TED·285498-2026

3-Achs CNC Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine

Universität der Bundeswehr München (UniBw M)Neubiberg, GermanyVeröffentlicht 27. Apr. 2026
Auftragswert
~€350k
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Universität der Bundeswehr München beschafft eine 3-Achs CNC Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine für ihr Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung (dtec.bw). Die Lieferung muss bis spätestens 30.06.2026 abnahmefähig erfolgen. Zusätzlich sind Schulungsleistungen durch den Auftragnehmer zu erbringen. Die Beschaffung ist Teil des Projekts MissionLab zur Erforschung von Missionstechnologien und Automatisierung in der Luftfahrt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr" (kurz dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt MissionLab wird durch dtec.bw gefördert. In Zukunft wird die Leistungsfähigkeit militärischer Luftfahrzeuge in erheblichem Maß durch den Einsatz von Missionstechnologien bestimmt. Traditionell üben fast ausschließlich Menschen missionsspezifische Funktionen wie die Situationsanalyse, die Entscheidungsfindung und die Planung des Einsatzes aus. Sie greifen schon heute etwa mit Sensoren, Selbstschutzeinrichtungen und Wirkmitteln auf verschiedene technologische Hilfsmittel zurück, die bisher jedoch weit überwiegend eine dienende Funktion einnehmen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung von Luftfahrzeugen und der steigenden Verfügbarkeit von Methoden und Algorithmen zur Abbildung menschlicher kognitiver Leistungen durch Künstliche Intelligenz (KI) auf Bordrechnern (z.B. wahrnehmen, analysieren, entscheiden, planen, kommunizieren, lernen), werden künftig immer mehr Missionsaufgaben automatisiert. Menschen müssen jedoch insbesondere aus ethischen Gründen auch in Zukunft die zentralen Entscheidungen treffen. Die Bundeswehr muss diesen stark steigenden Anforderungen an das effiziente und störungsfreie Zusammenwirken von Mensch und Technik Rechnung tragen. Die Bundeswehr erforschte und entwickelte die relevanten Technologien bisher in spezifischen Umgebungen, die auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten waren. Zukünftig wird die Bundeswehr auf neue Methoden zurückgreifen müssen, um die sich zwischen den kritischen Elementen Szenarien, Missionen, Nutzer und Missionstechnologien ergebenden Wechselwirkungen angemessen abzubilden. Mit dem Projekt MissionLab leistet die UniBw M einen Beitrag dazu, die nationale Analyse-, Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeit der Bundeswehr aufzubauen, zu stärken und mittel- bis langfristig zu erhalten. Durch das Projekt MissionLab schafft die UniBw M eine integrierte, über die beteiligten Institute verteilte Infrastruktur und Experimentalumgebung, mit der sie Missionstechnologien und entsprechende Konzepte zur Automatisierung, zur Mensch-Maschine-Integration und zur Ausbildung von Nutzern durchgängig von Constructive-Umgebungen (Rechner-Modelle) über Virtual Umgebungen (Simulator-Cockpits) bis hin zu Live-Umgebungen (Flugversuchsträger) untersuchen kann. Sie will Forschungsergebnisse anhand von Funktionsprototypen für Missionssysteme durchgängig und nahtlos von niedrigen Technologiereifegraden bis hin zu Flugversuchen in realen Umgebungen erzielen.

VergabeHero-Einschätzung

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) beschafft eine 3-Achs CNC Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine für ihr 2020 gegründetes Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung (dtec.bw). Das Gerät ist Teil des Projekts MissionLab, das vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung gefördert wird und zur Erforschung von Missionstechnologien, Automatisierung und Mensch-Maschine-Integration für militärische Luftfahrzeuge dient. Der Auftragnehmer muss die Maschine bis zum 30.06.2026 liefern und zusätzlich Schulungsleistungen erbringen. Die Vergabe erfolgt zu 40% nach Preis und zu 60% nach Qualität.

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Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Lieferung einer 3-Achs CNC Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine
  • Lieferung bis spätestens 30.06.2026
  • Erbringung von Schulungsleistungen
  • Abnahmefähige Lieferung und Rechnungsstellung

Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Lieferung einer 3-Achs CNC Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine

Auftragsgegenstand ist die Lieferung einer 3-Achs CNC Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine. Der Auftragnehmer muss die 3-Achs CNC Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine bis spätestens zum 30.06.2026 abnahmefähig liefern und in Rechnung stellen. Darüber hinaus muss der Auftragnehmer Schulungsleistungen erbringen.

CPV 42623000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Preis

    40%
  • quality

    Qualität

    60%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert