Analytische Ultrazentrifuge für das Helmholtz-Institut HIPOLE Jena
Was wird ausgeschrieben
Das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE) Jena beschafft eine analytische Ultrazentrifuge (AUZ) zur Ermittlung von Struktur-Eigenschaftsbeziehungen polymerer und kolloidaler Systeme in Lösung. Die Beschaffung umfasst 1 Stück inklusive technischer Spezifikation und Vergabeunterlagen. Geliefert wird das Gerät am Standort Jena (Thuringia, NUTS DEG03).
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Als eines von 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beschäftigt das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) rund 1.400 Mitarbeiter an den Standorten Berlin-Wannsee und Berlin-Adlershof – und verfügt über einen Gesamthaushalt von zirka 110 Millionen Euro. Das HZB arbeitet eng mit den Universitäten und Fachhochschulen in Berlin-Brandenburg zusammen. Das HZB forscht an Lösungen für eine klimaneutrale Gesellschaft. Forschende entwickeln und optimieren effiziente und preiswerte Materialien für Solarzellen, Batterien und Katalysatoren. Diese Energiematerialien sind wesentliche Bausteine auf dem Weg in eine CO2-neutrale und sichere Energieversorgung. Wichtigstes Werkzeug ist die Röntgenquelle BESSY II, welche intensives Licht im weichen Röntgenbereich liefert. Damit wird der Aufbau von Energie- und Quantenmaterialien sowie ihre Funktionsweise untersucht. Das HZB forscht auch an neuen Konzepten für beschleunigerbasierte Röntgenquellen und entwickelt neue Instrumente mit immer höheren Messgenauigkeiten. Das HZB und die Friedrich-Schiller-Universität Jena gründeten 2023 das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE) in Jena als dauerhafte Einrichtung des HZB. Führende Expertisen in den Bereichen Energiespeicherung und Photovoltaik, polymere Materialien, künstliche Intelligenz sowie nachhaltige Chemie konnten somit gebündelt werden, um die beschleunigte wissensbasierte Erforschung nachhaltiger Polymermaterialien für skalierbare Energietechnologien voranzubringen. HIPOLE Jena basiert auf drei Forschungssäulen: • Materialdesign und Synthese • Skalierbarkeit, Prototypen und Transfer sowie • Charakterisierung, Theorie, Modellierung und Datenwissenschaften. Der Fokus liegt nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch im Transfer der Forschungsergebnisse. Aktuell sind an HIPOLE Jena rund 50 Mitarbeitende beschäftigt. Die Forschungsarbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am HIPOLE Jena, unterstützt von sieben assoziierten Mitgliedern der FSU Jena und des HZB, lassen sich fünf Forschungsbereichen zuordnen: 1. Polymere Redox-Flow Batterien, 2. Polymer-basierte Dünnschichtbatterien, 3. Photovoltaik, 4. Funktionale selbstheilende Materialien und 5. Nachhaltige Chemie. Das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena (HIPOLE Jena) beabsichtigt die Anschaffung einer analytischen Ultrazentrifuge (AUZ) zur Ermittlung von Struktur-Eigenschaftsbeziehungen polymerer und kolloidaler Systeme in Lösung. Diese Untersuchungen mittels hydrodynamischer Methoden sind zentraler Bestandteil sowohl der physikalisch-chemischen Charakterisierung von Polymeren als auch kolloidalen Systemen innerhalb der Forschungsprojekte von HIPOLE Jena.
Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) beschafft für sein 2023 gegründetes Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE) in Jena eine analytische Ultrazentrifuge. Dieses hochspezialisierte Laborgerät dient der physikalisch-chemischen Charakterisierung von Polymeren und kolloidalen Systemen mittels hydrodynamischer Methoden – ein zentraler Bestandteil der Forschung an Polymere Redox-Flow Batterien, Polymer-Dünnschichtbatterien, Photovoltaik und nachhaltigen Materialien. Das HZB ist eines von 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft mit rund 1.400 Mitarbeitenden und einem Gesamthaushalt von etwa 110 Millionen Euro. Die Vergabe erfolgt nach dem niedrigsten Preis.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Analytische Ultrazentrifuge gemäß technischer Spezifikation
- Angebotsschreiben erforderlich
- Bepreistes Leistungsverzeichnis erforderlich
- Lieferung einer Stückzahl (1 LE)
- Eignung nach Vergabeunterlagen nachzuweisen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Angebotsschreiben, bepreistes Leistungsverzeichnis
Aufteilung in Lose
1 Lot1 LE Analytische Ultrazentrifuge gemäß Leistungsbeschreibung (Technischer Spezifikation) und Vergabeunterlagen
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Preis = 100 % ; Das Angebot mit dem geringsten Preis erhält 100 Punkte, danach lineare Abschöpfung.
Zeitplan
- 20. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung