Betrieb der IT-Infrastruktur für das Kooperationslabor von Ruhrverband und Emschergenossenschaft/Lippeverband
Was wird ausgeschrieben
Der Ruhrverband und die Emschergenossenschaft/Lippeverband schreiben den IT-Betrieb für ihr gemeinsames wasserwirtschaftliches Labor aus. Der Auftrag umfasst eine dreimonatige Übergabephase sowie den anschließenden vierjährigen Regelbetrieb mit einer optionalen Verlängerung um zwei Jahre. Die Leistung erfolgt überwiegend remote, erfordert jedoch eine hohe fachliche Expertise für ein reguliertes Umfeld.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Ruhrverband (RV) und die Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV) betreiben gemeinsam ein wasserwirtschaftliches Betriebslabor (Kooperationslabor, KL), das nicht am Drittmarkt tätig ist und der Unterstützung der jeweiligen Betriebsprozesse dient. Die IT-Unterstützung des Kooperationslabors wurde historisch durch die IT-Bereiche der Mutterverbände bereitgestellt. Zur Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie der Mitarbeitenden Zufriedenheit wurde die IT-Infrastruktur des KL grundlegend neu strukturiert und als eigenständige IT-Umgebung aufgebaut. Die neue IT-Umgebung wird derzeit etabliert und wird im dritten Quartal 2026 ihren aktiven Betrieb gemäß eines ausgearbeiteten Betriebskonzeptes (BK) aufnehmen. Gegenstand der Ausschreibung ist der Betrieb der eigenständigen IT-Infrastruktur des Kooperationslabors einschließlich aller damit verbundenen Serviceleistungen. Der Auftragnehmer muss über die erforderlichen fachlichen, personellen und organisatorischen Fähigkeiten sowie ausreichende Kapazitäten verfügen, um einen sicheren, stabilen und revisionssicheren Betrieb der IT-Infrastruktur in einem regulierten Umfeld sicherzustellen. Für den Betrieb der IT-Infrastruktur liegt ein umfassendes Betriebs- und Servicekonzept vor, auf dessen Grundlage die zukünftige Leistungserbringung erfolgt. Zu Beginn der Vertragslaufzeit ist eine strukturierte, dreimonatige Übergabe- und Einarbeitungsphase (Transition) gemeinsam mit dem bisherigen Dienstleister durchzuführen. Nach Abschluss der dreimonatigen Implementierungsphase erfolgt der Regelbetrieb überwiegend remote. Vor-Ort-Einsätze sind nur bei zwingender technischer Erforderlichkeit, insbesondere bei hardwarebezogenen Maßnahmen, vorgesehen. Die Vertragslaufzeit beträgt vier Jahre und beginnt am 01.03.2027. Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag bei erfolgreicher Zusammenarbeit einmalig um bis zu zwei Jahre zu verlängern. Zum Abschluss des Vergabeverfahrens wird mit dem zukünftigen Auftragnehmer ein EVB-IT-Vertrag abgeschlossen (ein Entwurf des EVB-IT-Vertrags inkl. der Anlagen ist im Teil 1.3 enthalten).
Der Ruhrverband und die Emschergenossenschaft/Lippeverband suchen einen IT-Dienstleister für den Betrieb ihrer neu strukturierten IT-Umgebung im gemeinsamen Kooperationslabor. Das Labor unterstützt die betrieblichen Prozesse der Wasserwirtschaftsverbände. Der Auftrag beginnt im März 2027 mit einer dreimonatigen Einarbeitungsphase, gefolgt von einem vierjährigen Regelbetrieb, der hauptsächlich aus der Ferne (remote) gesteuert wird. Bieter müssen nachweisen, dass sie über die nötige Erfahrung und Kapazität verfügen, um eine stabile und revisionssichere IT in einem regulierten Umfeld zu gewährleisten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualifikation des Servicekoordinators, der das Projekt leiten wird.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß GWB
- Vollständig ausgefüllter Bewerberbogen inkl. Nachweisen
- Nachweis über fachliche, personelle und organisatorische Kapazitäten
- Konzept zur Umsetzung des Betriebskonzeptes
- Lebenslauf und Profil des Servicekoordinators
- Drei persönliche Referenzen des Servicekoordinators aus vergleichbaren Projekten
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es sind alle im § 123 -126 GWB genannten Ausschlussgründe wirksam. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat eine Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen einzureichen. Das entsprechende Formular ist in den Vergabeunterlagen enthalten Zwingend einzureichen Unterlagen mit dem Teilnahmewettbewerb: - Teil 3.3 Teilnahmeantrag - Teil 3.5 Bewerberbogen vollständig ausgefüllt inkl. aller darin geforderten Nachweise, Referenzen und Beilagen - Formblatt Referenzen vollständig ausgefüllt Zwingend einzureichende Unterlagen mit dem Angebot: - Angebot - Preisverzeichnis ausgefüllt - Konzept zur Umsetzung des Betriebskonzeptes - Lebenslauf / Profil des Servicekoordinators - drei persönliche Referenzen des Servicekoordinators aus vergleichbaren Projekten Fehlen diese Unterlagen oder sind diese unvollständig, führt dies zum Ausschluss.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Ruhrverband (RV) und die Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV) betreiben gemeinsam ein wasserwirtschaftliches Betriebslabor (Kooperationslabor, KL), das nicht am Drittmarkt tätig ist und der Unterstützung der jeweiligen Betriebsprozesse dient. Die IT-Unterstützung des Kooperationslabors wurde historisch durch die IT-Bereiche der Mutterverbände bereitgestellt. Zur Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie der Mitarbeitenden Zufriedenheit wurde die IT-Infrastruktur des KL grundlegend neu strukturiert und als eigenständige IT-Umgebung aufgebaut. Die neue IT-Umgebung wird derzeit etabliert und wird im dritten Quartal 2026 ihren aktiven Betrieb gemäß eines ausgearbeiteten Betriebskonzeptes (BK) aufnehmen. Gegenstand der Ausschreibung ist der Betrieb der eigenständigen IT-Infrastruktur des Kooperationslabors einschließlich aller damit verbundenen Serviceleistungen. Der Auftragnehmer muss über die erforderlichen fachlichen, personellen und organisatorischen Fähigkeiten sowie ausreichende Kapazitäten verfügen, um einen sicheren, stabilen und revisionssicheren Betrieb der IT-Infrastruktur in einem regulierten Umfeld sicherzustellen. Für den Betrieb der IT-Infrastruktur liegt ein umfassendes Betriebs- und Servicekonzept vor, auf dessen Grundlage die zukünftige Leistungserbringung erfolgt. Zu Beginn der Vertragslaufzeit ist eine strukturierte, dreimonatige Übergabe- und Einarbeitungsphase (Transition) gemeinsam mit dem bisherigen Dienstleister durchzuführen. Nach Abschluss der dreimonatigen Implementierungsphase erfolgt der Regelbetrieb überwiegend remote. Vor-Ort-Einsätze sind nur bei zwingender technischer Erforderlichkeit, insbesondere bei hardwarebezogenen Maßnahmen, vorgesehen. Zum Abschluss des Vergabeverfahrens wird mit dem zukünftigen Auftragnehmer ein EVB-IT-Vertrag abgeschlossen (ein Entwurf des EVB-IT-Vertrags inkl. der Anlagen ist im Teil 1.3 enthalten).
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price
Das günstigste Preisangebot erhält die maximale Punktzahl (15) - der Gewichtungsfaktor ist 60. Die Punktwertung der weiteren Angebote erfolgt auf Grundlage folgender Formel: Niedrigster Preis/jeweiliger Angebotspreis x 15. Die ermittelte Punktzahl wird mit dem Gewichtungsfaktor 60 multipliziert. Die Punktewertung wird kaufmännisch auf ganze Zahlen gerundet.
- quality
Fachkunde des Servicekoordinators (SK) Maximale Punktzahl = 15 Punkte / der Gewichtungsfaktor ist 5 Details zur Wertung sind im Teil 4.5 Wertungsmatrix (Pos. 2.1) enthalten.
- quality
- Präsentation (in Präsenz durch Servicekoordinator) 1. Darstellung und Eingehen auf das Umsetzungskonzept Maximale Punktzahl = 15 Punkte / der Gewichtungsfaktor ist 5 Details zur Wertung sind im Teil 4.5 Wertungsmatrix (Pos. 3.1) enthalten. 2. Klarheit und Nachvollziehbarkeit der Präsentation Maximale Punktzahl = 15 Punkte / der Gewichtungsfaktor ist 5 Details zur Wertung sind im Teil 4.5 Wertungsmatrix (Pos. 3.2) enthalten. 3. Darstellung Use Case 1: Kritischer Incedent / Ausfall einer zentralen Infrastruktur- oder Security-Komponente Maximale Punktzahl = 15 Punkte / der Gewichtungsfaktor ist 25 Details zur Wertung sind im Teil 4.5 Wertungsmatrix (Pos. 3.3) enthalten.
Zeitplan
- 22. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 23. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung