Objektplanung für den Umbau und die Erweiterung einer Behördenkantine in Dresden-Pillnitz
Was wird ausgeschrieben
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement schreibt die Objektplanung für den Umbau und die Erweiterung des ehemaligen Mälzereigebäudes in Dresden-Pillnitz aus. Ziel ist die Einrichtung einer behördenübergreifenden Kantine für die dort ansässigen Forschungseinrichtungen. Die Vertragslaufzeit beträgt ca. 1620 Tage.
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Objektplanung - Gebäudeplanung
Der Freistaat Sachsen plant den Umbau und die Erweiterung des historischen Mälzereigebäudes in Dresden-Pillnitz, um dort eine zentrale Kantine für die ansässigen Behörden und Forschungseinrichtungen des sogenannten 'Grünen Forums Pillnitz' zu schaffen. Gesucht wird ein Planungsbüro für die Objekt- und Gebäudeplanung, das das Projekt über einen Zeitraum von rund 1620 Tagen begleitet. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualitätskriterien wie der Aufgabenstellung und dem Projektmanagement sowie dem Preis. Es handelt sich um ein anspruchsvolles Bauvorhaben im Bestand, das eine sorgfältige architektonische Planung erfordert.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Nachweis der gesetzlichen Eignung gemäß Vergaberecht
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gesetzliche Regelung
Aufteilung in Lose
1 LotDer Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium der Finanzen, vertreten durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, beabsichtigt den Umbau und Erweiterung des ehemaligen Mälzereigebäudes für eine behördenübergreifende Kantine im Pillnitz. Am Standort Dresden-Pillnitz sind verschiedene Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen untergebracht. Unter dem Namen "Grünes Forum Pillnitz" wirken als anerkannte Forschungs- und Lehrinstitutionen des Freistaates, das LfULG mit Behördenstandort, Fachschule und überbetrieblicher Ausbildungsstätte, die Hochschule für Technik und Wirtschaft, die Schlösser, Burgen, Gärten gGmbH und das Julius-Kühn-Institut des Bundes, partnerschaftlich zusammen. Planungsgegenstand ist das Gebäude der ehemaligen Mälzerei, das sich westlich der Dampfschiffstraße befindet. Im Umfeld befinden sich weitere zwischenzeitlich umgebaute und umgenutzte Gebäude des ehemaligen königlichen Kammergutes. Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal und hat inmitten des "Grünen Forums" eine zentrale städtebauliche Wirkung. Für die Nutzung als Kantine ist der zentrale Standort der Liegenschaft von besonderem Vorteil. Bei dem ehemaligen Bauereigebäude handelt es sich um ein Kulturdenkmal gemäß § 2 SächsDSchG. Daher ist der Umgebungsschutz zu beachten. Für die Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Barrierefreiheit ist der Leitfaden Barrierefreiheit des SIB anzuwenden. Die geschätzten Kosten (KG 200 - 600 nach DIN 276) betragen ca. 7.700.000,00 €/brutto. Gegenstand der geplanten Beauftragung dieses VgV-Verfahrens ist das Leistungsbild Objektplanung Gebäude gem. § 34 ff. i. V. m. Nr. 10.1 der Anlage 10 HOAI, mit den Leistungsphasen 2 - 9. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise. Einzelheiten sind dem beigelegten Vertrag zu entnehmen, sowie der Anlage zu § 6-Spezifische Leistungspflichten zum Vertrag. Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen - Projektbeschreibung
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality50%
Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung
- quality25%
Projektmanagement
- price25%
Honorarbestandteile/Preis
Zeitplan
- 5. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung