TED·273128-2026

Acquiring-Dienstleistungen für Kartenzahlungen im öffentlichen Nahverkehr

NVM Nahverkehr Mainfranken GmbHWürzburg, GermanyVeröffentlicht 22. Apr. 2026
Auftragswert
~€3.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
21. Mai 2026
-8 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die NVM Nahverkehr Mainfranken GmbH sucht einen Acquirer für die Zahlungsabwicklung über verschiedene Vertriebskanäle. Der Auftrag umfasst sowohl card-present-Zahlungen (neues Validatorennetzwerk) als auch card-not-present-Zahlungen (Apps, Online-Vertrieb). Die Vertragslaufzeit beträgt 5 Jahre (1825 Tage). Ziel ist die Konsolidierung aller Zahlungsströme über einen zentralen Partner.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Ausschreibende Stelle/ Auftraggeber ist die Nahverkehr Mainfranken (NVM) GmbH (Im Folgenden auch „NVM“) Juliuspromenade 40-44 97070 Würzburg. Durch die NVM erfolgt auch die Zuschlagserteilung. Die NVM plant die Konsolidierung der Acquiring Dienstleistung für verschiedene Vertriebskanäle. Dies umfasst die Zahlungsabwicklung sowohl für card-present-Vertriebskanäle wie das neue Validatorennetzwerk als auch für card-not-present Vertriebskanäle wie Apps und Online-Vertrieb. Hierzu muss der Acquirer in der Lage sein, für diese Vertriebskanäle der NVM Acquiring Dienstleistungen bereitzustellen und respektive erforderliche Integrationen sicherzustellen. Ziel ist die Konsolidierung der Zahlungsströme über einen zentralen Partner, um Effizienz, Transparenz und Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Komplexität der Zahlungsabwicklung zu reduzieren. Der dem Angebot zu Grunde liegende Leistungsumfang ergibt sich aus den Vergabeunterlagen (insbesondere aus der konzeptionelle Beschreibung Lastenheft).

VergabeHero-Einschätzung

Die NVM Nahverkehr Mainfranken GmbH in Würzburg vergibt einen Vertrag über Acquiring-Dienstleistungen für den öffentlichen Nahverkehr. Das bedeutet: Ein Zahlungsdienstleister soll die Abwicklung aller Kartenzahlungen übernehmen — sowohl an den Fahrscheinautomaten und neuen Ticket-Validatoren (card-present) als auch in den NVM-Apps und im Online-Verkauf (card-not-present). Der Vertrag läuft über 5 Jahre, wobei alle Zahlungsströme aus verschiedenen Vertriebskanälen bei einem zentralen Partner zusammengeführt werden sollen, um Effizienz und Sicherheit zu erhöhen. Bewerber müssen nachweisen, dass sie über ausreichende finanzielle Mittel und Erfahrung im Bereich Kartenzahlungsabwicklung verfügen.

Financial ServicesIT ServicesTransportationPublic SectorPayment ProcessingCard AcquiringPublic TransportFintech ServicesIntegration ServicesDigital PaymentTicketing System
Eignung

Zentrale Anforderungen

6 Punkte
  • Nachweis finanzieller Leistungsfähigkeit gemäß § 45 VgV
  • Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
  • Erfahrung mit card-present und card-not-present Acquiring
  • Fähigkeit zur Integration in bestehende Vertriebssysteme
  • Einhaltung von EU-Sanktionsrecht (Verordnung EU 833/2014)
  • Nachweis umwelt-, sozial- und arbeitsrechtlicher Compliance

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Der Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB erfolgt durch eine Erklärung des Bieters, dass zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe 1. keine Person, deren Verhalten ihm als für die Leitung des Unternehmens verantwortlich Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, wegen einer Straftat nach den in § 123 Abs. 1 GWB genannten strafrechtlichen Vorschriften oder vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten in den letzten fünf Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags rechtskräftig verurteilt worden ist und dass gegen ihn in diesem Zeitraum auch keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten wegen einer derartigen Straftat festgesetzt worden ist; 2. der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung stets ordnungsgemäß nachgekommen ist und Gegenteiliges in den letzten fünf Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags weder durch eine rechtskräftige Gerichts- noch durch eine bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde; 3. der Bewerber bei der Ausführung öffentlicher Aufträge die geltenden umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtlichen Verpflichtungen beachtet und in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags keinerlei diesbezüglichen Verstöße begangen hat; 4. der Bewerber nicht zahlungsunfähig ist und über das Vermögen des Bewerbers weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren beantragt oder eröffnet wurde oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist sowie dass derartige Umstände auch in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags nicht vorgelegen haben; 5. der Bewerber sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat sowie dass derartige Umstände auch in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags nicht vorgelegen haben; 6. weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten ihm als für die Leitung des Unternehmens verantwortlich Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, im Rahmen der beruflichen Tätigkeit in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags eine schwere und die Integrität des Bewerbers infrage stellende Verfehlung begangen hat; 7. der Bewerber in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, 8. dass nach Kenntnis des Bewerbers kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte, 9. dass der Bewerber in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags keine wesentlichen Anforderungen erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und/oder dass dies nicht zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat; 10. der Bewerber nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 Mindestlohngesetz (MiLoG) oder § 23 Arbeitnehmer- Entsendegesetz (AEntG) mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden ist; 11. weder der Bewerber noch eine Person, deren Verhalten ihm als für die Leitung des Unternehmens verantwortlich Handelnder nach § 123 Abs. 3 GWB oder als nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigter zuzurechnen ist, in den letzten fünf Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags nach § 404 Abs. 2 Nr. 3 Drittes Buch Sozialgesetzbuch mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt oder nach den §§ 10, 10a oder 11 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen rechtskräftig verurteilt worden ist. 12. der Bewerber über wirtschaftliche Mittel in einem solchen Umfang verfügt, dass diese zur Erfüllung seiner laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag ausreichen werden und dass der Bewerber dies im Falle einer eventuell in der Phase der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgenden entsprechenden Anforderung des Auftraggebers durch Einreichung entsprechender Unterlagen im Sinne der Absätze 4 und 5 des § 45 VgV unverzüglich nachweisen kann; 13. der Bewerber in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags nicht wegen eines rechtskräftig festgestellten Verstoßes nach § 24 Abs. 1 LkSG mit einer Geldbuße nach Maßgabe von § 22 Absatz 2 LkSG belegt worden ist. Zudem hat der Bewerber eine Eigenerklärung in Hinblick auf die Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren abzugeben. Auf den Ausschlussgrund des Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 wird hingeweisen. Auf § 56 VgV wird hingewiesen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Acquirer für card-present & card-not-present Vertriebskanäle

Ausschreibende Stelle/ Auftraggeber ist die Nahverkehr Mainfranken (NVM) GmbH (Im Folgenden auch „NVM“) Juliuspromenade 40-44 97070 Würzburg. Durch die NVM erfolgt auch die Zuschlagserteilung. Die NVM plant die Konsolidierung der Acquiring Dienstleistung für verschiedene Vertriebskanäle. Dies umfasst die Zahlungsabwicklung sowohl für card-present-Vertriebskanäle wie das neue Validatorennetzwerk als auch für card-not-present Vertriebskanäle wie Apps und Online-Vertrieb. Hierzu muss der Acquirer in der Lage sein, für diese Vertriebskanäle der NVM Acquiring Dienstleistungen bereitzustellen und respektive erforderliche Integrationen sicherzustellen. Ziel ist die Konsolidierung der Zahlungsströme über einen zentralen Partner, um Effizienz, Transparenz und Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Komplexität der Zahlungsabwicklung zu reduzieren. Der dem Angebot zu Grunde liegende Leistungsumfang ergibt sich aus den Vergabeunterlagen (insbesondere aus der konzeptionelle Beschreibung Lastenheft).

CPV 66000000Frist 21. Mai 20261825 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • price

    Gesamtpreis laufende Kosten

    85%
  • price

    Gesamtpreis einmalige Kosten

    10%
  • quality

    Konzepte

    5%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 22. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 21. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link