Kontinuierliche Passagierbefragung und Verkehrsstrukturdatenanalyse am Flughafen München
Was wird ausgeschrieben
Die Flughafen München GmbH schreibt die Durchführung einer kontinuierlichen Längsschnittstudie zur Erhebung von Verkehrsstrukturdaten aus. Der Auftrag umfasst die methodische Planung, die Durchführung persönlicher Interviews durch eigenes Personal, die Datenaufbereitung für IBM SPSS sowie die Qualitätssicherung. Die Laufzeit ist auf eine kontinuierliche Erhebung ausgelegt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Durchführung einer kontinuierlichen, primären Längsschnittstudie am Flughafen München zur Erhebung detaillierter Passagierstrukturen (Verkehrsstrukturdatenbefragung) - Methodik: Programmierung der Fragebögen (mehrsprachig) - Datenerhebung: Planung, Organisation und Durchführung der Feldarbeit (persönliche Interviews) inkl. Bereitstellung des dafür notwendigen Personals - Datenbearbeitung: Bereinigung, Aufbereitung, Gewichtung und Hochrechnung, Bereitstellung für IBM SPSS - Qualitätssicherung - Durchführung der Stichprobenziehung - Methodische, flughafenspezifische Beratung im Rahmen der Studie sowie deren Weiterentwicklung
Der Flughafen München sucht einen Dienstleister für eine fortlaufende Studie, um das Reiseverhalten und die Struktur der Passagiere besser zu verstehen. Dabei geht es um die gesamte Prozesskette: von der Erstellung mehrsprachiger Fragebögen über die Organisation und Durchführung der persönlichen Interviews vor Ort bis hin zur statistischen Auswertung der Daten. Der Auftragnehmer muss zudem beratend zur Seite stehen, um die Methodik der Studie stetig weiterzuentwickeln. Es handelt sich um ein anspruchsvolles Projekt, das sowohl organisatorisches Geschick bei der Personaleinsatzplanung als auch fundierte statistische Expertise erfordert.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
- Eigenerklärung nach § 22 Abs. 1 und 2 LkSG
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen sanktionsrelevanter Verbindungen
- Einhaltung der Vorgaben gemäß Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB: Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt. ========================== Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB: Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein Ausschlussgrund nach § 124 GWB vorliegt. ========================== Eigenerklärung nach § 22 Abs. 1 und 2 LkSG: Eigenerklärung des Bewerbers, dass für den Bewerber kein im Sinne des § 22 Abs. 1 und Abs. 2 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) relevanter rechtskräftig festgestellter Verstoß gegen das LkSG vorliegt. ========================== Eigenerklärung zum Nichtvorliegen sonstiger Ausschlussgründe: Eigenerklärung des Bewerbers, dass der Bewerber nach bestem Wissen und aufgrund sorgfältiger Prüfung keine Kenntnis davon hat, dass weder er noch eine seiner Tochtergesellschaften oder ein verbundenes Unternehmen, an dem er die Mehrheit der Anteile hält, als sanktionierte Person geführt wird, gegen die wirtschaftliche oder rechtliche Beschränkungen aufgrund einer Sanktionsverordnung (z.B. Antiterrorverordnung VO (EG) Nr. 2580/2001 (Anti-Terrorismus), VO (EG) Nr. 881/2002 (Al-Qaida), VO (EU) Nr. 753/2011 (Taliban), VO (EU) 2019/796 (Cyberangriffe), oder VO (EU) Nr. 269/2014 (Handlungen, die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen)) verhängt wurden; dass kein Verbot einer Auftragsvergabe an den Bewerber nach Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 vorliegt; Der Bewerber erklärt, dass er im Auftragsfall keine Unterauftragnehmer/Nachunternehmer, Lieferanten oder die Eignung leihende Dritte einsetzen wird, für die Art. 5k Abs. 1 a) - c) der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 zutrifft (siehe oben) und auf die mehr als 10% des Auftragswerts entfallen. Es gilt die gesetzliche Ausgangslage nach § 51 SektVO
Aufteilung in Lose
1 LotDurchführung einer kontinuierlichen, primären Längsschnittstudie am Flughafen München zur Erhebung detaillierter Passagierstrukturen (Verkehrsstrukturdatenbefragung) - Methodik: Programmierung der Fragebögen (mehrsprachig) - Datenerhebung: Planung, Organisation und Durchführung der Feldarbeit (persönliche Interviews) inkl. Bereitstellung des dafür notwendigen Personals - Datenbearbeitung: Bereinigung, Aufbereitung, Gewichtung und Hochrechnung, Bereitstellung für IBM SPSS - Qualitätssicherung Die Anzahl der durchzuführenden Befragungen beträgt über die Gesamtlaufzeit des Vertrages von 7 Jahren schätzungsweise 250.000. Auf Anforderung können optional weitere, studienunabhängige Leistungen (z.B. Ad-hoc-Befragungen) beauftragt werden. Darüber hinaus soll eine im dreijährigen Turnus stattfindende deutschlandweite, in die laufende Verkehrsstrukturdatenbefragung eingebettete Befragung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) durchgeführt werden. Weitere Anforderungen sind: - Vorhaltung und Bereitstellung der notwendigen Ressourcen (Feldarbeit, Feldleitung, Datenmanagement, Projektmanagement) -Datenmanagement Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price40%
s. Vergabeunterlagen
- quality30%
s. Vergabeunterlagen
- quality30%
s. Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 3. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung