Aluminium-Späneaufbereitungsanlage
Was wird ausgeschrieben
Die Technische Universität Bergakademie Freiberg schreibt die Konstruktion, Fertigung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer Nass-Aluminium-Späneaufbereitungsanlage aus. Die Anlage ist für den Technikumsbetrieb mit einem Durchsatz von 50 bis 500 kg/h ausgelegt. Der Auftrag wird im offenen Verfahren vergeben.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Aluminium-Späneaufbereitungsanlage
Die Technische Universität Bergakademie Freiberg sucht einen Anbieter für eine spezielle Anlage zur Aufbereitung von Aluminiumspänen. Diese Anlage soll im Technikumsbetrieb eingesetzt werden, was bedeutet, dass sie für Forschungs- und Entwicklungszwecke in einem industrienahen Maßstab genutzt wird. Die Anlage muss einen Materialdurchsatz von 50 bis 500 Kilogramm pro Stunde bewältigen und für einen Betrieb von bis zu sechs Stunden ausgelegt sein, bevor ein Materialwechsel erfolgt. Der Auftrag umfasst den gesamten Prozess von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme vor Ort.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
- Nachweise zur Einhaltung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes
- Nachweise zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes
- Nachweise zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtgesetzes
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Eigenerklärung in Anlage 3 zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gemäß § 125 GWB Eigenerklärung in Anlage 3 zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gemäß § 125 GWB "§21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, §19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtgesetzes vom 16.07.2021 (BGBI.I S. 2959). Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gemäß § 125 GWB." Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotKonstruktion, Fertigung, Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme einer Nass-Aluminium-Späneaufbereitungsanlage
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price30%
Preis = 30%
- quality70%
Ausschluss- und Bewertungskriterien:Benutzung zur kontinuierlichen Materialaufgabe im Technikumsbetrieb (Durchsatz 50-500kg/h, max. 6h Betrieb, danach Produktwechsel); Materialbeschreibung: 3-dimensionales, kubisches, unregelmäßig geformtes, sortenreines Aluminiumgranulat bzw. Aluminiumspäne, vorherige Granulierung in einer Stückgröße von ca. 0-30 mm und in loser, geschütteter, dosierfähiger Form vorliegt; Inputmaterial soll mit einer verdünnten Natronlauge (0,5 bis 1%) gereinigt werden Anmischung der Reinigungslösung in Vorbehälter V=200-250l Behälter inkl. Austragssystem, Lösungsherstellung über die Zugabe und Vermischung definierter Gewichtsanteile von Salz und Wasser, Mischtank V=1000l, Mischtank IBC Behälter auf Palette inkl. Palettenwaage (Wägebereich bis 1.500kg, Edelstahl, 0,1% Genauigkeit, spritzwassergeschützt); Wasserzuführung mit Armaturen inkl. Absperrhähne; inkl. Einstellbarkeit der Durchflussmenge, Rohrleitungen und Anbindung an Verteildüsen (Ausführung vorzugsweise in PE oder PP-Rohr, alternativ verzinkte Stahlrohre); Der IBC erfordert ein Untergestell mit einer Höhe von 1,4-1,6m, Überleitung der Reinigungsflüssigkeit in einen Vorlagebehälter/Reinigungsbecken (Schlauch), Pumpe (geringe Feststoffmengen bis 100 µm und säure/laugeresistent), Dosierung des Aluminiumgranulates (Feststoffanteil 5-10%) in das Reinigungsbecken mittels Bunker (V=1,5 m³); Bunker mit Stauschieber oder ähnlicher Vorrichtung; inkl. Waage zur Erfassung/Steuerung der Al-Menge (0,1% Genauigkeit, spritzwassergeschützt); Bunker geeignet für BigBag-Materialaufgabe per Hallenkran; Bunker mit anschließendem Vibrationsförderer/Dosierförderer (lxbxh 1,8mx1,0mx1,0m); Untergestell mit einer Höhe von 1,4-1,6m, Reinigungswanne aus Edelstahl (V=200-250l); mit Schneckenförderer (200x5800mm; FU-regelbar, Drehzahlüberwachung/Überwachung des Austrags/Überlastschutzsensor/Überwachung der Lagertemperatur), konstruktive Lösung zur Minimierung des Rückstandes von Al-Granulat im Schneckentrog; Heizelement mit Temp-messung und -regelung; Sensor zur Leitfähigkeitsmessung mit Signal- und Werteausgabe (digitales Messgerät, inkl. Möglichkeit des digitalen Abgreifens der Werte opt. mit integriertem Temp-sensor); Wasserstoffsensor (opt. mit integrierter autom. Notabschaltung); mit Signal- und Werteausgabe; min. 2 Stück, Entleerpumpe mit Rohrleitung (nutzbar auch zur Entleerung des Reinigungsbehälters und der Sammelwanne; mit Ansaugfilter); Notentleerung mit Armatur, Umwälzung der Lösung-Granulat-Mischung mittels Rühr- und optional Mischpaddel; Rührwerk mit Entnahmepumpe und optionaler FU-Regelbarkeit Materialaustrag aus dem Reinigungsbecken mittels Schnecke auf ein Entwässerungssieb; Linear-Schwingsiebmaschine mit Unwuchtmotor, mit Abdeckung und Übergängen (l x b min. 1,3 x 0,6m); Spaltsiebboden aus Edelstahl (optional PUR, optional Siebbelag ausgeführt als Riffelboden), Spaltweite 0,8mm x 1,3m Länge; Siebboden muss leicht zu reinigen sein, insbesondere im Falle feiner Späne; Untergestell mit einer Höhe von 1,4m-1,8m (je nach Bedarf zur Anpassung an Gesamtanlage) Feinbebrausung des Granulates auf dem Entwässerungssieb mit Wasser zur Abreinigung und Neutralisation der Aluminiumoberfläche; Brausevorrichtung: Rohre feuerverzinkt, inkl. Druckminderer, einstellbar, auf 2-3 Düsen verteilt, mit vormontiertem Kugelhahn; Funktion der Bebrausung mit minimaler Wassermenge und unter 3bar Druck (Verwendung von Brauchwasser der Halle) unmagnetische Edelstahl-Schurre für optionale Fe-Abscheidung (bspw. per Neodym-Fingermagnet) Behälter für Outputmaterial (IBC oder vergleichbar), V=1000l Behälter für Prozesswasser (IBC oder vergleichbar), V=1000l Sammelwanne für eventuelles Auslaufen von Flüssigkeiten unter der Gesamtanlage; aus Edelstahl; zur Notentleerung der Gesamtanlage oder für eventuelle Leckagen Schaltschrank inkl. SPS-Steuerung (Siemens oder vergleichbar), Steuerung der kompletten Anlage, inkl. Austragsschnecke und Rührwerk per FU, Temperatureinstellungen Reinigungsbecken; Ausführung mit Visualisierung und Bedienung auf Touchpanel; Elektr. Verknüpfung der Maschinen (Inkl. Not-Aus gemäß Richtlinien); Schaltschrank mit min 10m Abstand zur Anlage; Schaltpult/Bedienfeld geeignet für Steuerung im Nassbereich; Inkl. Elektroinstall. aller Anlagenkomponenten mit Leistungs- und Steuerverkabelung inkl. Kabel und Kabelwegesystem, el. Anschluss der Anlage bauseits, Abnahme elektrische Prüfung, danach IBN der Anlage (zeitgleicher Aufbau und IBN nicht möglich) Inkl. Stahlbau und Begehung (Lichtgitterroste, Ausführung Stahlbau und Begehung gemäß geltender Richtlinien); Inkl. notwendiger Bühnen, Treppen, Leitern und Geländer; Stahlbau Lackierung für Dauernässe C3 Sämtliche Teile der Anlage müssen aus arbeitsschutz Gründen spritzwassergeschützt sein; Alle flüssigkeitsberührenden Teile müssen aus korrosionsbeständigen Materialien bestehen; Behälter und Förderaggregate sind aus Edelstahl zu bauen; Tank- bzw. Flüssigkeitsbehälter, Dichtungen, Kompensatoren und Schläuche müssen aus säure- und laugenbeständigem Material bestehen Großflächige Haube über der Reinigungswanne inkl. Entstaubungsstutzen (DN150) zum Abzug des eventuell entstehenden Wasserstoffes Die zu liefernde Anlage muss den Reinigungsvorgang vollautomatisch in einem nacheinander ablaufenden Regime ausführen Ein Auslaufen von Flüssigkeit aus der Anlage ist zuverlässig durch entsprechende Abdichtungen zu verhindern Für Wartungs- oder Havarie-Beseitigungen sind entsprechende Zugangsmöglichkeiten und Entleeröffnungen vorzusehen, welche sicherheitstechnisch einwandfrei verriegelt bzw. verschlossen sind Die Maße des Hallenabschnittes für diese Reinigungsanlage betragen 9,0x4,0m (Höhe max.9m); ausreichend Rangierplatz für Materialhandling per Kran sowie Durchgänge, Max. Bodenlast 100 kN/m²,Zeichnung der Anlage mit Abmaßen, Anschlussstellen zur Medienversorgrung, Reinigungsbecken muss beheizbar sein im Temperaturbereich von 20-60°C, Regelkreis zum Einstellen und Halten der Temperatur
Zeitplan
- 20. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 2. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung