Logistikdienstleistungen für das Projektlager Neustadt an der Donau (Juraleitung A070)

Was wird ausgeschrieben
Die TenneT TSO GmbH schreibt Logistikdienstleistungen für ihr Projektlager in Neustadt an der Donau aus. Der Auftrag umfasst die Bewirtschaftung des Standorts, einschließlich der Warenannahme, Qualitäts- und Vollzähligkeitskontrollen sowie die Lagerung und Koordination von Materialauslieferungen für den Ersatzneubau der Juraleitung. Interessierte Unternehmen müssen vorab eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) unterzeichnen, um Zugriff auf die detaillierten Vergabeunterlagen zu erhalten.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Projekt A070 Juraleitung (Raitersaich - Altheim) Die Juraleitung (A070) ist ein Ersatzneubau einer 220-kV-Höchstspannungsleitung, die vom Umspannwerk Raitersaich über Ludersheim, Sittling und Rottenburg bis zum Umspannwerk Altheim führt. Im Rahmen des Projekts wird der Abschnitt Ludersheim–Altheim durch eine neue 380-kV-Leitung ersetzt, während die Fortsetzung nach Österreich im Projekt A040 behandelt wird. Der Ersatzneubau ist notwendig aufgrund des Alters der bestehenden Leitung und des steigenden Bedarfs an Übertragungskapazität im Zuge der Energiewende und der Abschaltung von Kernkraftwerken in Bayern. Im Rahmen der Umsetzung des Vorhabens hat die TenneT TSO GmbH ein Lager angemietet, welches sich in Neustadt an der Donau befindet. Gegenstand der Ausschreibung Die vorliegende Ausschreibung umfasst folgende Leistungen im Projektlager Neustadt an der Donau: Bewirtschaftung des Lagerstandortes Neustadt an der Donau (dazu gehören u.a. die Annahme, Qualitäts- und Vollzähligkeitskontrolle, Lagerung und Koordinierung der Auslieferung von Baumaterialien) Geheimhaltungsvereinbarung / NDA Zum Schutz der Vertraulichkeit von Informationen des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen soll eine Geheimhaltungsvereinbarung geschlossen werden. Dazu verwenden Sie das zum Download bereitgestellte Dokument "NDA" und senden das von Ihnen unterzeichnete Exemplar an folgende E-Mail Adressen: Frederic.Wytopil@tennet.eu und Christian.Distler@tennet.eu. Bietern ist es jederzeit während des Teilnahmeantragsverfahrens erlaubt, unterzeichnete NDAs an den Auftraggeber zu übermitteln. Der Auftraggeber wird dem Bieter nach einer erfolgten Plausibilitätsprüfung Zugang zu den Angebotsunterlagen gewähren. Hieraus kann der Bieter noch nicht ableiten, dass der Auftraggeber die Eignung des Bieters für die weitere Teilnahme am Ausschreibungsverfahren attestiert. Diesbezüglich wird der Auftraggeber nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist gesonderte Aufforderungen zur Angebotsabgabe an die für das Ausschreibungsverfahren zugelassenen Bieter übersenden. Verfahrensleitfaden und Eignungskriterien Über den Download haben Sie zudem Zugriff auf den Verfahrensleitfaden ind die Eignungskriterien. Hinweis: Technische, kommerzielle und Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich über das Frage-/Antworttool der Ausschreibungsplattform Mercell innerhalb des eingeräumten Zeitraums dafür einzureichen. Die Angebotsabgabe innerhalb der bekanntgegebenen Fristen ist ebenfalls ausschließlich auf diesem Weg zulässig!
