zeitraum von etwa sieben Jahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Gemeinde Gallmersgarten hat das Ziel, flächendeckend leistungsfähige Zugänge zu Gigabitnetzen herzustellen. Zudem verfolgt die Gemeinde das Ziel, seinen Wirtschaftsstandort zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmen sicherzustellen. Daher sollen mit Telekommunikationsunternehmen Konzessionsverträge über den Bau und den Betrieb von Gigabitnetzen sowie die Erbringung von Endkundendienstleistungen in den unten näher bezeichneten Gebieten abgeschlossen wer-den. Die Gemeinde Gallmersgarten hat dazu im Rahmen des Förderprogramms des Bundes „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland – Gigabit-Richtlinie 2.0“ einen Förderantrag gestellt und Fördermittel in vorläufiger Höhe bewilligt be-kommen. Darüber beabsichtigt die Gemeinde Gallmersgarten eine Kofinanzierung nach der nach der Richtlinie über die Kofinanzierung des Gigabitausbaus durch den Bund im Freistaat Bayern 2.0“ (Bayerische Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 – KofGibitR 2.0) zu beantragen. Die Gemeinde Gallmersgarten tritt als Konzessionsgeber auf (im Folgenden daher auch Bezeichnung als „Konzessionsgeber“) und führt das vorliegende Verfahren durch. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen, die unter https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YKPMN3S/documents heruntergeladen werden können.
Die Gemeinde Gallmersgarten sucht einen Telekommunikationsanbieter, der in bisher unterversorgten Gebieten ein leistungsfähiges Glasfasernetz aufbaut und betreibt. Ziel ist es, die digitale Infrastruktur für Bürger und Unternehmen zu verbessern, wobei das Projekt durch staatliche Förderprogramme finanziell unterstützt wird. Das gewählte Verfahren ist das sogenannte Wirtschaftlichkeitslückenmodell: Der Anbieter erhält einen Zuschuss für die Kosten, die er durch den Betrieb des Netzes nicht selbst decken kann. Der Auftrag erstreckt sich über eine Laufzeit von etwa sieben Jahren und legt Wert auf eine schnelle Inbetriebnahme sowie effiziente Verlegemethoden.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
- Nachweis der Eignungskriterien gemäß Vergabeunterlagen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Im Übrigen wird auf die Ausschlussgründe entsprechend §§ 123, 124 GWB sowie die insoweit mit dem Teilnahmeantrag abzugebende Eigenerklärung verwiesen. Werden einzelne der aufgeführten Eignungsnachweise und -kriterien nicht bereits in dem Teilnahmeantrag nachgewiesen, wird der Konzessionsgeber eine oder mehrere angemessene Nachfrist(en) zum Nachweis der betreffenden Eignungskriterien setzen. Weist ein Bewerber auch innerhalb der Nachfrist eines der Eignungskriterien nicht nach, kann ein Ausschluss des entsprechenden Bewerbers vom weiteren Verfahren erfolgen. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, herunterzuladen unter https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YKPMN3S/documents.
Aufteilung in Lose
1 LotSiehe allgemeine Beschreibung unter Ziff. 2.1.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- cost80%
Der Bieter mit der geringsten Wirtschaftlichkeitslücke erhält die vollen Leistungspunkte. Für den doppelten Wert der geringsten Wirtschaftlichkeitslücke werden 0 Leistungspunkte vergeben. Dazwischen erfolgt eine lineare Interpolation.
- quality15%
Das Angebot mit der kürzesten Zeitangabe in Kalenderwochen bis zur Inbetriebnahme des Netzes (nachstehend: „das Bestangebot“) erhält die volle Punktzahl (15). Zu den verbleibenden Angeboten wird die rechnerische Differenz in Prozent – bezogen auf den Realisierungszeitraum in Kalenderwochen – zum Bestangebot ermittelt. Ergibt sich ein Wert von z.B. 10 %, dann erhält dieses Angebot 10 % und damit 1,5 Punkte weniger in der Bewertung.
- quality5%
Um zu schnellen und kostengünstigen Gesamtlösungen zu kommen, ist im Rahmen der Maßnahme die Nutzung von Eigenleistungen, alternativer Netztechnologie und alternativer Verlegemethoden (Trenching-Verfahren, Nutzung oder Bau oberirdischer Verlegung, Spülbohrverfahren, Kabelpflugverfahren, usw.) mit dem Ziel einer Vergünstigung der Angebotssumme und der Beschleunigung des Aufbaus im Besonderen förderfähig und stets mit Vorrang zu prüfen sowie grundsätzlich im Auswahlverfahren als Bewertungskriterium zu berücksichtigen (vgl. Ziff. 6.5 Gigabit-Richtlinie 2.0). Bei Zusicherung, dass alternative Netztechnologien und/oder alternative Verlegemethoden zum Einsatz kommen werden die vollen Leistungspunkte vergeben. Bei fehlender Bestätigung werden 0 Leistungspunkte vergeben.
Zeitplan
- 28. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 1. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung