Projektsteuerungsleistungen für die Generalsanierung des Terminal-1-Moduls A am Flughafen München
Was wird ausgeschrieben
Die Flughafen München GmbH sucht Dienstleister für die Projektsteuerung der Generalsanierung des Terminal-1-Moduls A. Der Auftrag ist in zwei Lose unterteilt: die Steuerung von Terminen und Leistungen sowie die Kostensteuerung. Die Laufzeit beträgt rund 1460 Tage (ca. vier Jahre) und umfasst die Begleitung von der Stilllegung über den Rückbau bis zum neuen Ausbau mit haustechnischen Systemen und Fassaden.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Projektsteuerungsleistungen T/EINS - Generalsanierung Modul A
Für die Generalsanierung des Terminal-1-Moduls A am Flughafen München werden professionelle Dienstleistungen zur Projektsteuerung ausgeschrieben. Der Auftraggeber plant, das bestehende Modul A schrittweise stillzulegen, bis auf den Rohbau zurückzubauen und anschließend mit neuen haustechnischen Systemen und Fassaden modern neu zu errichten. Die Beschaffung ist in zwei Fachlose aufgeteilt: Ein Los steuert Termine und Leistungen, das andere Los übernimmt die Kostenkontrolle. Die gesamte Laufzeit beträgt rund 1460 Tage, was etwa vier Jahren entspricht. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: T/EINS Generalsanierung Modul A)
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
- Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
- Bestätigung der Nicht-Sanktionierung
- Verzicht auf den Einsatz sanktionierter Nachunternehmer
- Eignung nach § 51 SektVO
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB: Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt. ========================== Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB: Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein Ausschlussgrund nach § 124 GWB vorliegt. ========================== Eigenerklärung nach § 22 Abs. 1 und 2 LkSG: Eigenerklärung des Bewerbers, dass für den Bewerber kein im Sinne des § 22 Abs. 1 und Abs. 2 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) relevanter rechtskräftig festgestellter Verstoß gegen das LkSG vorliegt. ========================== Eigenerklärung zum Nichtvorliegen sonstiger Ausschlussgründe: Eigenerklärung des Bewerbers, dass der Bewerber nach bestem Wissen und aufgrund sorgfältiger Prüfung keine Kenntnis davon hat, dass weder er noch eine seiner Tochtergesellschaften oder ein verbundenes Unternehmen, an dem er die Mehrheit der Anteile hält, als sanktionierte Person geführt wird, gegen die wirtschaftliche oder rechtliche Beschränkungen aufgrund einer Sanktionsverordnung (z.B. Antiterrorverordnung VO (EG) Nr. 2580/2001 (Anti-Terrorismus), VO (EG) Nr. 881/2002 (Al-Qaida), VO (EU) Nr. 753/2011 (Taliban), VO (EU) 2019/796 (Cyberangriffe), oder VO (EU) Nr. 269/2014 (Handlungen, die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen)) verhängt wurden; dass kein Verbot einer Auftragsvergabe an den Bewerber nach Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 vorliegt; Der Bewerber erklärt, dass er im Auftragsfall keine Unterauftragnehmer/Nachunternehmer, Lieferanten oder die Eignung leihende Dritte einsetzen wird, für die Art. 5k Abs. 1 a) - c) der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 zutrifft (siehe oben) und auf die mehr als 10% des Auftragswerts entfallen. Es gilt die gesetzliche Ausgangslage nach § 51 SektVO
Aufteilung in Lose
2 LoteDie Flughafen München GmbH [FMG] plant die Generalsanierung des Moduls A des Terminal 1. Darunter wird im Wesentlichen die Außerbetriebnahme/Stilllegung, der Rückbau des Bestandes bis auf den Rohbau (mit Ausnahme der Gepäckförderanlage in Ebene 03 samt der Anschlüsse an den Check-In und die Gepäckausgabe in Ebene 04 sowie den Förderanlagen im Wesentlichen in der Ebene Z3) mit nachfolgendem neuem Ausbau einschließlich neuer haustechnischer Systeme sowie Fassaden ohne wesentliche Veränderung der bisherigen Kubatur des Bestandes verstanden. Die geordnete Außerbetriebnahme ist ggf. überlappend bzw. in Teilen parallel zum Rückbau und Neuausbau zu planen und als vorgezogene Leistung umzusetzen. Das Projekt gliedert sich in die drei Teilprojekte (TP): 1. Stilllegung/Außerbetriebnahme des Moduls unter Beibehaltung der Funktionsfähigkeit des restlichen Terminals; 2. Rückbau des Innenausbaus inkl. TGA sowie Fassade und ggf. Dachaufbau (versetzen des Moduls in den Rohbauzustand; 3. Neuausbau inkl. TGA sowie Fassade und ggf. Dachaufbau (KGR 300 + 400 + 900); Notwendige Maßnahmen des TP1 sollen in Einzelvergabe (Planer, Ausführung) erfolgen. Notwendige Maßnahmen des TP2 sollen ebenfalls an Einzelplaner und für die Umsetzung möglichst an einzelne Unternehmer beauftragt werden. Notwendige Maßnahmen des TP3 sollen planerisch möglichst an dieselben Einzelbüros wie TP2 beauftragt werden. Es ist geplant, bereits Mitte der Leistungsphase (LPH/HOAI) 2 bis zum Abschluss der LPH 3 einen Totalunternehmer (TU) beratend mit einzubinden. Mit Abschluss der LPH 3 behält sich der AG vor, die Option 1 "TU für die weiteren Planungs- und Bauphasen (bis Abschluss LPH 8)" zu ziehen, oder auf die Option 2 Einzelvergabe für Planung und Bau zu wechseln. Die Leistungen der Projektsteuerung (PS) umfassen im ersten Beauftragungsteil (Projektphase 1) die LPH 1-8 der TP 1 + 2 sowie die LPH 1 - 4 fürs TP 3. Desweiteren sind fürs TP 3 in der Option 1 für die LPH 5-8 die Leistungen Planung / Bauausführung mit einem TU und mit der Option 2 mit Einzelfirmen zu erbringen. Dies ist für das Teilprojekt 3 Neuausbau in separaten Leistungsbildern ausgeschrieben und anzubieten. Schwerpunkte der PS sind in der Projektphase 1: 1. Übergeordnete Projektsteuerungsleistungen 2. Projektvorbereitung 3. Planungsvorbereitung und -steuerung & TU- Kompetenzwettbewerb 4. Ausführungsvorbereitung & -steuerung 5. Ausführung 6. Terminplanung & -steuerung sowie Leistungs-steuerung & -kontrolle 7. Projektabschluss Vertiefende Details zum Leistungsumfang sind der Anlage 1: Projektsteuerung 1 - Leistungsbilder 1 - 3 mit den Titeln 1 - 7 zu entnehmen. Insgesamt wird derzeit von einer Projektlaufzeit von ca. 6,5 - 7 Jahren ab Beauftragung der Projektsteuerung ausgegangen; die Vergabe der Leistungen steht aufgrund der voraussichtlichen Auftragshöhe unter Gremienvorbehalt des AG.
Die Flughafen München GmbH [FMG] plant die Generalsanierung des Moduls A des Terminal 1. Darunter wird im Wesentlichen die Außerbetriebnahme/Stilllegung, der Rückbau des Bestandes bis auf den Rohbau (mit Ausnahme der Gepäckförderanlage in Ebene 03 samt der Anschlüsse an den Check-In und die Gepäckausgabe in Ebene 04 sowie den Förderanlagen im Wesentlichen in der Ebene Z3) mit nachfolgendem neuem Ausbau einschließlich neuer haustechnischer Systeme sowie Fassaden ohne wesentliche Veränderung der bisherigen Kubatur des Bestandes verstanden. Die geordnete Außerbetriebnahme ist ggf. überlappend bzw. in Teilen parallel zum Rückbau und Neuausbau zu planen und als vorgezogene Leistung umzusetzen. Das Projekt gliedert sich in die drei Teilprojekte (TP): 1. Stilllegung/Außerbetriebnahme des Moduls unter Beibehaltung der Funktionsfähigkeit des restlichen Terminals; 2. Rückbau des Innenausbaus inkl. TGA sowie Fassade und ggf. Dachaufbau (versetzen des Moduls in den Rohbauzustand; 3. Neuausbau inkl. TGA sowie Fassade und ggf. Dachaufbau (KGR 300 + 400 + 900); Notwendige Maßnahmen des TP1 sollen in Einzelvergabe (Planer, Ausführung) erfolgen. Notwendige Maßnahmen des TP2 sollen ebenfalls an Einzelplaner und für die Umsetzung möglichst an einzelne Unternehmer beauftragt werden. Notwendige Maßnahmen des TP3 sollen planerisch möglichst an dieselben Einzelbüros wie TP2 beauftragt werden. Es ist geplant, bereits Mitte der Leistungsphase (LPH/HOAI) 2 bis zum Abschluss der LPH 3 einen Totalunternehmer (TU) beratend mit einzubinden. Mit Abschluss der LPH 3 behält sich der AG vor, die Option 1 "TU für die weiteren Planungs- und Bauphasen (bis Abschluss LPH 8)" zu ziehen, oder auf die Option 2 Einzelvergabe für Planung und Bau zu wechseln. Die Leistungen der Projektsteuerung (PS) umfassen im ersten Beauftragungsteil (Projektphase 1) die LPH 1-8 der TP 1 + 2 sowie die LPH 1 - 4 fürs TP 3. Desweiteren sind fürs TP 3 in der Option 1 für die LPH 5-8 die Leistungen Planung / Bauausführung mit einem TU und mit der Option 2 mit Einzelfirmen zu erbringen. Dies ist für das Teilprojekt 3 Neuausbau in separaten Leistungsbildern ausgeschrieben und anzubieten. Schwerpunkte der PS sind in der Projektphase 1: 1. Übergeordnete Projektsteuerungsleistungen 2. Projektvorbereitung 3. Planungsvorbereitung und -steuerung & TU- Kompetenzwettbewerb 4. Ausführungsvorbereitung & -steuerung 5. Ausführung 6. Kostenplanung & -steuerung 7. Projektabschluss Vertiefende Details zum Leistungsumfang sind der Anlage 1: Projektsteuerung 2 - Leistungsbilder 1 - 3 mit den Titeln 1 - 7 zu entnehmen. Insgesamt wird derzeit von einer Projektlaufzeit von ca. 6,5 - 7 Jahren ab Beauftragung der Projektsteuerung ausgegangen; die Vergabe der Leistungen steht aufgrund der voraussichtlichen Auftragshöhe unter Gremienvorbehalt des AG.
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung