Planungsleistungen für die energetische Sanierung der Europaschule in Langerwehe
Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Langerwehe schreibt Planungsleistungen für die energetische Sanierung der Europaschule aus. Das Projekt umfasst die technische Gebäudeausrüstung und wird durch Mittel für das Rheinische Revier gefördert. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Preis- und Qualitätskriterien.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Gemeinde Langerwehe plant die Energetische Sanierung der Europaschule, Gebäude 1, Josef-Schwarz-Straße 16, 52379 Langerwehe und hat dafür bereits Fördermittel im Rahmen des Förderprogrammes „Energetische Sanierung kommunaler Gebäude im Rheinischen Revier“ beantragt. Für die Übernahme weiterer Planungsleistungen sucht die Gemeinde geeignete Planer.
Die Gemeinde Langerwehe plant die energetische Sanierung der Europaschule und sucht hierfür externe Planungsbüros. Es geht dabei um die technische Gebäudeausrüstung, also die Planung der technischen Anlagen wie Heizung, Lüftung oder Elektroinstallationen. Das Projekt wird im Rahmen eines Förderprogramms für das Rheinische Revier umgesetzt. Die Auswahl des Dienstleisters erfolgt über eine Kombination aus dem Preis und der fachlichen Qualität des Projektteams sowie eines schriftlichen Konzeptes.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eigenerklärung gemäß §§ 123, 124 GWB
- Vollständigkeit der Angebotsunterlagen
- Nachweis der fachlichen Erfahrung des Projektteams
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
vgl. §§ 123, 124 GWB, Angaben sind per Eigenerklärung zu machen Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. Das Angebot muss vollständig sein; Angebote, die auch nach Nachforderung unvollständig sind, sind gemäß § 57 Abs. 1 VgV von der Wertung auszuschließen.
Aufteilung in Lose
1 LotAusschreibung von Planungsleistungen für die energetische Sanierung der Europaschule in der Gemeinde Langerwehe
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price45%
Für die Bewertung des Preises wird der vom Bieter eingetragene Endpreis (netto) ohne optionale Leistungen in seinem Angebot bewertet. Das danach günstigste Angebot erhält 100 Punkte. Ein Angebot, welches nach dieser Berechnung doppelt so teuer wäre wie das günstigste Angebot, erhält 0 Punkte. Dazwischen werden die Punkte nach der nachfolgenden Formel interpoliert: P=100-((Preis des jeweiligen Angebots-niedrigster Preis) * 100)/(niedrigster Preis) Dabei ist „P“ die Punktzahl für das zu bewertende Angebot. Die Berechnung erfolgt jeweils auf zwei Nachkommastellen. Es wird kaufmännisch gerundet. Bitte beachten Sie, dass die Preise für die in der Leistungsbeschreibung als „optionale Leistung“ aufgeführten Leistungen nicht in das Zuschlagskriterium „Preis“ einfließen sollen. Diese Preise für optionale Leistungen sind daher nicht in die Gesamtsumme einzuberechnen.
- quality15%
Im Rahmen dieses Kriteriums (max. 100 Punkte) wird bewertet, welche konkreten Erfahrungen die Mitglieder des Projektteams (nicht jedoch die allgemeinen Referenzen des Bewerbers, da diese schon im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs geprüft wurden) mit dem vorliegenden Leistungsgegenstand vergleichbaren Projekten haben. Mindestens ist ein Projektteam von drei Personen anzubieten, wobei • eine Projektleitung und • eine stellvertretende Projektleitung benannt werden müssen. Hierfür ist das mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendete Formblatt „Qualifikation des Projektteams“ zu verwenden. Es wird unter Verweis auf Ziff. 1.2 dieser Bewerbungs- und Vergabebedingungen darum gebeten, von der unaufgeforderten Einreichung weiterer Unterlagen und Nachweise abzusehen. Sind sämtliche der nachstehenden Erfahrungen/Kompetenzen bei mindestens einem Mitglied des Projektteams vorhanden, erhält das Angebot des Bieters in diesem Kriterium 100 Punkte. Ansonsten werden die Punkte wie folgt verteilt, wobei es stets erforderlich ist, dass das jeweilige Unterkriterium erfüllt ist, um nachfolgend die diesem Unterkriterium zugewiesenen Punkte zu erhalten: Kriterium Unterkriterium Punkte Erfahrung des Projektteams mit der Erbringung von Fachplanungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung i.S.d. § 55 HOAI (bis zu 20 Punkte) 10 Jahre oder mehr 20 mindestens 8 Jahre 16 mindestens 6 Jahre 12 mindestens 4 Jahre 8 mindestens 2 Jahre 4 Erfahrung des Projektteams mit der Einbindung von Fördermitteln(bis zu 30 Punkte) Erfahrungen in der Verwendung von Fördermitteln 15 in den letzten drei Jahren 15 Besonderheiten des spezifischen Leistungsgegenstandes(bis zu 50 Punkte) Erfahrung des Projektteams mit Sanierung, Umbau oder Neubau eines Bildungsgebäudes oder eines vergleichbaren Gebäudes 15 Erfahrung des Projektteams mit der Planung einer Wärmepumpe 15 Erfahrung des Projektteams mit dem Planen im laufenden Betrieb 10 Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Auftraggeber 10 Werden Mitglieder des Projektteams während der Angebotsphase oder nach Zuschlagserteilung ausgetauscht, so ist dies nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der Auftraggeberin und nur dann zulässig, wenn sich durch diesen Personalwechsel die Punktzahl des Projektteams erhöht oder diese gleich bleibt.
- quality40%
Im Rahmen dieses Kriteriums (max. 100 Punkte) werden untenstehende Aspekte eines schriftlichen Konzeptes von einer Jury des Auftraggebers bewertet. Das Konzept darf max. 1.250 Wörter umfassen. Zusätzlich können max. 5 grafische/tabellarische Darstellungen beigefügt werden, die jeweils nicht umfangreicher als 1 DIN A4-Seite sein dürfen. Textliche Bestandteile dieser Darstellungen werden nicht hinsichtlich der Anzahl der Wörter berücksichtigt, sofern sie als untergeordneter Teil lediglich der Erläuterung bzw. Beschreibung der grafischen/tabellarischen Elemente dienen. Deckblatt und Inhaltsverzeichnis, sofern vorhanden, gehen nicht in die Wertung ein. Die Auftraggeberin behält sich vor, Ausführungen, welche die vorstehenden Vorgaben überschreiten, nicht zu werten. Die Bieter haben eigenständig dafür Sorge zu tragen, dass eine Überschreitung nicht erfolgt. Das Konzept soll nachstehende Fragestellung behandeln: Darstellung der Herangehensweise an das vorliegende Projekt unter Erläuterung fachlich-inhaltlicher sowie organisatorischer Lösungsansätze Erwartet werden dabei insbesondere Ausführungen zu folgenden Aspekten: − Schwerpunkte und Herausforderungen des Projekts, − Maßnahmen zur Einhaltung von Kosten und Terminen, − Kommunikation mit der Auftraggeberin und weiteren Planungs- und Baubeteiligten, − Dokumentation, − Verantwortlichkeiten und Verfügbarkeiten, − Dokumentation. Die Jury für die Konzeptbewertung setzt sich aus Vertretern der Auftraggeberin zusammen. Das Konzept wird anhand der folgenden Kriterien bewertet: 1. Umgang mit der Aufgabenstellung, 2. Fachliche Qualität, 3. Entwicklung von projektspezifischen Lösungsansätzen, 4. Plausible Kommunikationsstrategie mit allen Planungs- und Baubeteiligten, 5. Qualität der Darstellung und Struktur. Jedes Mitglied der Jury kann für jedes Kriterium bis zu 20 Punkte vergeben. Dabei werden die einzelnen Konzepte in einer vergleichenden Gegenüberstellung bewertet, sodass sich Unterschiede in dem Erfüllungsgrad der jeweiligen Ausführungen in einer differenzierten Bepunktung niederschlagen (vgl. Anlage „Erfüllungsgrade“). Für jedes Kriterium werden die erreichten Punkte addiert und dann durch die Anzahl der abgegebenen Bewertungsbögen dividiert. Die sich daraus ergebenden Quotienten werden wiederum miteinander addiert und bilden die Gesamtpunktzahl des jeweiligen Angebotes im Kriterium „Schriftliches Konzept“. Der Bieter, dessen Konzept nach dieser Berechnung die höchste Gesamtpunktzahl erreicht, erhält im Zuschlagskriterium „Schriftliches Konzept“ 100 Punkte (Wertungspunktzahl). Die Wertungspunktzahlen der übrigen Bieter werden im Verhältnis zum am besten bewerteten Konzept mithilfe der folgenden Formel ermittelt: Wertungspunktzahl = (Gesamtpunktzahl des jeweiligen Angebots / Gesamtpunktzahl des besten Angebots) * 100. Erreichen mehrere Bieter mit ihrem Konzept die gleiche Gesamtpunktzahl, erhält der Bieter mit der höchsten Punktzahl im Unterkriterium „Entwicklung von projektspezifischen Lösungsansätzen“ 100 Punkte als Wertungspunktzahl. Die übrigen Bieter mit der gleichen Gesamtpunktzahl werden für die Berechnung der Wertungspunktzahl so behandelt, als würde ihre Gesamtpunktzahl einen Punkt geringer sein als die des Bieters mit der höchsten Wertungspunktzahl.
Zeitplan
- 5. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung