Teilabbruch von Gebäuden und Sanierung schadstoffbelasteter Hotspots
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 07.12.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Landratsamt Neustadt a.d.Waldnaab
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Verfahrensart unbekannt
- Auftragsart
- Nicht angegeben
- Veröffentlicht
- 06.11.2026
- CPV-Codes
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- Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten (45110000)
- Abbrucharbeiten (45111100)
- Bodensanierungsarbeiten (45112360)
- Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste (90000000)
- Beseitigung von verseuchtem Boden (90522200)
- Bekanntmachung
- bieterzugang.deutsche-evergabe.de
- Bekanntmachungsnummer
- 26017356
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Das Landratsamt Neustadt a.d.Waldnaab schreibt Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bleikristallfabrik Beyer & Co. GmbH in Altenstadt a.d.Waldnaab aus. Dazu gehören der Teilabbruch von Gebäuden und die Sanierung belasteter Bodenbereiche, insbesondere durch Aushub und den Einbau calciumcarbonathaltigen Materials, um Schadstoffe zu binden. Die Angebotsfrist endet am 7. Dezember 2026.
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Leistungsbeschreibung
Auf dem Gelände der ehemaligen Bleikristallfabrik Beyer & Co. GmbH in Altenstadt a.d.Waldnaab wurde seit 1920 bis zur Insolvenz im Jahr 1993 Bleikristallglas hergestellt und veredelt. Diese Nutzung ging mit einer erheblichen Verunreinigung des Untergrunds durch branchentypische Schadstoffe ein-her, insbesondere durch Fluorid (F), Blei (Pb) und Arsen (As). Aus den Voruntersuchungen sind hohe Kontaminationen im Boden sowie im Grundwasser belegt. Eine branchentypische Besonderheit der Bleiglasstandorte ist der Einsatz von Flusssäure zur Veredelung der Gläser. Verbrauchte Flusssäure wurde früher i. d. R. in den Vorfluter eingeleitet oder vor Ort in den Boden verkippt. Schleifschlämme wurden auf dem Betriebsgelände ohne weitere Sicherung abgelagert. Die hohen Protoneneinträge der Flusssäure bewirken eine starke pH-Wert-Absenkung und damit einhergehend eine Mobilisierung der Elemente, die mit der Ablagerung der Produktionsrückstände der Glasfabrikation in den Untergrund eingebracht wurden. Hinsichtlich des Pfades Boden-Grundwasser sind Sanierungsmaßnahmen nach §4 Abs. 3 BBodSchG erforderlich. Hierzu sollen u. a. folgende Maßnahme durchgeführt werden: ? Aushub der anthropogenen Auffüllungen im Bereich von Hot-Spots, insbesondere im Bereich hoher Fluorid-Belastungen, ? Schaffung einer ?reaktiven Zone? durch Einbringen von Calciumcarbonat in den quartären Aquifer und Verfüllung der Aushubgrube mit Calciumcarbonat haltigem Material. Mit dieser ?reaktiven Zone? soll das saure Milieu in der ungesättigten und gesättigten Zone angehoben und die verbliebenen Schadstoffe fixiert werden. Bereits um den Jahreswechsel 2025/26 wurde in Vorbereitung der anstehenden Hotspot-Sanierung im Bereich der alten Ofenhalle ein vorgezogener Gebäuderückbau bis OK Bodenplatte ausgeführt (Bauabschnitt BA I). Teilabbruch von Gebäuden u. Hotspot-Sanierung - Gelände der ehem. Bleikristallfabrik Beyer & Co.GmbH
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Teilabbruch von Gebäuden u. Hotspot-Sanierung - Gelände der ehem. Bleikristallfabrik Beyer & Co.GmbH
Auf dem Gelände der ehemaligen Bleikristallfabrik Beyer & Co. GmbH in Altenstadt a.d.Waldnaab wurde seit 1920 bis zur Insolvenz im Jahr 1993 Bleikristallglas hergestellt und veredelt. Diese Nutzung ging mit einer erheblichen Verunreinigung des Untergrunds durch branchentypische Schadstoffe ein-her, insbesondere durch Fluorid (F), Blei (Pb) und Arsen (As). Aus den Voruntersuchungen sind hohe Kontaminationen im Boden sowie im Grundwasser belegt. Eine branchentypische Besonderheit der Bleiglasstandorte ist der Einsatz von Flusssäure zur Veredelung der Gläser. Verbrauchte Flusssäure wurde früher i. d. R. in den Vorfluter eingeleitet oder vor Ort in den Boden verkippt. Schleifschlämme wurden auf dem Betriebsgelände ohne weitere Sicherung abgelagert. Die hohen Protoneneinträge der Flusssäure bewirken eine starke pH-Wert-Absenkung und damit einhergehend eine Mobilisierung der Elemente, die mit der Ablagerung der Produktionsrückstände der Glasfabrikation in den Untergrund eingebracht wurden. Hinsichtlich des Pfades Boden-Grundwasser sind Sanierungsmaßnahmen nach §4 Abs. 3 BBodSchG erforderlich. Hierzu sollen u. a. folgende Maßnahme durchgeführt werden: ? Aushub der anthropogenen Auffüllungen im Bereich von Hot-Spots, insbesondere im Bereich hoher Fluorid-Belastungen, ? Schaffung einer ?reaktiven Zone? durch Einbringen von Calciumcarbonat in den quartären Aquifer und Verfüllung der Aushubgrube mit Calciumcarbonat haltigem Material. Mit dieser ?reaktiven Zone? soll das saure Milieu in der ungesättigten und gesättigten Zone angehoben und die verbliebenen Schadstoffe fixiert werden. Bereits um den Jahreswechsel 2025/26 wurde in Vorbereitung der anstehenden Hotspot-Sanierung im Bereich der alten Ofenhalle ein vorgezogener Gebäuderückbau bis OK Bodenplatte ausgeführt (Bauabschnitt BA I). Teilabbruch von Gebäuden u. Hotspot-Sanierung - Gelände der ehem. Bleikristallfabrik Beyer & Co.GmbH
Frist: 07.12.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
Vergabeunterlagen
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Zum UrsprungsportalÄnderungen und Bieterfragen
2 Einträge- 07.11.2026BekanntmachungBekanntmachung 26017356
- 06.11.2026BekanntmachungBekanntmachung a5e51964-9d33-46c6-b369-889062c8e82e
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