Freianlagenplanung für die touristische Erschließung des Schlossbergs Homburg
Was wird ausgeschrieben
Die Kreisstadt Homburg schreibt die Freianlagenplanung für das Teilprojekt 1 zur touristischen Neuerschließung des Schlossbergs aus. Der Auftrag umfasst die Gestaltung von Hanggeländen, Treppenaufgängen und Waldwegen im Umfeld der Schlossberghöhlen und der Festungsruine. Die Vertragslaufzeit beträgt 600 Tage.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Kreisstadt Homburg plant die touristische Neuerschließung des Schlossberges. Das Gesamtensemble "Homburger Schlossberg" besteht neben dem großzügigen naturlandschaftlichen Angebot und dem weitverzweigten Wegenetz für Freizeit, Sport und Erholung, maßgeblich auch aus seinen Sehenswürdigkeiten, der mächtigen Ruine der ehemaligen Vauban"schen Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert und den Schlossberghöhlen mit beeindruckenden Kuppeln und Stollengängen. Sie gelten als "die größten Buntsandsteinhöhlen Europas". Beide Anlagen sind denkmalrechtlich geschützt, die Schlossberghöhlen befinden sich darüber hinaus zusätzlich unter bergrechtlicher Aufsicht. Das Gesamtprojekt ist in zwei Teilprojekte unterteilt. Teilprojekt 1 (TP 1) beinhaltet die Einrichtung eines Besucherzentrums als Hauptanlaufstelle für Besucher des Schlossberges sowie die Flächenerweiterung der Besucherhöhlen mit barrierefreiem Zugang aus der Homburger Altstadt; Teilprojekt 2 (TP 2) beinhaltet die Neuerschließung der Festungsanlage Schlossberg mit Sanierung, Sicherung, Ausbau, Teilrekonstruktion Visualisierung und touristischer Aufwertung. Gegenstand dieser Ausschreibung ist im Rahmen des TP 1 die Freianlagenplanung mit den Leistungen - rückseitiges Hanggelände am Gebäude Karlsbergstr. 37 - Treppenaufgang zum bestehenden Panoramaweg - Waldwegeverbindung zwischen Panoramaweg und Premium-Wanderweg (einschl. tour. Ausstattung) - Überarbeitung der vorhandenen Wegstrecke zw. Premium-Wanderweg und dem derzeitigen Kassenhaus
Die Kreisstadt Homburg plant eine umfassende touristische Aufwertung des Schlossbergs, der für seine historischen Festungsruinen und die als größte Buntsandsteinhöhlen Europas bekannten Schlossberghöhlen bekannt ist. Im Rahmen dieser Ausschreibung wird ein Planungsbüro für die Freianlagen gesucht, das unter anderem Treppenaufgänge, Waldwege und Hangbereiche rund um ein neues Besucherzentrum gestaltet. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Gelände handelt, ist bei der Planung besondere Sorgfalt erforderlich. Der Auftrag erstreckt sich über einen Zeitraum von 600 Tagen und legt einen starken Fokus auf die Qualität der Entwürfe, die bei der Vergabe mit 70 Prozent gewichtet wird.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
- Einreichung aller geforderten Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß §§ 123, 124 GWB Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende oder inhaltlich falsche Unterlagen, die gemäß dieser Bekanntmachung und gemäß der Vergabeunterlagen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben waren, nachgefordert werden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Kreisstadt Homburg plant die touristische Neuerschließung des Schlossberges. Das Gesamtensemble "Homburger Schlossberg" besteht neben dem großzügigen naturlandschaftlichen Angebot und dem weitverzweigten Wegenetz für Freizeit, Sport und Erholung, maßgeblich auch aus seinen Sehenswürdigkeiten, der mächtigen Ruine der ehemaligen Vauban"schen Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert und den Schlossberghöhlen mit beeindruckenden Kuppeln und Stollengängen. Sie gelten als "die größten Buntsandsteinhöhlen Europas". Beide Anlagen sind denkmalrechtlich geschützt, die Schlossberghöhlen befinden sich darüber hinaus zusätzlich unter bergrechtlicher Aufsicht. Das Gesamtprojekt ist in zwei Teilprojekte unterteilt. Teilprojekt 1 (TP 1) beinhaltet die Einrichtung eines Besucherzentrums als Hauptanlaufstelle für Besucher des Schlossberges sowie die Flächenerweiterung der Besucherhöhlen mit barrierefreiem Zugang aus der Homburger Altstadt; Teilprojekt 2 (TP 2) beinhaltet die Neuerschließung der Festungsanlage Schlossberg mit Sanierung, Sicherung, Ausbau, Teilrekonstruktion Visualisierung und touristischer Aufwertung. Gegenstand dieser Ausschreibung ist im Rahmen des TP 1 die Freianlagenplanung mit den Leistungen - rückseitiges Hanggelände am Gebäude Karlsbergstr. 37 - Treppenaufgang zum bestehenden Panoramaweg - Waldwegeverbindung zwischen Panoramaweg und Premium-Wanderweg (einschl. tour. Ausstattung) - Überarbeitung der vorhandenen Wegstrecke zw. Premium-Wanderweg und dem derzeitigen Kassenhaus. Der Zeitplan für das TP 1 (soweit derzeit abschätzbar) sowie ein Fotorundgang für das TP 1 sind Bestandteil der Vergabeunterlagen; dieser Zeitplan ist unbedingt einzuhalten. Auf der Basis einer ersten Kostenschätzung betragen die voraussichtlichen Kosten rd. 220.000 Mio. EUR (brutto). Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI (Leistungsphasen 1-9). Die Baumaßnahme wird voraussichtlich mit öffentlichen Mitteln gefördert. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Im Falle des Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer verpflichtet, die jeweiligen Leistungen zu erbringen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price30%
gemäß Wertungsmatrix Vergabeunterlagen
- quality70%
gemäß Wertungsmatrix Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 12. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung