Arbeitsmarktdienstleistung zur Eingliederung von Beschäftigten in den ersten Arbeitsmarkt
Was wird ausgeschrieben
Der Kreis Recklinghausen schreibt eine Eingliederungsmaßnahme für Personen aus, deren Beschäftigung nicht zur Deckung des Lebensunterhalts ausreicht. Ziel ist die Aktivierung, Qualifizierung und Vermittlung in eine versicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung. Die Maßnahme umfasst sowohl individuelle Unterstützung als auch die Beseitigung von Vermittlungshemmnissen.
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Leistungsgegenstand ist die Durchführung einer Maßnahme mit den Förderzielen "Herstellung der Wettbewerbsfähigkeit", "Herstellung der Prozessfähigkeit" sowie "Direktvermittlung".
Der Kreis Recklinghausen sucht einen Dienstleister für ein Arbeitsmarktprojekt, das Menschen in einer sogenannten Aufstocker-Situation unterstützt. Das bedeutet, die Teilnehmer haben zwar einen Job, verdienen aber nicht genug, um ihren Lebensunterhalt vollständig zu decken. Ziel der Maßnahme ist es, diese Personen durch gezielte Beratung, Qualifizierung und Netzwerkarbeit in eine reguläre, existenzsichernde Beschäftigung zu vermitteln. Der Auftraggeber legt dabei besonderen Wert auf ein schlüssiges Konzept zur individuellen Betreuung und die Vernetzung mit regionalen Arbeitgebern.
Aufteilung in Lose
1 LotZiel der Leistung ist es, durch Aktivierung, Qualifizierung und Unterstützung der Teilnehmer*innen die Aufnahme oder Ausweitung einer Beschäftigung, mit der die Hilfebedürftigkeit entfällt, zu erreichen. Diese Maßnahme soll darüber hinaus alle Aktivitäten umfassen, die auf die dauerhafte Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Sinne des § 25 Abs. 1 S.1 SGB III gerichtet sind. Dabei können auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Hemmnisbeseitigung zum Einsatz kommen. Die Teilnehmenden sind in der Regel nicht vollschichtig beschäftigte erwerbsfähige Hilfebedürftige (selbstständig oder abhängig beschäftigt (Minijob/Teilzeit)) mit Aktivierungs- und Unterstützungsbedarf zur Überwindung von Hemmnissen im Eingliederungsprozess bzw. von Qualifizierungsdefiziten.
Zuschlagskriterien
7 Kriterien- quality14%
Es ist darzustellen, warum Personen nicht über eine geringfügige Beschäftigung hinaus im Arbeitsmarkt integriert sind. Es sind persönliche und strukturelle Aspekte einzubeziehen. Weiter ist darzustellen, an welchen Stellen in der Maßnahme ein Fokus gesetzt wird. Dieses Kriterium ist als Einleitung oder Grundlage zu den weiteren Ausführungen zu den Kriterien II und III zu verstehen.
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An dieser Stelle wird zunächst eine detaillierte Beschreibung der im Rahmen der Maßnahme geplanten vorgeschriebenen und weiteren Inhalte erwartet. Bei der Darstellung der Methodik ist Folgendes zu beachten: - Bei der Auswahl der Methoden ist der Bieter frei. Es wird jedoch erwartet, dass verschiedene Methoden zum Einsatz kommen (sog. Methodenmix). Dabei ist wünschenswert, dass innovative Methoden und Ansätze zum Einsatz gebracht werden. - Es wird erwartet, dass der Bieter jede vorgeschlagene Methodik auf ihre Eignung für die Zielgruppe überprüft und reflektiert, ob ggf. Anpassungen notwendig sind, um z.B. seitens der Teilnehmer zu erwartenden Widerständen zu begegnen bzw. um alle Teilnehmer gleichermaßen dort abzuholen, wo sie stehen. Eine zielorientierte, adressatengerechte Betreuung und Beratung während der Maßnahme wird vorausgesetzt. - Des Weiteren hat der Bieter zu begründen, warum ihm die gewählte Methodik geeignet erscheint, die Ziele der Maßnahme zu erreichen. Alle im Rahmen der Maßnahme anvisierten Aktivitäten sind in einem zeitlich und inhaltlich gegliederten Ablaufplan darzustellen. Dabei sind alle Aufgaben und Aktivitäten ausgehend von der Teilnehmerzuweisung in ihrer zeitlichen Dauer und Abfolge umfassend darzustellen.
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Zur Erreichung des Maßnahmeziels ist die Verbindung der beauftragten Organisation in den regionalen Arbeitsmarkt essenziell. Es ist darzustellen, welche Netzwerke in den regionalen Arbeitsmarkt bestehen und warum diese für die konkrete Maßnahme sinnvoll und zielführend sind. Es ist auch darauf einzugehen, an welcher Stelle der Maßnahmeumsetzung das Netzwerk konkret zum Tragen kommt.
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Der Bieter hat in seinem Konzept darzulegen, wie die Eigeninitiative der Teilnehmenden in Hinblick auf die Zielerreichung gefördert wird.
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Der Bieter hat in seinem Konzept darzulegen, wie er den Abschlussbericht gestaltet, in dem das geplante Konzept und der Erfolg der Aktivität reflektiert wird. Darüber hinaus sollte die Teilnahme an den Clearinggesprächen / Coachings individuell pro Teilnehmer in einem Prozessbericht festgehalten werden.
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Der Bieter hat hier die Möglichkeit, Personal mit besonderen Qualifikationen für diese Maßnahme, deren Einsatz in der Maßnahme geplant ist, darzustellen. Insbesondere ist hier auf die besonderen Kenntnisse des örtlichen Arbeits- und Ausbildungsmarktes darzustellen. Gleichzeitig kann der Bieter hier die beabsichtigte Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber beschreiben.
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Preis
Zeitplan
- 9. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert