Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: Elektroplanung Will GmbH

Auftragswert

€58k

Zuschlag am

2. Juli 2026

TED·519321-2026

Planungsleistungen technische Ausrüstung für Bewirtschaftungszentrale Lohsa

IngenieurdienstleistungenPlanungsleistungenÖffentliche VerwaltungWasserwirtschaftIngenieurleistungenTga PlanungOeffentliche VerwaltungWasserwirtschaftElektrotechnik
Auftragswert
~€200k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen schreibt Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (Starkstrom sowie Fernmelde- und Informationstechnik) für eine neue Bewirtschaftungszentrale in Lohsa aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI. Es handelt sich um ein Los aus einem Gesamtprojekt zur Bewirtschaftung von Wasserressourcen in der Lausitz.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Aufbau Bewirtschaftungszentrale, Planungsleistungen Lose 1-4, Los 2: Techn. Ausrüstung gem. § 55 HOAI, AG 4 (Starkstromanlagen) und AG 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), LPH 1-9

VergabeHero-Einschätzung

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen plant den Bau einer neuen Bewirtschaftungszentrale in Lohsa, um den Wasserhaushalt in der Lausitz angesichts des Klimawandels und des Kohleausstiegs besser zu steuern. Für dieses Vorhaben werden Ingenieurbüros gesucht, die die technische Ausrüstung planen, konkret für Starkstromanlagen sowie Fernmelde- und Informationstechnik. Der Auftrag deckt alle Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung ab, wie sie in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) definiert sind. Da es sich um ein öffentliches Bauprojekt handelt, ist eine fundierte Planung für die technische Infrastruktur entscheidend für den späteren Betrieb der Zentrale.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Aufbau Bewirtschaftungszentrale am Standort Lohsa, Vergabe von Planungsleistungen im Losverfahren (Lose 1-4), Hier: Los 2: Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, AG 4 (Starkstromanlagen) und AG 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), LPH 1 bis 9

Der Wasserhaushalt ist in den durch den Braunkohlenbergbau beeinflussten Flusseinzugsgebieten der Spree, der Lausitzer Neiße und Schwarzen Elster in der Lausitz sehr angespannt. Das vorhandene Wasserdargebot ist bereits aktuell nicht mehr ausreichend um die gestiegenen Anforderungen an die Ressource Wasser in den Flussgebieten jederzeit zu bedienen. Die Wasserknappheit wird durch den Klimawandel verschärft und zeigte sich bereits in den trockenen Jahren 2018 bis aktuell. Der kommende Kohleausstieg und der damit einhergehende Wegfall des Einleitens von Sümpfungswasser in die Oberflächengewässer (in Größenordnungen) spitzt die Lage zukünftig zusätzlich zu. Die zukünftige weitere Verknappung der Wasserressourcen erfordert eine strategische Bewirt- schaftung um das Wasserdargebot und den Wasserbedarf langfristig im Gleichgewicht zu hal- ten bzw. eine geregelte Neuordnung des Wasserhaushaltes zu gewährleisten. Dazu ist der Aufbau der Bewirtschaftungszentrale (BWZ) am Standort Lohsa zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Talsperren, Speicher, Bergbaufolgeseen und Fließgewässer in den Flusseinzugsgebieten der Spree, der Lausitzer Neiße und Schwarzen Elster für die Lausitz erforderlich. Ziel der Bewirtschaftungszentrale ist, die technischen und räumlichen Voraussetzungen für eine zentrale Gewässerbewirtschaftung zur nachhaltigen und effektiven Nutzung der Dargebote für den proaktiven Erhalt der blau-grünen lnfrastruktur bereitzustellen. Dazu erfolgt der Neubau eines Gebäudes auf dem Gelände des LTV-Betriebsteils Spree/Neiße in Lohsa. Neben der Schaffung eines zentralen Leitstandes zur Steuerung der Verteilung des Wasserdargebotes zielt die Errichtung der Bewirtschaftungszentrale gleichzeitig auf die Bereitstellung von Arbeitsplätzen bzw. Funktionsbereichen für die mit diesen Steuerungs - bzw. Bewirtschaftungsaufgaben unmittelbar in Verbindung stehenden und zukünftig im Zuge des Kohleausstieges anwachsenden hoheitlichen Aufgaben. Die LTV Bewirtschaftungszentrale dient somit dem strategischen Wassermanagement zum Flächenerhalt im Einflussbereich der vom Kohleausstieg betroffenen Gewässer. Im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, vertreten durch den Betrieb Spree/Neiße (Betrieb S/N), sollen die in der Aufgabenstellung beschriebenen Planungsleistungen für den Bau der Bewirtschaftungszentrale vergeben werden. Folgende Leistungen sollen mit dem Los 2 vergeben werden: Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, AG 4 (Starkstromanlagen) und AG 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), Grundleistungen und Bes. Leistungen LPH 1 bis 9 Die Leistungen werden stufenweise wie folgt beauftragt: Projektstufe 1: LPH 1-4 Projektstufe 2: LPH 5-7 Projektstufe 3: LPH 8 Projektstufe 4: LPH 9 Soweit in dieser Aufgabenstellung oder den Vergabeunterlagen auf Technische Spezifikation (z. B. nationale Normen, mit denen europäische Normen umgesetzt werden; europäische technische Bewertungen; gemeinsame technische Spezifikationen; internationale Normen) Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: „oder gleichwertig“, immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.

CPV 71300000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    100 % Preis

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 28. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 2. Juli 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an Elektroplanung Will GmbH · €58k

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