Die TenneT TSO GmbH benötigt für den Bau der Juraleitung (ein großes Stromnetzprojekt in Bayern) einen Logistikdienstleister für ihr Lager in Neustadt an der Donau. Der Dienstleister übernimmt dort die gesamte Lagerverwaltung, prüft eingehende Baumaterialien auf Qualität und Vollständigkeit und koordiniert deren Auslieferung an die Baustellen. Da es sich um ein kritisches Infrastrukturprojekt handelt, müssen Bieter zunächst eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen, bevor sie die Details einsehen können. Die Vergabe erfolgt über ein zweistufiges Verfahren, bei dem neben dem Preis auch ein Realisierungskonzept und die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen bewertet werden.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)
- Nachweis der Eignung gemäß Verfahrensleitfaden
- Vorlage eines Realisierungskonzepts
- Bestätigung oder Kommentierung des Vertragsentwurfs
- Einreichung der HSE-Unterlagen (Gesundheit, Sicherheit, Umwelt)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern), den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete), Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche), den §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung). § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, Öffentliche Auftraggeber können unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausschließen, wenn das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat. Der öffentliche Auftraggeber über hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken. Das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird; § 123 Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden. Das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln das Unternehmen a) versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln. Eine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann. Das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat. § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2959) bleiben unberührt. Öffentliche Auftraggeber schließen ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren aus, wenn das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde. Das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat. Siehe auch Verfahrensleitfaden
Aufteilung in Lose
1 LotProjekt A070 Juraleitung (Raitersaich - Altheim) Die Juraleitung (A070) ist ein Ersatzneubau einer 220-kV-Höchstspannungsleitung, die vom Umspannwerk Raitersaich über Ludersheim, Sittling und Rottenburg bis zum Umspannwerk Altheim führt. Im Rahmen des Projekts wird der Abschnitt Ludersheim–Altheim durch eine neue 380-kV-Leitung ersetzt, während die Fortsetzung nach Österreich im Projekt A040 behandelt wird. Der Ersatzneubau ist notwendig aufgrund des Alters der bestehenden Leitung und des steigenden Bedarfs an Übertragungskapazität im Zuge der Energiewende und der Abschaltung von Kernkraftwerken in Bayern. Im Rahmen der Umsetzung des Vorhabens hat die TenneT TSO GmbH ein Lager angemietet, welches sich in Neustadt an der Donau befindet. Gegenstand der Ausschreibung Die vorliegende Ausschreibung umfasst folgende Leistungen im Projektlager Neustadt an der Donau: Bewirtschaftung des Lagerstandortes Neustadt an der Donau (dazu gehören u.a. die Annahme, Qualitäts- und Vollzähligkeitskontrolle, Lagerung und Koordinierung der Auslieferung von Baumaterialien) Geheimhaltungsvereinbarung / NDA Zum Schutz der Vertraulichkeit von Informationen des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen soll eine Geheimhaltungsvereinbarung geschlossen werden. Dazu verwenden Sie das zum Download bereitgestellte Dokument "NDA" und senden das von Ihnen unterzeichnete Exemplar an folgende E-Mail Adressen: Frederic.Wytopil@tennet.eu und Christian.Distler@tennet.eu. Bietern ist es jederzeit während des Teilnahmeantragsverfahrens erlaubt, unterzeichnete NDAs an den Auftraggeber zu übermitteln. Der Auftraggeber wird dem Bieter nach einer erfolgten Plausibilitätsprüfung Zugang zu den Angebotsunterlagen gewähren. Hieraus kann der Bieter noch nicht ableiten, dass der Auftraggeber die Eignung des Bieters für die weitere Teilnahme am Ausschreibungsverfahren attestiert. Diesbezüglich wird der Auftraggeber nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist gesonderte Aufforderungen zur Angebotsabgabe an die für das Ausschreibungsverfahren zugelassenen Bieter übersenden. Verfahrensleitfaden und Eignungskriterien Über den Download haben Sie zudem Zugriff auf den Verfahrensleitfaden ind die Eignungskriterien. Hinweis: Technische, kommerzielle und Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich über das Frage-/Antworttool der Ausschreibungsplattform Mercell innerhalb des eingeräumten Zeitraums dafür einzureichen. Die Angebotsabgabe innerhalb der bekanntgegebenen Fristen ist ebenfalls ausschließlich auf diesem Weg zulässig!
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price50%
Die Bewertung des Kriteriums „Preis“ erfolgt in einer vergleichenden Bewertung des jeweils angebotenen Preises zwischen allen Anbietern (Details siehe Verfahrensleitfaden).
- quality30%
Der Bieter ist aufgefordert, ein Realisierungskonzept auf der Grundlage der Ausschreibungsunterlagen anzubieten (Details siehe Verfahrensleitfaden).
- quality10%
Der Vertragsentwurf ist bestätigt bzw. kommentiert beizufügen. Änderungswünsche und/oder Kommentare sind so kenntlich zu machen, dass Abweichungen vom ursprünglichen Vertragswerk eindeutig und zweifelsfrei nachvollziehbar sind. Hinweise und Erläuterungen sind konkret abzufassen (Details siehe Verfahrensleitfaden).
- quality10%
Der Bieter ist aufgefordert, die gemäß Anlage HSE-Bestimmungen geforderten Unterlagen einzureichen (Details siehe Verfahrensleitfaden).
Zeitplan
- 13. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung