Erneuerung der Maschinentechnik für BHKW-Anlagen und Gasaufbereitung
Was wird ausgeschrieben
Die SWO Netz GmbH schreibt die maschinentechnische Erneuerung der BHKW-Anlagen sowie die Erweiterung der Gasaufbereitung an der Kläranlage Osnabrück-Eversburg aus. Der Auftrag umfasst die Detailplanung, Demontage bestehender Module, Lieferung und Inbetriebnahme neuer BHKW-Einheiten sowie zugehöriger Rohrleitungs- und Filtertechnik. Die Maßnahme ist Teil des dritten Bauabschnitts zur Anpassung der Gasverwertung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Detailplanung, Lieferung, Umbau, Errichtung und Inbetriebnahme folgender Anlagen inkl. peripherer Bereiche: Gasverteilung, -aufbereitung und -reinigung in Baufeld Nord Rohrleitungsbau für verschiedene Medien inkl. Anschluss an Bestand, Raseneisenerzfilter inkl. Erstbefüllung BHKW-Gebäude A (Standort: Betriebszentrale) in Baufeld Süd Demontage von 2 bestehenden BHKW-Modulen inkl. Peripherie und Rohrleitungsbau im Innen und Außenbereich, Demontage des BHKW-Abgasschornsteins (13 m), 2x BHKW-Module inkl. Peripherie und Rohrleitungsbau sowie Bestandsanschluss im Innen- und Außenbereich, 1x BHKW-Abgasschornstein mit 2 Abgaszügen (20 m) BHKW-Gebäude B (Standort: Faulungsanlage) in Baufeld Nord Demontage von 2 bestehenden BHKW-Modulen inkl. Peripherie und Rohrleitungsbau im Innen und Außenbereich, 2x BHKW-Module inkl. Peripherie und Rohrleitungsbau sowie Bestandsanschluss im Innen- und Außenbereich
Die SWO Netz GmbH modernisiert die Energieerzeugung in der Kläranlage Osnabrück-Eversburg. Dabei werden bestehende Blockheizkraftwerke (BHKW) demontiert und durch neue Anlagen ersetzt, ergänzt um eine verbesserte Gasaufbereitung mittels Raseneisenerzfiltern. Der Auftrag umfasst die gesamte maschinentechnische Umsetzung von der Planung über die Installation bis zur Inbetriebnahme an zwei Standorten innerhalb des Werksgeländes. Es handelt sich um ein komplexes technisches Projekt, das Fachwissen im Bereich Rohrleitungsbau und Kraftwerkstechnik erfordert.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A
- Vollständige Einreichung aller geforderten Erklärungen und Nachweise
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A Das Angebot hat alle geforderten Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Fehlen Unterlagen in einem Angebot, behält sich die SWO Netz GmbH eine Nachforderung von Unterlagen und Nachweisen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor. Ein Anspruch auf die Nachforderung bzw. Berücksichtigung fehlender oder unvollständiger Angaben ist hieraus nicht abzuleiten.
Aufteilung in Lose
1 LotDas LOS 32 "Maschinentechnik" beinhaltet im Wesentlichen die Detailplanung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der verfahrens- und maschinentechnischen Komponenten, die bei der Erweiterung der Gasaufbereitung um einen Raseneisenerzfilter und bei der Erneuerung der Gasverwertung (BHKW-Anlage) der Kläranlage Osnabrück-Eversburg anfallen. Für die maschinentechnischen Umbau- und Erneuerungsmaßnahmen ist es erforderlich die bestehenden BHKW-Module inkl. Peripherie an 2 Standorten zu demontieren und durch neue BHKW-Module inkl. Modulsteueranlage und Peripherie (= Kompaktanlagen) zu ersetzen. Die Demontage- und Erneuerungsmaßnahmen umfassen ebenso alle Rohrleitungsund Anschlussarbeiten an den Bestand (z. B. Wärmenetz, Erdgasanschluss, Klär-/Faulgasanschluss, Frisch-/Altölanlage etc.). Die Verkabelung der Kompaktanlagen ist ebenfalls im Umfang des LOS 32. Der Anschluss der Modulsteuerung an die NSHV des AG erfolgt durch das LOS 33. Weiterhin sind die maschinentechnischen Komponenten des neuen Raseneisenerzfilters in den Bestand zu integrieren und bestehende Gasmessungen zu erweitern. Die Programmierung der Kompaktanlagen erfolgt durch den AN. Gasaufbereitung: Die bestehende Gasaufbereitung erfolgt über zwei bestehende Aktivkohlefilter im Bauwerk [Nr. 19.5] Gasfilter soll mit einen neuen Raseneisenerzfilter (Filtervolumen: 10 m³) im Außenbereich vor dem Gebäude [Nr. 19.3] Gasverteiler ergänzt werden. Der neue Filter wird in einem Sicherheitsabstand von ? 6 m zum [Nr. 19.2] Gasspeicher aufgestellt und über Rammschutzpoller zur Betriebsstraße hin geschützt. Der Raseneisenerzfilter wird mit Pfählen gegründet. Die Gründung erfolgt in einem vorgelagerten Bauabschnitt. Die Lieferung, Montage, Installation und Inbetriebnahme sowie Erstbefüllung des Filters inkl. der Anschlüsse an Luftdosierung und Gasanalyse erfolgt durch den AN. Gasverwertung: Das Konzept zur Verwertung von Faulgas und zur Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie auf der Kläranlage mittels vier BHKW-Module bleibt bestehen. Die neuen BHKW-Module werden analog zum Bestand für den Betrieb mit Klär-/Faulgas und Erdgas ausgerüstet und an das jeweilige Netz angeschlossen. Die elektrische Anund Einbindung sowie Steuerung der BHKW-Module werden ebenfalls analog zum Bestand ausgeführt. Am Standort B (Faulung), [Nr. 20B] BHKW-Gebäude B, werden die bestehenden beiden BHKW-Module (je 250 kWel) durch zwei neue BHKW-Module (je ca. 333 kWel) ersetzt. Analog zum Bestand erfolgt eine getrennte Aufstellung der Abgaswärmetauscher außerhalb der Module. Die beiden bestehenden Abgasschornsteine am Treppenturm der Faulung bleiben bestehen. Die gemeinsame Abluftführung der Module im Gebäudeinneren wird künftig getrennt ausgeführt. Die vorhandenen Gemischnotkühler (vertikale Aufstellung) werden durch leitungsstärkere und geräuschärmere Aggregate (horizontale Aufstellung) auf der Gebäuderückseite ersetzt. Zusätzliche Schallschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich. Die beiden stillgelegten Frisch- und Altölanlagen im Kellergeschoss des Maschinengebäudes werden im Rahmen der Erneuerung der Gasverwertung wieder in Betrieb genommen und in die BHKW-Anlagensteuerung eingebunden. Am Standort A (Betriebszentrale), [Nr. 20A] BHKW-Gebäude A, werden ebenfalls die bestehenden beiden BHKW-Module (je 250 kWel) durch zwei neue BHKW-Module (je ca. 333 kWel) ersetzt. Die Aufstellung der Abgaswärmetauscher erfolgt getrennt außerhalb der Module. Der bestehende und altersbedingt abgängige 13 m hohe Abgasschornstein mit zwei innenliegenden Abgaszügen auf der nordwestlichen Gebäuderückseite wird durch einen neuen 20 m hohen Abgasschornstein mit zwei innenliegenden Abgaszügen auf der nordöstlichen Gebäudeseite ersetzt. Der Abgasschornstein wird mit Pfählen gegründet. Die Gründung erfolgt in einem vorgelagerten Bauabschnitt. Die vorhandenen Gemischnotkühler (vertikale Aufstellung) werden durch leitungsstärkere und geräuschärmere Aggregate (horizontale Aufstellung) auf der Gebäuderückseite ersetzt. Zusätzliche Schallschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich. Die beiden stillgelegten Frisch- und Altölanlagen im Erdgeschoss des BHKW-Gebäudes werden wieder in Betrieb genommen und in die BHKW-Anlagensteuerung eingebunden. Bauablauf: Der Bauablauf erfolgt im Wesentlichen in folgenden Schritten: 1. Schritt: Erneuerung der BHKW-Module an Standort B 2. Schritt: Erneuerung der BHKW-Module an Standort A Neubau Raseneisenerzfilter Parallel erfolgt die Ausführung von LOS 31 "Bautechnik" und LOS 33 EMSR-Technik".
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
günstigster Gesamtpreis
Zeitplan
- 5. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung