Architektenleistungen für Neubau Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Homburg/Saar
Was wird ausgeschrieben
Das Saarland lobt einen begrenzt offenen Realisierungswettbewerb für Architekt:innen zur Errichtung einer neuen Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) in Homburg/Saar aus. Die zu planende Nutzfläche beträgt ca. 7.500 qm BGF (Bruttogrundfläche). Das Verfahren umfasst einen freiraumplanerischen Ideenteil im Maßstab 1:500 und wird anonym durchgeführt. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch, der Zulassungsbereich erstreckt sich auf EWR-/WTO-/GPA-Staaten.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand des Wettbewerbs ist ein Konzept für die Errichtung einer neuen Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS, ca. 7.500 qm BGF) in Homburg/Saar. Der Wettbewerb wird ausgelobt als Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischen Ideenteil. Das Verfahren wird durchgeführt als begrenzt offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Der Zulassungsbereich umfasst die EWR-/WTO-/GPA-Staaten, die Wettbewerbssprache ist deutsch, das Verfahren ist anonym.
Das Saarland plant den Neubau einer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Homburg/Saar und sucht dafür Architekt:innen über einen Realisierungswettbewerb. Die neue Schule soll etwa 7.500 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassen und wird als begrenzt offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren durchgeführt – das heißt, nur vorab qualifizierte Büros dürfen am Wettbewerb teilnehmen. Neben dem Hochbau gehört auch ein freiraumplanerischer Ideenteil zur Aufgabe, wobei Landschaftsarchitekt:innen nicht teilnahmeberechtigt sind. Die Bewertung erfolgt zu 40 % nach der Wettbewerbsarbeit, zu je 20 % nach Entwurfsweiterentwicklung und personeller Besetzung, zu 10 % nach fachtechnischen Lösungsansätzen und zu 10 % nach dem Honorarangebot. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, vertreten durch das Landesverwaltungsamt)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Architekt:innen mit Zulassung in EWR-/WTO-/GPA-Staaten
- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte im Hochbau
- Eignung für begrenzt offenen Wettbewerb nach GRW-Saar 2013
- Fähigkeit zur Erstellung eines Realisierungswettbewerbsentwurfs
- Freiraumplanerischer Ideenteil (Maßstab 1:500)
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Wettbewerbs für Architekt:innen ist ein Konzept für die Errichtung einer neuen Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS, ca. 7.500 qm BGF) in Homburg/Saar. Der Wettbewerb wird ausgelobt als Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischen Ideenteil (1:500), Landschaftsarchitekt:innen sind nicht teilnahmeberechtigt. Das Verfahren wird durchgeführt als begrenzt offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Der Zulassungsbereich umfasst die EWR-/WTO-/GPA-Staaten, die Wettbewerbssprache ist deutsch, das Verfahren ist anonym. Die Freiflächen sind im Lageplan 1:500 als Ideenteil darzustellen. Die Wettbewerbssumme für Preise und Ankäufe beträgt insgesamt 190.000,- € netto. Für den Wettbewerb sind folgende Termine vorgesehen: Versand der Unterlagen an die ausgewählten Teilnehmer vsl. 23.06.2025, ggf. Online-Kolloquium vsl. 08.07.2025, Abgabe Wettbewerbsarbeiten vsl. 09.09.2025, Modell vsl. 23.09.2025 (Submissionstermine). Auftragsgegenstand ist: Die Ausloberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger:innen, die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen übertragen. Dies sind die Leistungen: - Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 34 ff. HOAI, mind. Lph. 1-5, Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst bis einschließlich Leistungsphase 4. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet die Auftraggeberin im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung kann kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen und keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, Auftragsverhandlungen evtl. vorrangig mit der Gewinner:in durchzuführen, ansonsten mit allen Preisträger:innen. Der Auftrag kann nur an Preisträger:innen vergeben werden, welche die in der Bekanntmachung aufgeführten Eignungskriterien in Form von Mindestanforderungen erfüllen.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality0%
Platzierung der Wettbewerbsarbeit - Gewichtung 40%
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Weiterentwicklung des Entwurfs - Gewichtung 20 %
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Personelle Besetzung - Gewichtung 20 %
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Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 10 %
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Honorarangebot - Gewichtung 10 %
Zeitplan
- 16. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert