Objektplanung für die energetische Sanierung des THW-Gebäudes in Bautzen
Was wird ausgeschrieben
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement schreibt die Objektplanung für Gebäude und Innenräume zur energetischen Sanierung des THW-Standorts in Bautzen aus. Das Projekt umfasst ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1900, das als Schulungs- und Einsatzgebäude genutzt wird. Die Vertragslaufzeit beträgt 930 Tage.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Objektplanung Gebäude und Innenräume
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement sucht einen Planer für die energetische Sanierung eines historischen THW-Gebäudes in Bautzen. Bei dem Objekt handelt es sich um ein ehemaliges Kasernen- und Stallgebäude aus der Zeit um 1900, das heute als Einsatz- und Schulungsstätte dient. Die Aufgabe umfasst die Objektplanung für Gebäude und Innenräume, um das Bauwerk energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Die Projektlaufzeit ist auf etwa 930 Tage angesetzt. Bewerber müssen ihre Eignung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen nachweisen.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß gesetzlicher Regelungen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gesetzliche Regelung
Aufteilung in Lose
1 LotDas denkmalgeschützte Gebäude, um 1900 errichtet, diente ursprünglich als Kasernen- und Stallgebäude und wird seit 1992 durch den Ortsverband Bautzen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) als Schulungs- und Einsatzgebäude mit angeschlossenen Garagenanlagen genutzt. Es handelt sich um ein freistehendes, langgestrecktes Bauwerk mit zwei Kopfbauten an der West- und Ostseite. Das Gebäude verfügt über ein Erdgeschoss sowie ein Ober‑ bzw. Dachgeschoss. Im ausgebauten westlichen Kopfbau wurde nachträglich eine Teilunterkellerung hergestellt und das Erdgeschossniveau angehoben. Das Dachgeschoss ist in diesem Bereich als Mansarddach ausgebildet. Im Rahmen von Werterhaltungsmaßnahmen wurde 2019 bei ca. 2/3 des Gebäudes die Dachdeckung erneuert und mit einer Biberschwanzdeckung versehen. Das Gebäude weist einen erheblichen Sanierungsbedarf sowohl an der Gebäudehülle als auch an den technischen Anlagen auf. Auf Grundlage der energetischen Erstbewertung wurde ein energetisches Feinkonzept (Stufe 2) erstellt, das die besonderen Anforderungen an Baudenkmale berücksichtigt. Die Wärmeversorgung erfolgt seit 2023 über einen Fernwärmeanschluss. Der Büro- und Unterkunftsbereich des denkmalgeschützten Gebäudes ist gemäß den Energieeffizienzvorgaben des Bundes für klimaneutrale Neu- und Erweiterungsbauten sowie Gebäudesanierungen ("Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz") zu ertüchtigen. Das Projekt ist grundsätzlich am Leitfaden "Nachhaltiges Bauen" auszurichten. Parallel dazu erfolgt die brandschutztechnische Ertüchtigung entsprechend dem Brandschutzkonzept. Der für die Baumaßnahme veranschlagte Gesamtkostenrahmen beträgt rd. 4,0 Mio. Euro brutto für die KG 200 - 600 (DIN 276). Gegenstand der geplanten Beauftragung dieses VgV-Verfahrens sind Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mit Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8. Einzelheiten zum Leistungsumfang sind dem Vertrag und dessen Anlagen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Der Leistungsabruf erfolgt stufenweise. Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen - Projektbeschreibung
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
Projektorganisation / Personaleinsatz
- quality40%
Projektmanagement
- price30%
A7 Preis
Zeitplan
- 19. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung