Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Prof. Dr.-Ing. H. Bechert + Partner
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
9. Juli 2026
Bauüberwachung und Nachtragsmanagement für die Talbrücke Büschergrund (A 45)

Was wird ausgeschrieben
Die Autobahn GmbH des Bundes schreibt Leistungen zur Bauüberwachung und zum Nachtragsmanagement für das Projekt Talbrücke Büschergrund an der A 45 aus. Es handelt sich um eine Dienstleistung im Bereich Ingenieurwesen. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Bauüberwachung und Nachtragsmanagement
Die Autobahn GmbH des Bundes sucht einen Dienstleister für die fachliche Bauüberwachung und das Nachtragsmanagement beim Neubau oder der Sanierung der Talbrücke Büschergrund an der Autobahn A 45 in Nordrhein-Westfalen. Die Aufgabe umfasst die technische Kontrolle der Bauausführung sowie die Prüfung und Abwicklung von Nachträgen, die während des Bauprozesses entstehen können. Der Auftrag wird nach einem Mix aus fachlicher Qualität des Konzepts und dem angebotenen Preis vergeben. Da es sich um ein komplexes Infrastrukturprojekt handelt, ist eine hohe fachliche Expertise im Bereich Ingenieurbau erforderlich.
Aufteilung in Lose
1 LotA 45 Talbrücke Büschergrund BÜ und Nachtragsmanagement
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Bewertungsgenstand ist das über die Vergabeplattform eingereichte, in elektronischen Dokumenten dargestellten Konzept zu: Gesamtkonzept (1) Fachlich / technische Kriterien (a) Fachliche Erläuterungen mit Erfahrungen aus Referenzprojekten (b) Erkennen der entscheidenden Randbedingungen für die Bauüberwachung und das Nachtragsmanagement (c) Bennen von zeitlich oder techn. Anspruchsvollen Projektphasen inkl. Lösungsansätze (d) Personaleinsatz über die Leistungserbringungszeit (Insbesondere Einsatzzeiten bei Nachtragsbearbeitung) (e) Herangehensweise an die Projektabwicklung der Bau- und Abrechnungsphase (2) Stilistische Kriterien (a) Kommunikationskultur in Schriftform / in der Verhandlung (b) Qualität des Konzeptes / der Präsentation Die Ausführungen sind als gesonderte Abschnitte je Unterkriterium darzustellen und einzureichen. Dabei sind die Vorgaben dieses Dokuments und der weiteren Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung inkl. ihrer Anlagen, zu beachten und einzuhalten. Eine Nichteinhaltung der Vorgaben kann zum Ausschluss des Angebots führen. Die Autobahn GmbH behält sich vor die besten drei Bieter zu einer Konzeptvorstellung in Form einer Präsentation einzuladen. In diesem Fall werden die stilistischen Kriterien gewertet zu 50% nach Vorlage des schriftlichen Konzepts und zu 50 % nach Präsentation des Konzepts. Wertung Gesamtkonzept fachlich / technisch stilistisch fachlich / technisch stilistisch Konzeptionelle Darstellung Punkte*1 ungewichtet ungewichtet Gewichtung Pkt. * 60 Gewichtung Pkt. * 40 Sehr gut 5 5 5 300 200 Gut 4 4 4 240 160 Zufriedenstellend 3 3 3 180 120 Ausreichend 2 2 2 120 80 Mangelhaft 1 1 1 60 40 Ungenügend 0 0 0 0 0 Umrechnungstabelle Gesamtpunkte von Gesamtpunkte bis Zuschlags relevante Prozentpunkte (max. 50%) 500 450 50 449 350 40 349 250 30 249 150 20 149 50 10 49 0 0 Die Punkte innerhalb einer Klasse werden als Nachkommastelle angegeben. Beispiel 495 Punkte = 49,50 % *1 Punkte. Die Punkte werden mit zwei nach Kommastellen gewertet. Punkte=(Summe Punkte aller Juroren pro Kriterium)/(Anzahl Juroren) Erläuterungskonzept als Teilkonzept Erläuterungen zu den erforderlichen Angaben im Angebot Es wird vom Bieter ein schriftliches Konzept erwartet, in dem die nachfolgend genannten Punkte nachvollziehbar verdeutlicht werden: Projektverständnis und Herangehensweise (Darstellung des Verständnisses der Aufgabenstellung sowie der geplanten methodischen Herangehensweise zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen) Erfahrungen und Referenzen (Einbindung relevanter Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten, insbesondere im Hinblick auf technische und terminliche Herausforderungen) Projektorganisation und Qualitätssicherung (Beschreibung der vorgesehenen Projektstruktur, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen zur Sicherstellung von Qualität, Terminen und Kosten) Umgang mit Projektrisiken und Nachtragsmanagement (Identifikation projektspezifischer Risiken sowie Darstellung von Strategien zum Umgang mit Nachträgen und kritischen Projektphasen) Terminplanung (grober Rahmenterminplan; Zeitplan mit Darstellung wesentlicher Projektphasen und Meilensteine) Mindestanforderungen an das Konzept Das Erläuterungskonzept darf einen Umfang von maximal 8 Seiten DIN A4 (Schriftgröße nicht kleiner als 10 pt, standardisierte Seitenränder) nicht überschreiten. Ein Verweis auf Anlagen wird nicht berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt aus Gründen der Gleichbehandlung sämtlicher Bieter ausschließlich auf Grundlage des geforderten Konzeptumfangs. Darüberhinausgehende Seiten bleiben bei der Wertung unberücksichtigt; hieraus resultierende Bewertungsnachteile gehen zu Lasten des Bieters. Erfüllungsgrad Der Grad der Erfüllung in dem Kriterium anhand der konzeptionellen Ausführungen des Bieters unter Berücksichtigung folgender Bewertungsmaßstäbe beurteilt: Wie klar strukturiert und prägnant sind die Darstellungen Vollständigkeit der Darstellungen zu den geforderten Angaben vollständige, widerspruchsfreie und inhaltlich logische Berücksichtigung der Vorgaben der Leistungsbeschreibung fachliche Qualität und Schlüssigkeit unmittelbarer Bezug zu den Randbedingungen des Projektes. Wie umfassend wird den Erfordernissen des Projektes Rechnung getragen Personaleinsatzkonzept als Teilkonzept Erläuterungen zu den erforderlichen Angaben im Angebot Es wird vom Bieter ein schriftliches Konzept erwartet, in dem die nachfolgend genannten Punkte nachvollziehbar verdeutlicht werden: Benennung und Qualifikation des eingesetzten Personals (Vorstellung der vorgesehenen Schlüsselpersonen; Fachliche Qualifikation und Berufserfahrung; Erfahrungen in vergleichbaren Projekten, insbesondere in Bauüberwachung und Nachtragsmanagement) Rollen und Verantwortlichkeiten im Projekt (Klare Zuordnung der Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten innerhalb des Projektteams, Koordination zwischen Bauüberwachung, Bauoberleitung, Auftraggeber, Auftragnehmern und weiteren Projektbeteiligten Verfügbarkeit und Einsatzplanung (Zeitliche Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen über die gesamte Projektlaufzeit; Geplanter Personaleinsatz in der Bau- und Abrechnungsphase, insbesondere bei der Nachtragsbearbeitung) Herangehensweise und Qualitätssicherung (Methodik zur Projektabwicklung in der Bau- und Abrechnungsphase; Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität der Leistungen) Mindestanforderungen an das Konzept Das Personaleinsatzkonzept ist vom Bieter eigenständig und separat zu erstellen. Das Konzept ist in dem Angebot eindeutig auszuweisen als "Personaleinsatzkonzept". Das Personaleinsatzkonzept darf einen Umfang von maximal 3 Seiten DIN A4 (Schriftgröße nicht kleiner als 10 pt, standardisierte Seitenränder) nicht überschreiten. Ein Verweis auf Anlagen wird nicht berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt aus Gründen der Gleichbehandlung sämtlicher Bieter ausschließlich auf Grundlage des geforderten Konzeptumfangs. Darüberhinausgehende Seiten bleiben bei der Wertung unberücksichtigt; hieraus
- price50%
Details und Wertungsmethode zum Zuschlagskriterium: Preis / Honorar Die Punkte für den Preis, Angebotssumme (netto) gemäß Angebotsschreiben werden nach folgender Formel berechnet: Prozentpunkte = 50 ∗ (niedrigste Wertungssumme ∗ 2) − 𝑊𝑒𝑟𝑡𝑢𝑛𝑔𝑠𝑠𝑢𝑚𝑚𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝑗𝑒𝑤𝑒𝑖𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐵𝑖𝑒𝑡𝑒𝑟𝑠 niedrigste Wertungssumme Die Wertungssumme ist die Angebotssumme (netto) aus dem Angebotsschreiben. - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. - Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. - Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma. Das Ergebnis bildet den Gesamtpunktwert im Zuschlagskriterium Preis
Zeitplan
- 10. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Prof. Dr.-Ing. H. Bechert + Partner