Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung von PV-Dachanlagen (ca. 1710 kWp)

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Regensburg schreibt Planungs- und Überwachungsleistungen für Photovoltaik-Dachanlagen auf vier Gebäudekomplexen im Innovationsquartier PLK aus. Der Auftrag umfasst die technische Planung, die Ausschreibung der Bauleistungen sowie die Objektüberwachung und Dokumentation. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 1710 kWp werden über ein zentrales Betriebsstromnetz inklusive Speicheranbindung vernetzt.
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Der Auftrag umfasst die vollständige Planung der PV-Anlagen, sowie die Ausschreibung des Baus, die Objektüberwachung und Dokumentation. Zu bearbeiten sind die Gebäudekomplexe MU4, MU2, MU8 und eine Grundschule auf dem Areal der ehemaligen PLK bzw. Flächen in der näheren Umgebung. Die PV-Anlagen werden über ein Betriebsstromnetz miteinander verbunden. Der Strom der PV-Anlagen wird in einer Energiezentrale zusammengeführt und dort entweder direkt verbraucht, verteilt, in einer Batterie gespeichert oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Anbindung der PV-Anlage an das Betriebsstromnetz ist Teil der Planungsaufgabe. Ebenso wie die Schutzeinrichtungen für die jeweiligen Anlagen und für die jeweiligen Anlagen und die übergeordnete Schutzeinrichtung in der Energiezentrale. Das Wärmenetz des Energiesystems des Innovationsquartiers PLK wird über ein BEW-Förderprogramm gefördert. Die PV-Anlage ist Teil des Energiesystems, die Planung und Errichtung der PV-Anlage wird aber nicht gefördert
Die Stadt Regensburg sucht einen Dienstleister für die technische Planung und Bauüberwachung von Photovoltaik-Anlagen auf mehreren Gebäuden, darunter eine Grundschule. Die Anlagen sollen in einem sogenannten Innovationsquartier (ehemaliges PLK-Gelände) installiert und über ein gemeinsames Stromnetz mit einer Energiezentrale verbunden werden, um den Strom dort zu nutzen, zu speichern oder einzuspeisen. Der Auftraggeber benötigt Unterstützung bei der gesamten Abwicklung: von der ersten Planung über die Ausschreibung der eigentlichen Bauarbeiten bis hin zur Kontrolle der Umsetzung auf der Baustelle. Da es sich um ein komplexes System mit Speicheranbindung handelt, ist fundierte Erfahrung in der Elektro- und Energietechnik erforderlich.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB
- Erklärung zu Verstößen gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
- Erklärung zu Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz
- Erklärung zu Verstößen gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz
- Erklärung zu Verstößen gegen das Mindestlohngesetz
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftrag umfasst die vollständige Planung der PV-Anlagen, sowie die Ausschreibung des Baus, die Objektüberwachung und Dokumentation. Zu bearbeiten sind die Gebäudekomplexe MU4, MU2, MU8 und eine Grundschule auf dem Areal der ehemaligen PLK bzw. Flächen in der näheren Umgebung. Die PV-Anlagen werden über ein Betriebsstromnetz miteinander verbunden. Der Strom der PV-Anlagen wird in einer Energiezentrale zusammengeführt und dort entweder direkt verbraucht, verteilt, in einer Batterie gespeichert oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Anbindung der PV-Anlage an das Betriebsstromnetz ist Teil der Planungsaufgabe. Ebenso wie die Schutzeinrichtungen für die jeweiligen Anlagen und für die jeweiligen Anlagen und die übergeordnete Schutzeinrichtung in der Energiezentrale. Das Wärmenetz des Energiesystems des Innovationsquartiers PLK wird über ein BEW-Förderprogramm gefördert. Die PV-Anlage ist Teil des Energiesystems, die Planung und Errichtung der PV-Anlage wird aber nicht gefördert
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price70%
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (62-2026-323_Leistungsbeschreibung) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/299616
- quality30%
Der Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (62-2026-323_Leistungsbeschreibung) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/299616 Die Punktzahl für das Zuschlagskriterium Qualität wird durch Beantwortung der folgenden Fragen ermittelt. 1. Darstellung der vorgesehenen Herangehensweise zur technischen Integration (15P) Darstellung von antizipierten Herausforderungen und der vorgesehenen Herangehensweise zur technischen Integration der PV-Anlagen in die quartiersbezogene Energieinfrastruktur. Insbesondere zu Schutz-, Steuerungs- und Kommunikationsanforderungen, EZA-Regelung, Schnittstellen zu Mittelspannung und dem Energiesystemen sowie zur Berücksichtigung zukünftiger Erweiterungen. Bewertet werden insbesondere: • Schutzkonzeptverständnis • EZA-Regelung • Schnittstellen • Erweiterbarkeit • Umsetzbarkeit 2. Schnittstellen Management (15P) Darstellung des Verständnisses der projektspezifischen Anforderungen, der technischen Komplexität, der wesentlichen Schnittstellen sowie Projektrisiken. Darstellung des vorgesehenen Umgangs mit offenen Randbedingungen, Planungsänderungen, Terminrisiken und technischen Schnittstellenproblemen. Bewertet werden insbesondere: • Risikoverständnis • Umgang mit offenen Randbedingungen • Terminmanagement • Abstimmungskonzept • Nachvollziehbarkeit Das Konzeptpapier dient der Bewertung des Projektverständnisses sowie der vorgesehenen fachlichen Vorgehensweise im Hinblick auf die besonderen Anforderungen des Projektes. Ziel ist die nachvollziehbare Darstellung der vorgesehenen Herangehensweise an die Planung, Integration, Koordination und Umsetzung der ausgeschriebenen Leistungen. Zur Bewertung der qualitativen Leistungsfähigkeit ist durch den Bieter ein Konzeptpapier zu erstellen und einzureichen. In diesem sollen die zwei genannten projektbezogene Fragestellungen bearbeitet werden. Die Länge soll insgesamt max. 3 DIN-A4-Seiten nicht überschreiten
Zeitplan
- 7. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 6. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung