Örtliche Bauüberwachung für den Ersatzneubau der Talbrücke Oesede
Was wird ausgeschrieben
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr schreibt die örtliche Bauüberwachung für den Ersatzneubau der Talbrücke Oesede an der B 51 aus. Der Auftrag umfasst die Überwachung der Ingenieurbau- und Verkehrsanlagen sowie eine geologische Betreuung. Die Gesamtbaumaßnahme ist mit rund 30 Millionen Euro veranschlagt.
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Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Osnabrück (NLSTBV, Gb Osnabrück) beabsichtigt an der Bundesstraße B 51, die bestehende Talbrücke Oesede km 7,979 über DB / WI. Düte (BW 5898; 3714507) in Georgsmarienhütte durch ein neues Brückenbauwerk zu ersetzen. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1965 und überspannt im Ortsteil Oesede u.a. die Oeseder Straße (Gemeindestraße), die Bahnstrecke "Haller Willem" sowie das Gewässer Düte. Die Bundesstraße 51 verläuft von Münster im Süden nach Osnabrück im Norden und nimmt den überregionalen Verkehr auf und verteilt diesen auf das untergeordnete Straßennetz. Der Abschnitt 130 (Osnabrücker Straße) liegt in Georgsmarienhütte (Ortsteil Oesede), unmittelbar nach der Anschlussstelle NK3714009 (B 51; L 95). Im betrachteten Streckenabschnitt (Abschnitt 130) liegt die Verkehrsstärke (DTV 2021) bei 20.700 Kfz/24h und der DTVSV bei 900 SV/24h. Damit liegt der Schwerverkehrsanteil bei rund 4,3% und stieg damit gegenüber dem Jahr 2015 (DTV 2015 - 19.900 Kfz/24h; DTVSV 2015 - 800 SV/24h) um rd. 12,5%. Der Gesamtverkehr nahm um rund 4% zu. Der betrachtete Abschnitt der Bundesstraße 51 befindet sich bedingt durch die Talbrücke Oesede in Dammlage. Die Fahrbahn wird auf den neuen Querschnitt der Brücke angepasst. Durch den breiteren Querschnitt der Fahrbahn sind die Böschungsbereiche anzupassen und auf den Bestand zurückzuführen. Die Lage der Fahrbahn orientiert sich an der vorhandenen Trasse. Baulast- und Vorhabensträger ist die Bundesrepublik Deutschland. Der Planfeststellungsbeschluss liegt noch nicht vor, dieser wird im September 2026 erwartet. Sobald dieser vorliegt, werden die Unterlagen zur Verfügung gestellt. Die geschätzten Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei ca. 30 Mio. EUR brutto. Mit diesem Auftrag soll die Vergabe der Leistung örtliche Bauüberwachung (Bauwerk / Straßenbau / Regenrückhaltebecken) inkl. erforderlicher besonderer Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbau und eine zeitweise geologische Betreuung (Baugrundgutachter für Altlasten) auf Stundenbasis erfolgen.
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sucht einen Dienstleister für die örtliche Bauüberwachung beim Ersatzneubau der Talbrücke Oesede in Georgsmarienhütte. Die Aufgabe umfasst die fachliche Überwachung der Bauarbeiten am Brückenbauwerk, den zugehörigen Straßenbauarbeiten sowie die geologische Begleitung durch einen Baugrundgutachter. Da es sich um ein komplexes Infrastrukturprojekt mit einem geschätzten Bauvolumen von 30 Millionen Euro handelt, ist eine präzise Überwachung der Bauausführung und Kostenkontrolle erforderlich. Die Leistungen erstrecken sich über die Bauphase des neuen Brückenbauwerks, das die Bahnstrecke und ein Gewässer überspannt.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlusskriterien gemaess Paragraph 123 GWB
- Ausschlusskriterien gemaess Paragraph 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Ausschlussgründe nach § 123 (1) Nr. 1 bis 10 GWB und § 123 (4) GWB sowie § 124 (1) Nr. 2 GWB. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen dieser Vergabe werden folgende Leistungen der Leistungsphasen (LPH) vergeben: Objektplanung für Ingenieurbauwerke - Besondere Leistungen zu LPH 8 - Kostenkontrolle - Örtliche Bauüberwachung - Baugrundgutachter für Altlasten - Überwachung des Stahlbaus im Herstellerwerk und auf der Baustelle Objektplanung für Verkehrsanlagen - Besondere Leistungen zu LPH 8 - Kostenkontrolle - Örtliche Bauüberwachung Die Leistungen sind in Zusammenarbeit mit der Bauoberleitung (BOL), des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) sowie der Umweltbaubegleitung (UBB) zu erbringen. BOL, SiGeKo und UBB werden separat beauftragt. Beauftragungen weiterer Leistungen, über die Bauüberwachung hinaus, an ein und denselben Auftragnehmer sind nicht möglich. Zeitlicher Ablauf: Die Bautätigkeit für das Regenrückhaltebecken und somit die entsprechenden Bauüberwachungsleistung ist für Herbst / Winter 2026 (ca. ab Oktober 2026) anvisiert, der Brückenersatzneubau wird ca. Mitte 2027 starten. Eine Verzögerung bzw. Verlängerung einzelner Baufristen und damit auch der gesamten Baumaßnahme ist nicht auszuschließen und entsprechend bei der Kalkulation zu berücksichtigen. Die reine Bauzeit wird auf rund 40 Monaten veranschlagt. Der grundlegende Vertragszeitraum beginnt voraussichtlich im September 2026 nach Beauftragung der Bautätigkeit für das Regenrückhaltebecken und endet mit der vorbehaltlichen Annahme der Schlussrechnung des Brückenersatzneubaus.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Preis (in EUR, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in EUR, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme. Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. - Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. - Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.
Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung