Bauüberwachung für Vorabmaßnahmen im Streckenabschnitt Hanau–Gelnhausen (km 24,0–39,0)
Was wird ausgeschrieben
Die DB InfraGO AG vergibt Bauüberwachungsleistungen für das Bedarfsplanprojekt ABS Hanau-Gelnhausen. Der Auftrag umfasst die Überwachung von Vorabmaßnahmen im Streckenabschnitt zwischen km 24,0 und 39,0, darunter der Neubau eines ESTW, die Beseitigung eines Bahnübergangs, Kabelarbeiten, Einbau von Bauweichen sowie Kampfmittelsondierung. Das Projekt ist in 5 Fachlose unterteilt: Bautechnik, Bahntechnische Ausrüstung, Geotechnik, Umweltfachliche BÜW und SiGeKo. Die Ausführung erfolgt unter laufendem Bahnbetrieb mit Koordinationsbedarf zu parallelen Streckenumbauten.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Zuge des Bedarfsplanprojektes "ABS Hanau-Gelnhausen" werden die Strecken 3600/3677 zw. Hanau bis Gelnhausen durchgehend viergleisig ausgebaut. Der 4-gleisige Ausbau ist nach Richtlinie 820 durchzuführen. Die äußeren Gleise haben eine max. Geschwindigkeit von 160 km/h, die inneren Gleise sind für eine Geschwindigkeit von 230 km/h vorzusehen. Im Zuge dieser Vergabe sollen für den Streckenbereich zw. km 24,0 - 39,0 Bauüberwachungsleistungen für vereinzelte Vorabmaßnahmen vergeben werden. Der betrachtete Streckenabschnitt ist Bestandteil der ABS 5 Fulda – Frankfurt (M) und ist mit drei durchgehenden, elektrifizierten Streckengleisen zwischen Niedermittlau und Wolfgang ausgebaut. Westlich der Verkehrsstation Wolfgang münden die drei Streckengleise in zwei Streckengleise Richtung Hanau. Die geplanten Maßnahmen befinden sich zwischen dem Südosten der Stadt Hanau und dem Ortsteil Niedermittlau der Gemeinde Hasselroth und umfassen: 1. ESTW-A Wolfgang: Errichtung eines neuen Stellwerks, welches die Bestandsstellwerke Rauschwald und Wolfgang ersetzt. 2. BÜ-Beseitigung Heideäcker Nord: Die im Planungsbereich vorhandene Ersatzmaßnahme für den BÜ 90 (BÜ Heideäckerweg) soll im Rahmen der Vorabmaßnahmen umgesetzt werden. Mittels des höhengleichen Bahnübergangs (BÜ Heideäckerweg) wird die die Strecke 3600 Frankfurt (Main) Hbf – Göttingen bei km 24,118 sowie die Gleise 369 und 373 gekreuzt. Der aktuell beschrankte Bahnübergang soll zurückgebaut und mittels einer Eisenbahnüberführung ersetzt werden. Die BÜ-Ersatzmaßnahme wurde bereits 2007 planfestgestellt, erfordert jedoch durch die aktuelle Planung eine Planänderung. 3. Baufeldfreimachung Altstellwerk Langenselbold: Rückbau der LST-Kabelanlage aus dem Altstellwerk Langenselbold und Einbau einer neuen Kabelanlage im ESTW Langenselbold. Die Kabelanlage dient der Anbindung an die LST-Außenanlagen. 4. Bauweichen & OLA: Einbau diverser Bauweichen inklusive Einrichtung zugehöriger Oberleitung während des Hochleistungskorridors in 2027. 5. Kampfmittelsondierung und ggf. -räumung zu den o.g. Maßnahmen Während der Ausführung der o. g. Maßnahmen finden in den Planfeststellungsabschnitten 5.16 und 5.17 (Bereich Hailer-Meerholz bis Gelnhausen) teils zeitgleich Strecken- und Bahnhofsumbauten statt. Für eventuelle gleisgebundene Bautätigkeiten und Baustellenlogistik sowie für Aufgleisungsstellen und Baulogistikgleise ist eine entsprechende Planung, Koordination und Anmeldung durch den AN durchzuführen. Dies beinhaltet alle dazu erforderlichen Koordinationsarbeiten vor allem, jedoch nicht ausschließlich, unter Berücksichtigung der räumlich und zeitlich berührten Maßnahmen auf der Strecke 3600 und 3677. Im Bereich der geplanten Maßnahmen befinden sich vier Verkehrsstationen: - VST Wolfgang (km 25,594) - VST Rodenbach (km 30,145) - VST Langenselbold (km 33,860) - VST Niedermittlau (km 37,900) Zusätzlich befinden sich diverse Kreuzungsbauwerke in Form von Straßenüberführungen, Personenunterführungen oder Durchlässen entlang der Strecke.
Die DB InfraGO AG (Geschäftsbereich Fahrweg) vergibt Bauüberwachungsleistungen für den viergleisigen Ausbau der Strecken 3600/3677 zwischen Hanau und Gelnhausen. konkret geht es um Vorabmaßnahmen auf einem etwa 15 Kilometer langen Abschnitt zwischen km 24,0 und 39,0 im Bereich Südosten Hanau bis Niedermittlau. Die zu überwachenden Maßnahmen umfassen den Neubau eines elektronischen Stellwerks (ESTW Wolfgang), den Ersatz eines Bahnübergangs durch eine Eisenbahnüberführung, Kabelarbeiten am Altstellwerk Langenselbold, den Einbau von Bauweichen mit Oberleitungen sowie Kampfmittelsondierung. Der Auftrag ist in fünf Fachlose unterteilt – Bautechnik, Bahntechnische Ausrüstung, Geotechnik, Umweltfachliche Bauüberwachung und SiGeKo –, sodass spezialisierte Firmen für einzelne Gewerke bieten können. Eine Besonderheit ist die Durchführung unter laufendem Bahnbetrieb mit Koordinationspflicht zu parallelen Bauarbeiten in den Planfeststellungsabschnitten 5.16 und 5.17.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Bauüberwachung nach VV BAU bzw. VV BAU-STE des EBA
- Eisenbahnbetriebliche Leistungen und Sicherungsüberwachung
- Erfahrung mit Projekten unter laufendem Bahnbetrieb
- Geotechnische Fachkenntnisse für Bauüberwachung
- Umweltfachliche Bauüberwachung
- SiGeKo-Leistungen nach BaustellV
- Vermessungstechnische Leistungen
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
5 LoteDieses Los beinhaltet folgende Leistungsbilder: 1.1. Grundleistungen Bauvertragliche fachtechnische BÜW 1.2 eisenbahnbetriebliche Leistungen und Sicherungsüberwachung 1.3 bauaufsichtliche Leistungen nach VV BAU bzw. VV BAU-STE des EBA 1.7. Abfallmanagement 1.14. Vermessungstechnische Leistungen der BÜW
Dieses Los beinhaltet folgende Leistungsbilder: 1.1. Grundleistungen Bauvertragliche fachtechnische BÜW 1.2 eisenbahnbetriebliche Leistungen und Sicherungsüberwachung 1.3 bauaufsichtliche Leistungen nach VV BAU bzw. VV BAU-STE des EBA
Dieses Los beinhaltet folgende Leistungsbilder: 1.13. Geotechnische BÜW
Dieses Los beinhaltet folgende Leistungsbilder: 1.9. BÜW Landschaftsbau 1.11. umweltfachliche BÜW
Dieses Los beinhaltet folgende Leistungsbilder: 1.4 Leistungen nach BaustellV
Zuschlagskriterien
7 Kriterien- price80%
Preis: Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält 5 Punkte. Alle Angebote ab dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotspreises erhalten 0 Punkte. Die Punkte für die übrigen Angebote werden zwischen dem niedrigsten Angebotspreis und dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotspreises linear interpoliert.
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Belegungsfaktor: Der Belegungsfaktor wird wie folgt ermittelt: Die "Wertungssumme (Spalte J)" entspricht der kalkulierten Gesamtsumme der MM der Kategorien "A+Q" und wird aus der Anlage 3.0 des Ingenieurvertrages ermittelt. Die Zuordnung der Personale zu den Kategorien erfolgt gemäß Anlage 2.0 "Personaleinsatzliste". Im Rahmen der Berechnung werden die Mannmonate der Kategorie "Q" nur mit maximal 30 Prozent der Gesamtsumme "A+Q" berücksichtigt. Die Monate „Einsatzzeit" sind der für den Belegungsfaktor relevante Zeitabschnitt und ergeben sich aus den Bauphasen BAU-AN inkl. Vor- und Nacharbeiten BÜW (x). Bei Aufgliederung der Baumaßnahme in mehrere Projekte oder Teilprojekte wird die Einsatzzeit (Monat) jeweils nur 1-fach gezählt. Der Belegungsfaktor ergibt sich als Quotient aus der ermittelten „Wertungssumme“ und der Monate Einsatzzeit. Bei diesem Wertungskriterium erhält das Angebot mit dem höchsten Belegungsfaktor 5 Punkte, alle weiteren Angebote werden im prozentualen Verhältnis zum höchsten Belegungsfaktor bewertet. Entsprechende Erklärungen/ Nach-weise zu den gekennzeichneten Kriterien sind mit der Angebotsabgabe vorzulegen.
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Preis: Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält 5 Punkte. Alle Angebote ab dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotspreises erhalten 0 Punkte. Die Punkte für die übrigen Angebote werden zwischen dem niedrigsten Angebotspreis und dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotspreises linear interpoliert.
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Belegungsfaktor: Der Belegungsfaktor wird wie folgt ermittelt: Die "Wertungssumme (Spalte J)" entspricht der kalkulierten Gesamtsumme der MM der Kategorien "A+Q" und wird aus der Anlage 3.0 des Ingenieurvertrages ermittelt. Die Zuordnung der Personale zu den Kategorien erfolgt gemäß Anlage 2.0 "Personaleinsatzliste". Im Rahmen der Berechnung werden die Mannmonate der Kategorie "Q" nur mit maximal 30 Prozent der Gesamtsumme "A+Q" berücksichtigt. Die Monate „Einsatzzeit" sind der für den Belegungsfaktor relevante Zeitabschnitt und ergeben sich aus den Bauphasen BAU-AN inkl. Vor- und Nacharbeiten BÜW (x). Bei Aufgliederung der Baumaßnahme in mehrere Projekte oder Teilprojekte wird die Einsatzzeit (Monat) jeweils nur 1-fach gezählt. Der Belegungsfaktor ergibt sich als Quotient aus der ermittelten „Wertungssumme“ und der Monate Einsatzzeit. Bei diesem Wertungskriterium erhält das Angebot mit dem höchsten Belegungsfaktor 5 Punkte, alle weiteren Angebote werden im prozentualen Verhältnis zum höchsten Belegungsfaktor bewertet. Entsprechende Erklärungen/ Nach-weise zu den gekennzeichneten Kriterien sind mit der Angebotsabgabe vorzulegen.
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Zeitplan
- 16. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert