Anmietung von vier Eisbrecher-Wasserfahrzeugen inklusive Besatzung für die Wintersaisons 2026/2027 und 2027/2028

Was wird ausgeschrieben
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal schreibt die Anmietung von vier spezialisierten Eisbrecher-Wasserfahrzeugen inklusive Besatzung für die Wintersaisons 2026/2027 und 2027/2028 aus. Der Einsatz ist für verschiedene Bundeswasserstraßen in Deutschland sowie teilweise in Polen vorgesehen. Die Ausschreibung ist in vier Lose unterteilt, die sich nach den jeweiligen Einsatzgebieten und technischen Anforderungen an die Schiffe unterscheiden.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das WSA MLK / ESK mietet für die Wintersaisons 2026/2027 und 2027/2028 4 Schiffe mit Eisbrechereigenschaft mit erforderlichen Besatzungen, jeweils vom 01. Dezember bis zum 31. März, für die eventuell erforderlich werdende Eisbekämpfung an. Der Einsatz erfolgt auf den Bundeswasserstraßen in den Zuständigkeitsbereichen des - Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Weser- Jade- Nordsee (Binnenwasserstraßen) - Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Weser - Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal - Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oder-Havel
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) sucht für die kommenden zwei Wintersaisons (2026/2027 und 2027/2028) insgesamt vier Schiffe mit Eisbrechereigenschaften. Diese sollen jeweils von Dezember bis März für die Eisbekämpfung auf verschiedenen Bundeswasserstraßen bereitstehen, inklusive der notwendigen Besatzung. Die Ausschreibung ist in vier Lose unterteilt, die unterschiedliche Einsatzgebiete abdecken, etwa die Weser, den Mittellandkanal, den Elbe-Seitenkanal sowie die Oder bis nach Stettin. Die technischen Anforderungen an die Schiffe, wie Antriebsleistung und Abmessungen, variieren je nach Los.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Eigenerklärung Eignung EU (Formblatt 133/333b-L/F)
- Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Formblatt 140)
- Nachweis der technischen Eignung gemäß Leistungsbeschreibung
- Verfügbarkeit von Ersatzpersonal
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
siehe das Formblatt 133/333b-L/F „Eigenerklärung Eignung EU“ siehe das Formblatt 133/333b-L/F „Eigenerklärung Eignung EU“. Weitere Ausschlussgründe siehe zudem das Formblatt 140 „Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576“. Letzteres sind keine nationalen Ausschlussgründe siehe § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach der Vergabeverordnung.
Aufteilung in Lose
4 LoteDer Einsatz erfolgt vorrangig auf der Mittelweser im Bereich des WSA Weser sowie dem Binnenbereich der Weser im Bereich des WSA Weser-Jade-Nordsee. Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 2 und 3 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 30,0 m; Breite bis zu 9,60m; Tiefgang 1,0 m bis 2,30 m; Fixpunkthöhe bis zu 3,90 m; Antriebsleistung von mindestens 170 kW, Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein.
Der Einsatz erfolgt vorrangig auf dem Mittellandlandkanal mit seinen Stichkanälen im Bereich des WSA MLK / ESK. Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 1 und 3 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 30,0 m; Breite bis zu 9,60m; Tiefgang 1,0 m bis 2,30 m; Fixpunkthöhe bis zu 3,90 m; Antriebsleistung von mindestens 170 kW, Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein.
Der Einsatz erfolgt vorrangig auf dem Elbe-Seitenkanal im Bereich des WSA MLK / ESK. Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 1 und 2 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 35,0 m; Breite bis zu 11,45m; Tiefgang 1,0 m bis 2,50 m; Fixpunkthöhe bis zu 5,00 m; Antriebsleistung von mindestens 300 kW Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein.
Der Einsatz erfolgt auf den Bundeswasserstraßen im Bereich des WSA Oder-Havel sowie der Oder auf polnischem Gebiet bis Stettin. Vorzugsweise als gemeinsame ‚Deutsch- Polnische Eisbrecherflotte‘. Hier im Detail: - auf dem Fluss ‚Oder‘ (zwischen Km 704,1 und Km 750, einschl. Stettiner Knoten) - auf dem Fluss ‚Oder‘ (zwischen Ratzdorf (km 542) und Km 704,1) Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 1 bis 3 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 35,0 m; Breite bis zu 9,60m; Tiefgang 1,0 m bis 2,30 m; Fixpunkthöhe bis zu 4,40 m, Antriebsleistung von mindestens 350 kW Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein. Anders als in anderen Flüssen bildet sich das Eis auf der ‚Oder‘ auf dem Grund. Es kann sich lösen und mit darüber hinwegtreibenden Eisschollen verkeilen, was zu einem Rückstau führen kann. Wenn die ‚Oder‘ und ihre Nebenflüsse durch Eis blockiert sind, kann das Wasser nicht richtig abfließen. Die Folge ist Hochwassergefahr. - Der Eisaufbruch der gemeinsamen deutsch- polnischen Flotte beginnt meist von der Oder-Mündung stromaufwärts, oft beginnend im Dammschen See nördlich von Stettin (Szczecin), um das Eis kontrolliert abfließen zu lassen. - Besonders bei einsetzendem Tauwetter können sich Eisschollen lösen, stromabwärts treiben und sich an Engstellen festsetzen, was zu plötzlichen Wasserstands-Anstiegen führt. - Es müssen Eisstärken von ca. 40 cm gebrochen werden. Die Arbeit der Eisbrecher schützt Brücken und Deiche vor zu hohem Druck und verhindert, dass angestautes Eis unkontrolliert abgeht und über die Ufer tritt.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price
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Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung